
Waldbrand nahe der Costa del Sol verletzt drei Personen und zwingt 9.500 Bewohner in den Schutz der eigenen vier Wände
Mehr als 200 Feuerwehrleute und 20 Flugzeuge werden in den Hügeln nahe Marbella eingesetzt, nachdem Windböen von 50 km/h die Flammen auf Benahavis zutrieben und 50 Evakuierungen zur Folge hatten.
Brandausbruch im Hinterland der Costa del Sol
Am Sonntag, dem 13. September 2026, brach in einer hügeligen Zone nahe der Gemeinde Benahavis in Südspanien ein Waldbrand aus. Der Brand begann im bergigen Hinterland der Costa del Sol, nur wenige Kilometer von der Küstenstadt Marbella entfernt. Marbella und der angrenzende Küstenstreifen sind ein bekanntes Touristenziel und Wohngebiet mit vielen ausländischen Staatsbürgern. Benahavis ist ein malerischer Ort der gehobenen Klasse mit etwa 9.500 Einwohnern, darunter eine große ausländische Expatriaten-Gemeinschaft, die vorwiegend aus Briten besteht. Böige Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern pro Stunde fachten die Flammen schnell über das trockene, hügelige Gelände an und erschwerten die anfängliche Eindämmung.
Ausgangssperre und gemeldete Verletzungen
Die sehr schnelle Ausbreitung des Feuers veranlasste die andalusischen Behörden, eine sofortige Ausgangssperre für die lokale Bevölkerung zu verhängen. Die Behörden wiesen alle 9.500 Einwohner von Benahavis und der umliegenden Villen an, in ihren Häusern zu bleiben, um sich vor Rauch und vorrückenden Feuerfronten zu schützen. Als vorbeugende Sicherheitsmaßnahme evakuierten die Rettungskräfte etwa 50 Bewohner aus einem nahe gelegenen Wohngebiet. Der Rettungsdienst bestätigte, dass drei Menschen im Zuge der Brandausbreitung verletzt wurden. Eine Person erlitt Verbrennungen beim Versuch, die Flammen zu löschen, eine zweite Person benötigte medizinische Hilfe wegen leichter Rauchvergiftung, und ein Waldbrandbekämpfer zog sich einen Bruch des Handgelenks zu, nachdem er im Einsatz gestürzt war.
Der Rettungsdienst der Region Andalusien veröffentlichte eine erste Stellungnahme in den sozialen Medien, in der die vor Ort erlittenen Verletzungen detailliert beschrieben wurden.
Eine Person wurde verbrannt, als sie versuchte, das Feuer zu löschen, und ein Waldbrandbekämpfer wurde nach einem Sturz verletzt.
Notfallmobilisierung und Eindämmungsbemühungen
Der Leiter des Rettungsdienstes der Region Andalusien, Antonio Sanz, sprach am Sonntag mit Reportern, um den Einsatzablauf zu skizzieren und die Opferzahlen zu bestätigen. Sanz erklärte, der verletzte Feuerwehrmann werde wegen eines gebrochenen Handgelenks behandelt, und ein dritter Verletzter habe eine Behandlung wegen leichter Rauchvergiftung erhalten. Er bestätigte auch, dass keine Wohnhäuser oder Gebäude durch das Feuer beschädigt oder zerstört worden seien. Mehr als 200 Feuerwehrleute wurden in dem Gebiet eingesetzt, um Eindämmungslinien um den Brandherd zu errichten. Die Bodentruppen wurden von etwa 20 Flugzeugen unterstützt, darunter Flugzeuge und Hubschrauber, die Wasser über die steilen und zerklüfteten Hänge abwarfen, um die aktiven Flammen zu unterdrücken.
- Feuer entzündet sich in den Hügeln nahe Benahavis und breitet sich bei 50 km/h starken Winden rasch aus.
- Behörden weisen 9.500 Bewohner an, in ihren Häusern Schutz zu suchen, und evakuieren 50 Personen aus einer Wohnsiedlung.
- Über 200 Feuerwehrleute und 20 Flugzeuge werden eingesetzt; Beamte bestätigen drei Verletzte und keine beschädigten Häuser.
Nationale Auswirkungen von Waldbränden in ganz Spanien
Der Notfall bei Benahavis ereignete sich in einem Jahr mit großflächigen Waldbränden im ganzen Land. Nach Angaben des Europäischen Waldbrandinformationssystems sind in Spanien im Jahr 2026 bereits mehr als 296.000 Hektar Land durch Waldbrände verbrannt. Die Wetterbedingungen, insbesondere die 50 km/h starken Winde, stellten die Einsatzkräfte bei der Eindämmung des Feuers in der Nähe besiedelter Gebiete vor ständige Herausforderungen. Mehr als 200 Einsatzkräfte blieben bis in die Sonntagnacht im Dienst, um Glutnester zu löschen und den Schutz des evakuierten Wohngebiets und der angrenzenden Wohnhäuser aufrechtzuerhalten.


