
Waldbrand bei Lefkes löst Einsatz von Flugzeugen und Inselverstärkung auf Paros aus
Die Feuerwehr setzte am Samstag sechs Flugzeuge ein und mobilisierte Verstärkung von Syros und Naxos, nachdem ein Waldbrand in niedriger Vegetation nahe Lefkes auf Paros ausgebrochen war.
Brandausbruch in Lefkes
Ein Waldbrand entzündete sich am Samstag, den 12. September 2026, gegen 13:30 Uhr in einem Gebiet mit niedriger Vegetation nahe dem Inlanddorf Lefkes auf der Insel Paros. Der Griechische Feuerwehrdienst erhielt die Meldung am frühen Nachmittag und entsandte zunächst sechs Feuerwehrleute mit drei Löschfahrzeugen zum Einsatzort. Während der Löscharbeiten weitete die Einsatzleitung die Front aus, sodass schließlich zehn Feuerwehrleute und fünf Einsatzfahrzeuge auf Paros im Einsatz waren. Luftgestützte Löschkräfte wurden sofort mobilisiert, um regelmäßige Wasserabwürfe über der brennenden mediterranen Macchie durchzuführen. Vier spezialisierte Löschflugzeuge und zwei Hubschrauber waren in ständigem Wechsel im Einsatz, um den Brand von oben einzudämmen und ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern.
- Flugzeuge
- 4 Einheiten
- Hubschrauber
- 2 Einheiten
Inselverstärkung und lokale Mobilisierung
Um den Brandschutzring zu sichern und ein Wiederaufflammen zu verhindern, organisierte die griechische Einsatzleitung eine inselübergreifende Verstärkung in der Präfektur der Kykladen. Der Feuerwehrdienst setzte ein spezielles Schnellboot ein, um am Samstagnachmittag einen Trupp von sieben Feuerwehrleuten vom regionalen Verwaltungszentrum Syros direkt nach Paros zu bringen. Parallel dazu veranlassten die Einsatzkräfte, dass vier weitere Feuerwehrleute und zwei voll ausgestattete Löschfahrzeuge mit der planmäßigen Fähre von der Nachbarinsel Naxos anreisten. Die zivile Bevölkerung unterstützte die staatlichen Einsatzkräfte vor Ort, wobei Gemeindefreiwillige die Berufsfeuerwehr in der Nähe von Lefkes unterstützten. Die Gemeinde Paros stellte zwei kommunale Tanklöschfahrzeuge und ein schweres Baugerät zur Verfügung, um die Bodentruppen mit Wasser und bei der Errichtung von Eindämmungsbarrieren zu unterstützen.
- Aktiv in Lefkes
- 10 Feuerwehrleute
- Auf dem Weg von Syros
- 7 Feuerwehrleute
- Auf dem Weg von Naxos
- 4 Feuerwehrleute
Wetterbedingungen und Einschätzung des Vizebürgermeisters
Die Eindämmungsarbeiten in Lefkes profitierten von milden meteorologischen Bedingungen in der zentralen Ägäis. In einem Gespräch mit der Athens-Mazedonischen Nachrichtenagentur vor Ort berichtete der Vizebürgermeister von Paros, Charilaos Gioutzidis, dass die Windgeschwindigkeiten in der Gegend unter 2 Beaufort lagen, und beschrieb die atmosphärischen Bedingungen als nahezu windstill. Gioutzidis äußerte sich vorsichtig optimistisch über den Verlauf der Löscharbeiten und wies darauf hin, dass die schwachen Winde die Einsatzkräfte am Boden und in der Luft erheblich unterstützten. Der Vizebürgermeister erklärte, die institutionelle Mobilisierung sei sofort erfolgt, wobei kommunale Wasserfahrzeuge, Bodentruppen und Hubschrauber unverzüglich am Einsatzort eintrafen. Gioutzidis fügte hinzu, dass weitere Luftverstärkung aus Athen erwartet werde, um die endgültige Eindämmung zu beschleunigen.
Ermittlungen durch Brandstiftungsspezialisten
Während die aktiven Löscharbeiten an der gesamten Front fortgesetzt wurden, leiteten die Behörden eine formelle Untersuchung zur Brandursache ein. Das Ermittlungsteam für Brandstiftung der Kykladen wurde zum Einsatzort in Lefkes entsandt, um physische Beweise zu sichern und die Ursache des Feuers in der niedrigen Vegetation zu ermitteln. Spezialisierte Ermittler begannen mit der Untersuchung des Gebiets, um festzustellen, ob der Vorfall auf versehentliche Zündung, landwirtschaftliches Abbrennen oder vorsätzliche Handlung zurückzuführen ist. Feuerwehrleute, Gemeindearbeiter und örtliche Freiwillige planten, die Überwachungs- und Nachlöscharbeiten im gesamten Sektor von Lefkes den Nachmittag über fortzusetzen, um ein Wiederaufflammen im trockenen Buschwerk zu verhindern.

