Waldbrand in Westattika löst Evakuierungen und Seenotrettung von 12 Personen bei Porto Germeno aus
Ein großer Waldbrand in Westattika erzwang am Samstag Tür-zu-Tür-Evakuierungen und eine Seenotrettung von 12 Personen, als die Flammen Küstensiedlungen nahe Porto Germeno bedrohten.
Feuer bricht aus und breitet sich aus
Ein Waldbrand, der am 31. Juli in Kalamaki in Viotia ausbrach, breitete sich schnell in Richtung der Küstensiedlungen Westattikas aus. Bis Samstag, den 1. August, bedrohten die Flammen Porto Germeno, Agios Nektarios und Psatha, was einen groß angelegten Notfalleinsatz auslöste. Die griechische Polizei (ELAS) veröffentlichte Videomaterial, das Beamte zeigt, die sich durch rauchgefüllte Straßen bewegen, um Anwohner zu warnen.
Evakuierungen und Polizeieinsatz
Die Polizei führte Tür-zu-Tür-Evakuierungen in Agios Nektarios, Porto Germeno und Psatha durch und forderte Anwohner und Besucher auf, sofort zu gehen. An der Operation waren sechs Soforteinsatz-Streifenwagen, sechs DI.AS.-Motorradteams, zwei Streifenwagen der Polizeidirektion Westattika, vier Sicherheitsstationen und acht Fahrzeuge der Verkehrspolizei beteiligt. Die Beamten halfen auch bei der Verkehrsregelung und befreiten Bürger, die durch das vorrückende Feuer eingeschlossen waren.
Verkehrsbehinderungen
Am Samstagnachmittag gab die Polizei eine Reihe von Straßensperrungen und Umleitungen bekannt, um Autofahrer zu schützen und die Brandbekämpfung zu erleichtern. Der Verkehr wurde auf der Provinzstraße Oinoi–Porto Germeno von Kryo Pigadi in Richtung Porto Germeno umgeleitet, auf der Straße Alepochori–Psatha–Vilia von Psatha in Richtung Vilia und auf der Agiou Georgiou Straße von der Straße Elefsina–Thiva in Richtung Porto Germeno bei der Siedlung TITAN. Weitere Umleitungen gab es auf der Straße Alepochori–Psatha–Vilia von der Pefkon Straße in Richtung Psatha, von der Kithaironos Straße (Agios Nektarios) in Richtung Kryo Pigadi und vom Strand Psatha in Richtung Psatha. Autofahrer wurden aufgefordert, das weitere Gebiet zu meiden.
Herausforderungen bei der Brandbekämpfung und Rettung auf See
Über Nacht wurde ein Feuerwehrfahrzeug von Flammen eingeschlossen; die Feuerwehrleute entkamen unverletzt. In der Zwischenzeit retteten die Küstenwache und die Feuerwehr 12 Personen vom Strand Porto Germeno. Die Operation wurde vom Einsatzzentrale der Küstenwache koordiniert und umfasste ein Patrouillenboot der Küstenwache und ein Schiff der Feuerwehr. Die 12 geretteten Personen wurden sicher nach Alepochori transportiert. Ein Patrouillenboot der Küstenwache, ein Boot der Feuerwehr und private Schiffe blieben in der Gegend, um bei Bedarf weitere Hilfe zu leisten.
Aktuelle Lage
Am Samstagabend brannte das Feuer weiter, wobei die Behörden sich auf den Schutz von Leben und Eigentum konzentrierten. Es wurden keine Opfer gemeldet. Die Polizei blieb in den betroffenen Gebieten in Bereitschaft, und die Küstenwache hielt eine Präsenz vor der Küste aufrecht.
- Feuer bricht in Kalamaki, Viotia, aus und breitet sich in Richtung der Küstensiedlungen Westattikas aus.
- Ein Feuerwehrfahrzeug wird über Nacht von Flammen eingeschlossen; Feuerwehrleute entkommen unverletzt.
- Küstenwache und Feuerwehr retten 12 Personen vom Strand Porto Germeno und bringen sie nach Alepochori.
- Polizei kündigt mehrere Straßensperrungen und Verkehrsumleitungen rund um Porto Germeno an.
- Griechische Polizei führt Tür-zu-Tür-Evakuierungen in Agios Nektarios, Porto Germeno und Psatha durch.

