
Waldbrand bei Évora nach Ausbreitung von Mülltonne eingedämmt; ein Feuerwehrmann verletzt, Ermittlungen eingeleitet
Ein Waldbrand, der am Mittwochnachmittag in Buschland nahe Évora, Portugal, ausbrach, wurde am frühen Abend unter Kontrolle gebracht. Ein Feuerwehrmann erlitt leichte Verletzungen, und die Behörden ermitteln, wer heiße Asche in einer Mülltonne abgelagert hat, die den Brand entzündete.
Brandursprung und -ausbreitung
Das Feuer begann in einer Mülltonne im Dorf Valverde bei Évora, nachdem dort angeblich Asche abgelagert worden war. Der Alarm wurde um 14:54 Uhr am 8. Juli ausgelöst. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren die Flammen bereits auf ein angrenzendes landwirtschaftliches Feld übergesprungen und fraßen sich durch Weide- und Buschland zwischen Évora und Valverde.
Der Alarm galt einem Brand in Abfällen, aber bei Eintreffen stellten wir fest, dass er sich bereits auf landwirtschaftliche Flächen ausgebreitet hatte.
Einsatz und Eindämmung
Die Feuerwehr bekämpfte den Brand den Nachmittag über. Um 17:10 Uhr waren 135 Einsatzkräfte mit 42 Fahrzeugen und sechs Luftfahrzeugen, darunter Löschflugzeuge und ein Hubschrauber, vor Ort. Das Feuer bewegte sich entlang einer Wasserlinie, was den Zugang erschwerte. Bis 18:15 Uhr war die Truppe auf 141 Einsatzkräfte und 44 Fahrzeuge angewachsen, und der Brand „wich den Mitteln“, hatte aber noch eine aktive Front. Der Einsatzleiter sagte, die Feuerfront habe sich auf die Deponie Gesamb zubewegt, sie aber dank des Einsatzes nie erreicht.
Die Feuerfront bewegte sich auf die Deponie zu, erreichte sie aber dank des Einsatzes der Feuerwehr nicht einmal annähernd.
Der Brand wurde um 19:30 Uhr als unter Kontrolle erklärt. Insgesamt waren 152 Einsatzkräfte, 50 Fahrzeuge und sechs Luftfahrzeuge beteiligt.
- Alarm für Brand in Abfällen erhalten; bei Eintreffen hatten sich Flammen auf landwirtschaftliche Flächen ausgebreitet.
- 135 Einsatzkräfte, 42 Fahrzeuge, 6 Luftfahrzeuge eingesetzt; eine aktive Front.
- 141 Einsatzkräfte, 44 Fahrzeuge, 4 Luftfahrzeuge; Brand weicht den Mitteln, aber noch aktiv.
- Brand als unter Kontrolle erklärt; insgesamt 152 Einsatzkräfte, 50 Fahrzeuge, 6 Luftfahrzeuge beteiligt.
Opfer und Schäden
Keine Häuser waren bedroht oder beschädigt. Ein Feuerwehrmann erlitt leichte Verletzungen, die als „traumatisch bedingt“ beschrieben wurden, und wurde ins Krankenhaus nach Évora gebracht.
Ermittlungen
Die GNR (Nationale Republikanische Garde) hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Person zu identifizieren, die die Asche abgelagert hat. Eine GNR-Quelle bestätigte, dass der Brand in der Mülltonne seinen Ursprung hatte und dass Anstrengungen unternommen werden, die verantwortliche Person ausfindig zu machen.
Die GNR führt Maßnahmen durch, um die Person zu identifizieren, die die Asche abgelagert hat.


