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Kurz gefasst

  • Der Brand begann am 8. Juni um 13:15 Uhr und breitete sich mit 100 ha pro Stunde aus, überschritt bis zur Nacht 2.000 Hektar und überquerte den Fluss Odiel.

  • Über 430 Menschen wurden vorsorglich aus San Bartolomé de la Torre (365) und Gibraleón (etwa 70) evakuiert, die Straße A-495 war aufgrund von Rauch gesperrt.

  • Der Infoca-Plan aktivierte um 17:05 Uhr seine Notfallphase; mehr als 250 Bodenkräfte, 13 Tanklöschfahrzeuge, ein Bulldozer und 22 Luftfahrzeuge wurden eingesetzt.

  • Die 43. Gruppe der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte entsandte zwei Löschflugzeuge zur Unterstützung der Löscharbeiten.

  • Böen von bis zu 40 km/h und eine nachmittägliche Windänderung erschwerten die Einsätze, der Brand brennt nun in dichtem Eukalyptusbestand.

Villanueva de los Castillejos
Villanueva de los Castillejos · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 8.06.365 Anwohner aus San Bartolomé de la Torre evakuiert; Straße A-495 gesperrt
  2. 9.06.Über Nacht: Brand überschreitet 2.000 ha, überquert Fluss Odiel; 250 Bodenkräfte vor Ort
  3. 9.06.Dienstagmorgen: 70 weitere aus Gibraleón evakuiert; 22 Luftfahrzeuge mobilisiert

Brandausbruch und schnelle Ausbreitung

Der Brand wurde am Montag, den 8. Juni, um 13:15 Uhr im Gebiet Los Turbios von Villanueva de los Castillejos in der Provinz Huelva gemeldet. Angetrieben von starken Windböen mit bis zu 40 km/h und einer hohen Last an trockenem Gestrüpp, fraß er sich in den ersten sechs Stunden mit etwa 100 Hektar pro Stunde voran. Am späten Abend hatte der Umfang bereits 2.000 Hektar überschritten, und die Flammen hatten den Fluss Odiel überquert und rückten auf die Gemeinde Gibraleón vor.

„Die Nacht war aufgrund des Windes komplex, und die nächtliche Arbeit konzentrierte sich darauf, zu verhindern, dass die Brandspitze ein Gebiet mit viel Vegetation erreicht.“

Antonio Sanz, Regionalminister für Gesundheit

Evakuierungen und Straßensperrungen

Um 17:05 Uhr wurde die Notfallphase, Situation Operativ 1 des Infoca-Plans, aktiviert. Kurz darauf wurden 365 Menschen vorsorglich aus Wohnsiedlungen, Bauernhöfen und dem Viertel „el cementerio“ in San Bartolomé de la Torre evakuiert. Die Evakuierten wurden in die städtische Sporthalle gebracht. Am Dienstagmorgen wurden weitere 70 Menschen und ihre Tiere aus der ländlichen Siedlung El Gimón in Gibraleón vorsorglich evakuiert, da mit Windveränderungen gerechnet wurde. Die Straße A-495 bleibt zwischen Kilometer 8 und 10,7 aufgrund von starkem Rauch gesperrt.

„Wir haben es mit einem komplizierten Brand zu tun, der bereits mehr als 2.000 Hektar betroffen hat und fast 300 Menschen in Evakuierung hält.“

Antonio Sanz, Regionalminister für Gesundheit

Eingesetzte Löschkräfte

Während der Löscharbeiten am Montag waren 19 Luftfahrzeuge und 110 Bodenkräfte im Einsatz, unterstützt von fünf Tanklöschfahrzeugen, einem Bulldozer, der medizinischen Einheit für Waldbrände und einer mobilen Wetterstation. Das Verteidigungsministerium entsandte zwei Löschflugzeuge der 43. Gruppe der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte. Über Nacht wurde das Bodenkontingent auf 250 Feuerwehrleute mit 13 Tanklöschfahrzeugen und zusätzlichem Gerät verstärkt. Am Dienstagmorgen begannen 22 Luftfahrzeuge (Hubschrauber und Flugzeuge) sowie 140 Bodenkräfte und ein Bulldozer mit der Brandbekämpfung.

Ausblick und weitere Brände

Die Spitze der linken Flanke hat den Odiel überquert und brennt nun durch trockenen Eukalyptuswald, der langsamer, aber mit größerer Intensität brennt. Ein für den Nachmittag vorhergesagter Windwechsel könnte die Bedingungen an dieser Flanke erschweren. Ein weiterer Brand wurde am Dienstag in Guillena gemeldet, wo bereits ein Tanklöschfahrzeug und Forsttrupps im Einsatz sind. Die Region Huelva erholt sich noch von dem Brand in Alosno, der letzte Donnerstag etwa 1.000 Hektar verbrannte und am Sonntagabend für gelöscht erklärt wurde.

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Quellen und Kontext

  • europa pressam 9.06. um 11:05Desalojadas de forma preventiva unas 70 personas de fincas de...
  • eldiario.esam 9.06. um 10:50El incendio de Huelva supera el Odiel, afecta a más de 2.000 hectáreas y obliga al desalojo de 300 vecinos
  • ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLam 9.06. um 08:35Declarado un incendio forestal en Guillena
  • LaVanguardiaam 9.06. um 08:16Desalojados 365 vecinos de San Bartolomé de la Torre por un incendio en el sur de Huelva
Antonio Sanz
Regionalminister für Gesundheit, Präsidentschaft und Notfälle Andalusiens und Direktor des Infoca-Notfallplans
David Toscano
Präsident des Provinzrats von Huelva (Diputación de Huelva)

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Veröffentlicht am 9.06. um 15:21.

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Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

  1. 1Brandausbruch und schnelle AusbreitungBrandausbruch und schnelle Ausbreitung
  2. 2Evakuierungen und StraßensperrungenEvakuierungen und Straßensperrungen
  3. 3Eingesetzte LöschkräfteEingesetzte Löschkräfte
  4. 4Ausblick und weitere BrändeAusblick und weitere Brände

Auf Grundlage von Berichten von

europa press, eldiario.es, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, LaVanguardia, 20 minutos, El Periódico

Liste der Quellen

Sicherheit · Villanueva de los Castillejos

Waldbrand in Andalusien verbrennt 2.000 Hektar und zwingt über 430 Menschen zur Evakuierung

Ein Waldbrand, der am Montag in Villanueva de los Castillejos ausbrach, hat in der Provinz Huelva über 2.000 Hektar verbrannt und die vorsorgliche Evakuierung von mehr als 430 Anwohnern sowie die Aktivierung des andalusischen Notfallplans ausgelöst.

Villanueva de los Castillejos

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, eldiario.es, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht am 9.06. um 15:21.

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