Sicherheit · Warschau und Ciechanów
32-Jähriger festgenommen nach Leichenfund einer 53-Jährigen in Einkaufstasche im Warschauer Stadtteil Ochota
Die Polizei entdeckte am Wochenende die verwesende Leiche einer 53-jährigen Frau, die in einer großen Einkaufstasche in einer Wohnung im Warschauer Stadtteil Ochota versteckt war. Ein 32-jähriger Mann mit langem Vorstrafenregister wurde noch am selben Tag festgenommen und hat die Tötung gestanden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Super Express, FAKT24.pl, naTemat.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Polizei fand am Wochenende des 1.–2. August 2026 die Leiche einer 53-jährigen Frau in fortgeschrittenem Verwesungszustand in einer großen Einkaufstasche in einer Wohnung im Warschauer Stadtteil Ochota.
Der 32-jährige Konrad S. wurde am selben Tag im Stadtteil Włochy festgenommen, am 3. August wegen Mordes gemäß Artikel 148 § 1 des Strafgesetzbuches angeklagt und gestand die Tat.
Der Verdächtige war seit seinem 17. Lebensjahr wiederholt inhaftiert, mit Verurteilungen oder Verfahren wegen Erpressung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Diebstahl, Beamtenbeleidigung und Bedrohung von Nachbarn; zuletzt wurde er im Januar 2026 aus der Haft entlassen.
Die Ex-Partnerin des Verdächtigen verständigte die Polizei, nachdem er ihr gesagt hatte, sie solle die Wohnung nicht betreten, da er etwas Schreckliches getan habe. Sie war seit etwa einem Monat nicht mehr in der Wohnung gewesen.
Eine Obduktion wurde am 3. August durchgeführt, doch aufgrund des Verwesungszustands der Leiche sind Todesursache und genauer Todeszeitpunkt noch nicht geklärt. Einem Bericht zufolge lag die Leiche seit etwa zehn Tagen in der Wohnung.
- Januar 2026Konrad S. wird aus der Haft entlassen.
- 1.08.Leiche einer 53-jährigen Frau in einer Einkaufstasche in einer Wohnung in Ochota gefunden. Konrad S. am selben Tag festgenommen.
- 3.08.Verdächtiger wegen Mordes angeklagt und gesteht. Obduktion durchgeführt. Haftprüfungstermin für den 4. August angesetzt.
Entdeckung der Leiche
Polizeibeamte der Warschauer Polizeidirektion III verschafften sich am Wochenende des 1.–2. August 2026 Zutritt zu einer Wohnung im Stadtteil Ochota, nachdem eine besorgte Frau eine Meldung erstattet hatte. Die Frau, die als ehemalige Partnerin des Verdächtigen identifiziert wurde, teilte den Beamten mit, dass der 32-jährige Mann sie gewarnt habe, die Wohnung nicht zu betreten, da etwas Schreckliches passiert sei. Kommissar Jacek Wiśniewski, Sprecher der Warschauer Polizei, erklärte, die Frau sei seit etwa einem Monat nicht mehr in der Wohnung des Mannes gewesen. Als sie ihn traf, sagte er ihr, sie könne nicht in die Wohnung zurückkehren, weil „etwas Schlimmes passiert“ sei.
„Nie wchodź do tego mieszkania, zrobiłem coś okropnego.“
Die Beamten öffneten die Wohnung gewaltsam. Erste Anzeichen, die auf ein Verbrechen hindeuteten, waren zahlreiche Blutspuren. In der Wohnung fanden sie eine große Einkaufstasche, die die Leiche einer 53-jährigen Frau in fortgeschrittenem Verwesungszustand enthielt. Polizeitechniker und ein Arzt trafen kurz darauf am Tatort ein. Die Leiche wurde zur Obduktion in die Abteilung für Rechtsmedizin gebracht.
