Sicherheit · Huelva, Castellón de la Plana und Massegros-Causses-Gorges
Waldbrände verbrennen 8.000 Hektar in Spanien, neues Feuer trifft Südfrankreich
Ein Brand in der spanischen Provinz Huelva hat seit Donnerstag rund 8.000 Hektar verbrannt und 474 Menschen zur Flucht gezwungen, während ein neues Feuer in Südfrankreich die bereits schwere Waldbrandsaison in Südeuropa weiter verschärft.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ZEIT ONLINE, Der Tagesspiegel, DIE WELT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein am Donnerstag in der Provinz Huelva ausgebrochenes Feuer erreichte bis Sonntag rund 8.000 Hektar, gegenüber etwa 4.000 am Samstag. 474 Menschen wurden evakuiert.
Ein Feuer in Massegros-Causses-Gorges, Lozère, brach am Sonntag gegen Mittag aus und erfasste bis zum frühen Abend mehr als 100 Hektar. Zwei Dörfer wurden evakuiert, 220 Feuerwehrleute im Einsatz.
Laut Ministerin Sara Aagesen wurden in Spanien 2026 40 Großbrände verzeichnet gegenüber 15 zum gleichen Zeitpunkt im Jahr 2025, mit fast 200.000 betroffenen Hektar seit Jahresbeginn.
Fast 400 Hektar brannten in der Provinz Castellón; landesweit waren am Sonntag 37 meist kleinere Feuer aktiv, die Regionen Valencia und Kastilien und León am stärksten betroffen.
Ein Waldbrand in der Provinz Almería forderte zu Beginn der Saison 14 Todesopfer. Im Juli brannte zudem ein großes Feuer in der Provinz Ávila nahe Madrid.
- 9.08.Neuer Waldbrand in Massegros-Causses-Gorges (Frankreich, Lozère)
- 9.08.Sanz zeigt Optimismus; südlicher Teil des Huelva-Brandes unter Kontrolle
- 9.08.Feuer in Huelva erreicht etwa 8.000 Hektar; Brand in Frankreich über 100 Hektar
Brand in Huelva breitet sich auf 8.000 Hektar aus
Ein Waldbrand, der am Donnerstag in der spanischen Provinz Huelva nördlich der Stadt Niebla ausgebrochen war, hatte bis Sonntag rund 8.000 Hektar versengt. Niebla liegt etwa auf halber Strecke zwischen Sevilla und der portugiesischen Grenze. Antonio Sanz, Katastrophenschutzbeauftragter Andalusien, erklärte, die betroffene Fläche habe sich von etwa 4.000 Hektar am Samstag verdoppelt, obwohl nicht die gesamte Zone verbrannt sei. Am Samstag hatte Sanz gesagt, der Brand werde durch „ständig wechselnde Winde“ angefacht, was die Bekämpfung erheblich erschwere. Die Zahl der Evakuierten stieg leicht auf 474, doch die Behörden erklärten, dass keine Siedlungen in unmittelbarer Gefahr seien.
Löscheinsatz in Spanien
Bis Sonntag waren mehr als 500 Einsatzkräfte bei dem Brand in Huelva im Einsatz, darunter 250 Soldaten einer Armee-Notfalleinheit. Sie erhielten Unterstützung aus der Luft von bis zu 26 Löschflugzeugen und Hubschraubern. Sanz bezeichnete den Brand weiterhin als „komplex“ mit einem „schwierigen Tag“ für die Einsatzkräfte, zeigte sich aber zunehmend zuversichtlich.
„Aber heute sind wir etwas optimistischer.“
Der südliche Abschnitt des Feuers konnte dank besserer Wetterbedingungen unter Kontrolle gebracht werden.
- Huelva (Spanien)
- 8000 ha
- Castellón (Spanien)
- 400 ha
- Lozère (Frankreich)
- 100 ha
Daten aus dem Artikeltext
Zweites Feuer in Castellón
Feuerwehrleute und Soldaten bekämpften zudem einen separaten Waldbrand in der Provinz Castellón im Osten Spaniens, wo fast 400 Hektar betroffen waren. Die Behörden evakuierten eine nahegelegene Gemeinde. Landesweit waren am Sonntag nach Angaben des spanischen Waldbrandportals „Incendios Forestales“ 37 meist kleinere Feuer aktiv. Die Region Valencia im Osten und Kastilien und León im Nordwesten gehörten zu den am stärksten betroffenen Gebieten.
Neues Feuer in Südfrankreich
In Südfrankreich bekämpften mehr als 200 Feuerwehrleute einen sich schnell ausbreitenden Waldbrand im Département Lozère. Das Feuer brach gegen Mittag des Sonntags in der Gemeinde Massegros-Causses-Gorges aus, etwa 140 Kilometer nordwestlich von Montpellier. Am frühen Abend hatte es mehr als 100 Hektar erfasst, und zwei Dörfer wurden vorsorglich evakuiert. Rund 220 Feuerwehrleute waren am Boden im Einsatz, unterstützt von fünf Löschflugzeugen. Die Feuerwehr forderte zusätzliche Verstärkung an, da sich der Brand weiter ausbreitete und nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Feuer wahrscheinlich durch ein Auto ausgelöst wurde, das auf einer Straße Feuer fing. Feuerwehrkommandant Marc Toulouse sagte, das Gebiet sei „sehr bewaldet“ und „extrem trocken“.
Spaniens schwere Waldbrandsaison
Spanien erlebt eine außergewöhnlich schwere Waldbrandsaison. Sara Aagesen, Ministerin für den ökologischen Wandel, sagte, seit Jahresbeginn seien fast 200.000 Hektar betroffen gewesen, wobei im Jahr 2026 40 Großbrände verzeichnet wurden, verglichen mit 15 zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.
- 2026 (bis 9. Aug.)
- 40
- 2025 (gleicher Zeitraum)
- 15
Daten aus dem Artikeltext
„Das zeigt die Schwere und die Komplexität dessen, was wir in unserem Land durchmachen.“
Anfang des Sommers hatten Brände in ganz Spanien Tausende von Menschen aus ihren Häusern vertrieben, insbesondere in der Mitte des Landes. Im Juli brannte ein großes Feuer in der Provinz Ávila nahe Madrid. Ein weiterer Waldbrand in der andalusischen Provinz Almería forderte 14 Todesopfer. Dürre und aufeinanderfolgende Hitzewellen haben die Vegetation in weiten Teilen Südeuropas stark ausgetrocknet, und Wissenschaftler, die in den Artikeln zitiert werden, sagen, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel durch häufigere und intensivere Hitzewellen das Waldbrandrisiko in der Region erhöht hat.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ZEIT ONLINEWaldbrände in Europa: Neuer Waldbrand in Frankreich, Hunderte fliehen in Spanien vor Feuer
- Der TagesspiegelWaldbrände in Spanien und Frankreich: Feuerwehrleute rücken zu immer neuen Einsätzen aus
- DIE WELTHunderte fliehen vor Waldbrand im Südwesten Spaniens
- ZEIT ONLINEFeuer in Andalusien: Hunderte fliehen vor Waldbrand im Südwesten Spaniens
- Antonio Sanz
- Katastrophenschutzbeauftragter und Innenminister Andalusiens, der die Reaktion auf den Brand in Huelva leitet
- Sara Aagesen
- Spaniens Ministerin für den ökologischen Wandel, die sich zur Schwere der Waldbrandsaison 2026 äußerte
- Orte
- Spanien, Hannover, Montpellier
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