Musik · Warschau, Olsztyn und Grodno
Sopranistin Barbara Nieman, langjährige Solistin am Warschauer Teatr Wielki, ist gestorben
Die Teatr Wielki Opera Narodowa hat den Tod am 27. Oktober 2026 bekannt gegeben. Nieman sang von 1959 bis 1990 im Ensemble und debütierte als Zofia in Halka.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rzeczpospolita, Super Express und rmf24.pl. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Teatr Wielki Opera Narodowa gab am 27. Oktober 2026 bekannt, dass Barbara Nieman gestorben ist. Sie war von 1959 bis 1990 Solistin des Hauses.
Nieman schloss 1959 die Klasse von Ada Sari in Warschau ab, gewann 1964 eine Silbermedaille beim Gesangswettbewerb in Toulouse und erhielt später die silberne Gloria Artis.
Sie debütierte als Zofia in Moniuszkos Halka, sang die Partie bei der Wiedereröffnung des wiederaufgebauten Hauses am 21. November 1965 und war bekannt für Małgorzata im Faust (1966) und Tatiana im Eugen Onegin (1967).
- 1987Singt Rozalinda in Strauss' Die Fledermaus
- 1990Verabschiedet sich als Rozalinda von der Bühne
- 27.10.Das Teatr Wielki gibt ihren Tod bekannt
Tod vom Theater bekannt gegeben
Die Teatr Wielki Opera Narodowa gab am 27. Oktober 2026 bekannt, dass die Sopranistin Barbara Nieman gestorben ist. Sie war langjährige Solistin des Warschauer Hauses, ihre Karriere dort reichte von 1959 bis 1990. Die Berichte nennen weder ihr Alter noch die Todesursache. Das Theater würdigte in seiner Mitteilung ihr Repertoire und ihre stimmlichen Gaben.
In seiner Biografie der Sängerin schrieb das Theater:
„Ihr reicher und warmer Sopran gehörte gewiss zu den schönsten Stimmen, die am Teatr Wielki zu hören waren. Live-Aufnahmen von Aufführungen mit ihr belegen das.“
Ausbildung und frühe Wettbewerbe
Nieman wurde in Grodno geboren. Ihre ersten Jahre verbrachte sie in der Region Wilna, ihre Kindheit und frühe Jugend später in Olsztyn, wo sie eine Musikschule besuchte und ihre Stimme bei Maria Stankowa ausbilden ließ. Danach ging sie nach Warschau, um an der Staatlichen Hochschule für Musik zu studieren, und schloss dort 1959 die Klasse von Ada Sari ab. Früh in ihrer Karriere wurde sie bei einem internationalen Gesangswettbewerb in Wien ausgezeichnet. 1964 gewann sie eine Silbermedaille beim Gesangswettbewerb in Toulouse. Als Stipendiatin des Ministeriums für Kultur und Kunst besuchte sie zudem eine von der Scala in Mailand organisierte Meisterklasse für Sänger. Später erhielt sie mehrere renommierte Auszeichnungen, darunter die silberne Gloria Artis.
Karriere an der Warschauer Oper
Nieman blieb ihre gesamte Karriere über beim Ensemble der Warschauer Oper. Ihr Debüt gab sie im Ausweichquartier der Oper im Roma-Gebäude als Zofia in Moniuszkos Halka, eine Partie, die sie mehr als zwei Jahrzehnte lang sang. Sie sang sie erneut bei der Eröffnung des wiederaufgebauten Teatr Wielki am 21. November 1965. Früh erhielt sie zudem Panna Ewa in Moniuszkos Hrabina und Ksenia in Mussorgskis Boris Godunow, beide 1960. Ab 1961 sang sie Gilda in Verdis Rigoletto, ab 1964 Hanna in Moniuszkos Straszny dwor. Ab 1961 beziehungsweise 1962 trat sie in kleineren Partien in Bizets Carmen und Verdis Aida auf, als Frasquita und als Priesterin.
Paraderollen
Sie sang außerdem Diana in Glucks Iphigenie in Tauris (1962), Antonia in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen (ab 1963) und Donna Anna in Mozarts Don Giovanni (ab 1963). Der Darstellung des Theaters zufolge schuf sie auf der neuen Bühne unvergessliche Rollen, oft in Premieren und danach vielfach wiederholt. Dazu zählten Małgorzata in Gounods Faust (1966), Mimi in Puccinis La Bohème und Tatiana in Tschaikowskis Eugen Onegin (1967). Später kamen die Gräfin in Mozarts Hochzeit des Figaro (1970) und Poppea in Monteverdis Krönung der Poppea (1971) hinzu. Ihre Desdemona in Verdis Othello, erstmals 1969 gesungen, gilt als Höhepunkt jener Jahre.
Die Biografie des Theaters beschreibt ihre Bühnenpräsenz mit diesen Worten:
„Hübsch, voller Bühnencharme und doch auch zu dramatischem Ausdruck fähig, schuf sie auf der neuen, großen Bühne unvergessliche Rollen.“
Abschied und Ehe
Nieman war mit dem Dirigenten Stefan Rachoń verheiratet und trat häufig mit dessen Radioorchester mit leichterer Musik und Operette auf. Diese Arbeit brachte ihr Popularität bei den Opernfans. 1987 sang sie am Teatr Wielki die Rozalinda in Strauss' Die Fledermaus, einer Produktion, zu der ihr Mann eingeladen worden war. Mit derselben Rolle verabschiedete sie sich 1990 von der Bühne. Das Theater gab ihren Tod am 27. Oktober 2026 bekannt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RzeczpospolitaBarbara Nieman ist gestorben. Sie war ein Star des Teatr WielkiNie żyje Barbara Nieman. Była gwiazdą Teatru Wielkiego - Opery Narodowej · Original auf Polnisch
- Super ExpressBerühmte polnische Sopranistin ist gestorben! Jeder erinnert sich an sie aus Halka und OtelloNie żyje słynna polska sopranistka! Wszyscy pamiętają ją z "Halki" i "Otella" · Original auf Polnisch
- rmf24.plBarbara Nieman, herausragende Opernsängerin, ist gestorbenBarbara Nieman, wybitna śpiewaczka operowa, nie żyje · Original auf Polnisch
- Stefan Rachoń
- Dirigent und Ehemann von Barbara Nieman, mit dessen Radioorchester sie häufig auftrat
- Ada Sari
- Gesangslehrerin, in deren Klasse Nieman 1959 an der Staatlichen Hochschule für Musik in Warschau abschloss
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