Der Verdächtige und seine kriminelle Vergangenheit
Ein 32-jähriger Mann, identifiziert als Konrad S., wurde noch am selben Tag im Warschauer Stadtteil Włochy festgenommen. Sowohl das Opfer als auch der Verdächtige sind polnische Staatsangehörige. Berichten von RMF FM und anderen Medien zufolge gestand der Mann die Tötung. Am Montag, dem 3. August, wurde er wegen Mordes gemäß Artikel 148 § 1 des polnischen Strafgesetzbuches angeklagt. Staatsanwalt Piotr Antoni Skiba, Sprecher der Warschauer Regionalstaatsanwaltschaft, bestätigte die Anklage und das Geständnis. Eine gerichtliche Anhörung zur Untersuchungshaft ist für Dienstag, den 4. August, angesetzt.
Konrad S. war den Strafverfolgungsbehörden bereits bestens bekannt. Seine erste dokumentierte Festnahme erfolgte im November 2011 im Alter von 17 Jahren, als er im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Erpressung in der Untersuchungshaftanstalt Służewiec in Warschau inhaftiert wurde. Er verbrachte fast drei Monate in Haft. Anfang 2016 verbüßte er eine Haftstrafe im Gefängnis Sieradz wegen Beteiligung an einer Körperverletzung. Im Jahr 2020 saß er etwa sechs Monate in Untersuchungshaft in Suwałki, weil er die körperliche Unversehrtheit eines Polizeibeamten verletzt hatte. 2021 wurde er erneut in Służewiec festgenommen, diesmal wegen Sachbeschädigung. Seine letzte dokumentierte Festnahme erfolgte am 29. September 2023 in der Untersuchungshaftanstalt in der Kłobucka-Straße, ebenfalls wegen Sachbeschädigung. Im Jahr 2022 wurden drei weitere Verfahren wegen Diebstahl, Sachbeschädigung und Beamtenbeleidigung registriert. 2025 wurde er Berichten zufolge wegen Bedrohung von Nachbarn verurteilt und verließ das Gefängnis im Januar 2026 nach mehrmonatiger Haft.
Stand der Ermittlungen
Die Obduktion wurde am Montag, dem 3. August, durchgeführt, doch der fortgeschrittene Verwesungszustand der Leiche zwingt die Ermittler, auf die Ergebnisse zu warten, um die Todesursache und den genauen Todeszeitpunkt zu bestimmen. Es ist noch nicht klar, wie lange die Leiche in der Wohnung gelegen hatte, bevor sie gefunden wurde, obwohl ein Bericht von etwa zehn Tagen ausgeht. Die Beziehung zwischen dem Verdächtigen und dem Opfer wurde von den Behörden nicht bekannt gegeben. Das Tatmotiv und die genauen Umstände des Todes der Frau werden noch untersucht. Beweise werden gesichert, Zeugen werden befragt, und forensische Analysen laufen.
Separater Fund in Ciechanów
Am selben Samstag wurde ein separater makabrer Fund in Ciechanów gemacht, einer Stadt etwa 100 km nördlich von Warschau. Anwohner, die die Płocka-Straße am Stadtrand entlanggingen, fanden ein verwesendes Fragment eines menschlichen Körpers in der Nähe der Straße. Der lokale Nachrichtendienst Ciechanów Inaczej berichtete über den Fund. Die Behörden haben keinen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen hergestellt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Super Express"Nie wchodź do tego mieszkania, zrobiłem coś okropnego". 32-latek przyznał się do zabójstwa na Ochocie
- FAKT24.plZwłoki ukryte w torbie przez kilkanaście dni. Zatrzymano 32-latka
- naTemat.pl2 makabry w Warszawie i Ciechanowie. Ciało w torbie na zakupy i szczątki przy drodze
- NIEZALEZNA.PLZwłoki w torbie zakupowej. 32-latek zatrzymany, śledztwo trwa
- Jacek Wiśniewski
- Kommissar und Sprecher der Warschauer Polizei, der die Umstände des Fundes schilderte.
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