Konflikte · Kyjiw, Oleschky und Moskau
Cyberangriffe auf Warn-Apps in der Ukraine und Russland lösen falsche Atomwarnungen aus
Die ukrainische App Air Alert hat am Abend des Sonntags, 1. November, falsche Strahlungs- und Atomwarnungen verschickt, und die App des russischen Katastrophenschutzministeriums wurde Stunden später gehackt – zeitgleich lief die Waffenruhe um Cherson aus.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von iefimerida.gr, Ειδήσεις, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Gegen 22:47 Uhr Ortszeit am Sonntag, 1. November, begann die App, falsche Luftalarme der roten Stufe zu versenden, darunter Behauptungen über Strahlung in Kyjiw und einen Atom-alarm in der gesamten Ukraine. Die ukrainischen Luftstreitkräfte sprachen von vermutlich feindlicher Einflussnahme.
TASS meldete in den frühen Morgenstunden des Montags, 2. November, die App des Ministeriums sei Ziel eines massiven Cyberangriffs geworden. Eine gefälschte Nachricht behauptete, auf alle russischen Regionen seien Atomsprengköpfe abgefeuert worden.
Spravdi machte Moskau verantwortlich und verwies auf eine russischsprachige Nachricht sowie einen Hinweis auf die Oreschnik-Rakete, doch die Behauptung ist nicht unabhängig überprüft. Quellen zufolge ist unklar, ob die beiden Vorfälle zusammenhängen.
Die sechstägige lokale Waffenruhe endete um Mitternacht Moskauer Zeit, 23:00 Uhr griechischer Zeit. Die ukrainische Armee teilte mit, am Sonntag 167 Menschen aus dem Süden der Region Cherson evakuiert zu haben.
Der britische Verteidigungsminister Wes Streeting sagte, er wisse noch nicht, wer hinter dem Angriff auf das ukrainische System stecke. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte, Russland ziele auf Schäden unter der Zivilbevölkerung.
- 1.11.Die ukrainische App Air Alert beginnt, falsche Luftalarme der roten Stufe zu versenden
- 1.11.Die sechstägige Waffenruhe um Oleschky endet um Mitternacht Moskauer Zeit, 23:00 Uhr griechischer Zeit
- Frühe Morgenstunden des 2. NovemberTASS meldet einen massiven Cyberangriff auf die App des russischen Katastrophenschutzministeriums und falsche Atomwarnungen
Falsche Atomwarnungen in der Ukraine
Die ukrainische App Air Alert, die Bürger vor russischen Luftangriffen warnt, wurde am Abend des Sonntags, 1. November, Opfer eines Cyberangriffs. Gegen 22:47 Uhr Ortszeit begann die App, Luftalarme der roten Stufe zu versenden, gefolgt von Meldungen über erhöhte Strahlung in Kyjiw, die Gefahr eines Chemieangriffs und bewaffnete Auseinandersetzungen auf den Straßen der Hauptstadt und in anderen Gebieten. Eine Warnung bezog sich auf die Oreschnik-Rakete und behauptete, für die gesamte Ukraine sei Atomalarm ausgelöst worden. Gut eine Stunde später folgten Entwarnungen.
Die ukrainischen Luftstreitkräfte erklärten, die App sei vermutlich Opfer feindlicher Einflussnahme geworden, und schlossen auf Telegram rasch jede Strahlungsgefahr aus.
„Es besteht keine Strahlungsgefahr! Bleiben Sie ruhig und folgen Sie den Updates auf unserem Kanal.“
Das Team von Air Alert teilte mit, Unbefugte seien in die App eingedrungen. Es schaltete Push-Benachrichtigungen ab, setzte den Dienst vorübergehend aus und versicherte den Nutzern, dass keine personenbezogenen Daten gespeichert würden.
„Die App speichert keine personenbezogenen Daten, daher besteht für die Nutzer keine Gefahr.“
Russische Katastrophenschutz-App getroffen
Stunden später erklärte das russische Ministerium für Katastrophenschutz, seine Mobil-App sei Ziel eines massiven Cyberangriffs geworden. TASS meldete in den frühen Morgenstunden des Montags, 2. November, unter Berufung auf das Ministerium, Hacker hätten Falschinformationen an die Öffentlichkeit verbreitet. Eine gefälschte Nachricht behauptete, auf alle Regionen Russlands seien Atomsprengköpfe abgefeuert worden, und riet den Einwohnern, Lebensmittel für drei Wochen zu bevorraten und in Kellern Schutz zu suchen. Russische Regionalmedien berichteten, auch die offizielle App und die regionalen Kanäle der Behörde im Messenger MAX seien kompromittiert worden.
Das Ministerium erklärte, es arbeite an der Wiederherstellung der App, und bezeichnete sie als ergänzendes Informationsangebot. Das eigentliche Warnsystem für die Bevölkerung funktioniere normal über Sirenen, Lautsprecher, Mobilnachrichten und Rundfunkdurchsagen. Verantwortliche für den Angriff nannte es nicht.
Wer hinter den Angriffen stecken könnte
Spravdi, das ukrainische Zentrum für strategische Kommunikation, machte Moskau für den Angriff auf die App Air Alert verantwortlich. Es verwies auf eine russischsprachige Nachricht und einen Bezug zur Oreschnik und veröffentlichte auf X einen Screenshot von Warnungen, die Atom- und Chemiewaffen erwähnten. Die Zuschreibung ist nicht unabhängig bestätigt, und Russland äußerte sich nicht dazu, wer verantwortlich sein könnte.
Der britische Verteidigungsminister Wes Streeting sagte in Brüssel, er wisse noch nicht, wer hinter dem Angriff auf das ukrainische Warnsystem stecke, seine Regierung werde den Fall aber genau beobachten. Dort traf er die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und verwies auf hybride und staatlich finanzierte Terroranschläge in ganz Europa, die seiner Darstellung nach von Moskau gesteuert würden. Kallas sagte, Russland versuche, der Zivilbevölkerung größtmöglichen Schaden zuzufügen, damit die Warnungen versagten und möglichst viele Menschen stürben. Sie erklärte zudem, Juli, August und September seien die Monate mit den meisten Toten für die Ukrainer seit Kriegsbeginn gewesen.
Die Waffenruhe um Cherson
Die Cyberangriffe fielen mit dem Auslaufen einer sechstägigen lokalen Waffenruhe um Oleschky zusammen, eine seit 2022 russisch besetzte Stadt in der Region Cherson. Die Waffenruhe endete um Mitternacht Moskauer Zeit, also um 23:00 Uhr griechischer Zeit. Sie war unter Vermittlung von Melania Trump, der First Lady der USA, und unter Beteiligung von Papst Leo XIV. zustande gekommen und ermöglichte die Evakuierung von Zivilisten. Die ukrainische Armee teilte mit, am Sonntag kurz vor Ende der Waffenruhe 167 Menschen aus dem Süden der Region Cherson evakuiert zu haben. Berichte bezeichnen sie als die längste lokale Kampfpause seit dem russischen Einmarsch 2022. Keine Seite zeigte Anzeichen für eine sofortige Wiederaufnahme der Kämpfe, doch die ukrainischen Behörden riefen die Einwohner zur Wachsamkeit gegenüber möglichen neuen russischen Angriffen auf.
Was unklar bleibt
Die beiden Vorfälle, die nur Stunden auseinanderlagen, sind nicht als zusammenhängend bestätigt. Unbekannt ist auch, wer sie ausführte und ob dieselben Akteure hinter beiden stecken. Das ukrainische Ministerium für digitale Transformation erklärte, die App Air Alert sei offline, während Sirenen und andere Warnkanäle weiter funktionierten.
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Quellen und Kontext
- iefimerida.grMysterium um Cyberangriff auf Ukraine und Russland, große Unruhe - „112“ gesendet wegen... ballistischer Raketen, radioaktiver BedrohungenΜυστήριο με την κυβερνοεπίθεση σε Ουκρανία και Ρωσία, μεγάλη αναστάτωση -Εστάλησαν "112" για... βαλλιστικούς πυραύλους, ραδιενεργές απειλές · Original auf Griechisch
- Ειδήσεις - νέα - Το Βήμα OnlineUkraine: Falscher Nuklealarm und CyberangriffeΟυκρανία: Ψεύτικος πυρηνικός συναγερμός και κυβερνοεπιθέσεις · Original auf Griechisch
- Η ΝαυτεμπορικήCyberangriffe in der Ukraine: „Wir beobachten die Lage genau“, sagen Streeting und Kallas und „deuten“ auf RusslandΚυβερνοεπιθέσεις στην Ουκρανία: "Παρακολουθούμε στενά στην κατάσταση", λένε Στρίτινγκ και Κάλας και "φωτογραφίζουν" τη Ρωσία · Original auf Griechisch
- in.grCyberangriff verunsicherte die Ukraine mit Warnungen vor nuklearen und chemischen AngriffenΚυβερνοεπίθεση αναστάτωσε την Ουκρανία με προειδοποιήσεις για πυρηνικές και χημικές επιθέσεις - Ακολούθησαν ψευδείς συναγερμοί στη Ρωσία · Original auf Griechisch
- Wes Streeting
- Britischer Verteidigungsminister, der in Brüssel sagte, er wisse noch nicht, wer hinter dem Angriff auf das ukrainische Warnsystem stecke
- Kaja Kallas
- EU-Außenbeauftragte, die in Brüssel Wes Streeting traf und sagte, Russland ziele auf Schäden unter der Zivilbevölkerung
- Melania Trump
- First Lady der USA, die an der Vermittlung der sechstägigen lokalen Waffenruhe um Oleschky beteiligt war
- Pope Leo XIV
- Papst, der an der Vermittlung der Waffenruhe um Oleschky mitwirkte
- Organisationen
- Reuters
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