Tennis · Prag
Ehemalige Wimbledon-Siegerin Marketa Vondrousova wegen Verweigerung eines Dopingtests für vier Jahre gesperrt
Die International Tennis Integrity Agency (ITIA) hat die tschechische Spielerin Marketa Vondrousova, Gewinnerin von Wimbledon 2023, für vier Jahre gesperrt, nachdem sie im vergangenen Dezember einen Trainings-Dopingtest verweigert hatte. Ein unabhängiges Tribunal befand, dass ihre Erklärungen zu Stress, psychischen Problemen und Sicherheitsbedenken keine überzeugende Rechtfertigung darstellten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Figaro.fr, N-tv, ZEIT ONLINE und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Marketa Vondrousova wurde bis zum 21. Juni 2030 gesperrt, weil sie am 3. Dezember 2025 einen Trainings-Dopingtest verweigert hat.
Ein unabhängiges Tribunal wies ihre Argumente zu Stress, psychischen Problemen und Sicherheitsängsten zurück und stellte fest, dass sie die Verweigerung nicht entschuldigten.
Nach den Anti-Doping-Bestimmungen muss die Strafe für eine Testverweigerung mit der für ein positives Ergebnis identisch sein, um Umgehungen zu verhindern.
Sowohl Vondrousova als auch die ITIA können die Entscheidung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) anfechten.
Sie hat seit ihrem Rückzug von den Adelaide International im Januar nicht mehr gespielt und steht derzeit auf Platz 122 der WTA-Weltrangliste.
- April 2026Sie erklärt die Verweigerung auf Instagram und führt eine Angststörung, Burnout und Sicherheitsbedenken an.
- 22.06.ITIA gibt eine vierjährige Sperre bekannt, die bis zum 21. Juni 2030 wirksam ist.
- 21.06.Sperre endet; Vondrousova wird 30 Jahre alt sein.
Die Verweigerung
Am 3. Dezember 2025 gegen 20 Uhr versuchte ein Dopingkontrolleur einen Trainings-Dopingtest in Vondrousovas Haus in Prag. Sie gab keine Probe ab. Laut ITIA wurde sie benachrichtigt, verweigerte jedoch.
Die Erklärung der Spielerin
Vondrousova erklärte im April, dass sie nach monatelanger körperlicher und psychischer Belastung an einem Bruchpunkt angelangt sei. Sie schilderte, dass der Kontrolleur spätabends an ihrer Tür klingelte, ohne sich ordnungsgemäß auszuweisen, und dass sie um ihre Sicherheit fürchtete. Sie verwies auf den Angriff von 2016, bei dem ihre tschechische Kollegin Petra Kvitova nach dem Öffnen der Tür für einen Fremden eine karrierebedrohende Handverletzung erlitt. Während der Anhörung bestand sie darauf, dass Stress, psychische Gesundheit und Sicherheitsängste ihre Entscheidung beeinflusst hätten, doch das Tribunal gelangte zu dem Schluss, dass diese Gründe „keine überzeugende Rechtfertigung“ darstellten.
ITIA-Urteil und Begründung
„Unberechenbare Tests sind ein wesentliches Instrument, um den sauberen Sport zu schützen. Das unabhängige Tribunal hat diesen Grundsatz bestätigt. Dieser Fall ist eine wichtige Erinnerung daran, dass Spieler jederzeit und überall getestet werden können und dass eine Verweigerung erhebliche Risiken birgt.“
Die Sperre und ihre Auswirkungen
Die mittlerweile 26-jährige Vondrousova, die auf Platz 122 rangiert, ist seit ihrem Rückzug von den Adelaide International im Januar aufgrund einer Schulterverletzung pausiert. Die Sperre läuft bis zum 21. Juni 2030, wenn sie 30 Jahre alt sein wird. Während dieser Zeit darf sie weder spielen, trainieren noch an Veranstaltungen teilnehmen, die von der ITF, WTA, ATP, den Grand Slams oder einem nationalen Verband organisiert oder sanktioniert werden.
Reaktionen und nächste Schritte
„Das ist völlig verrückt. Ich sende Marketa so viel Liebe.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le Figaro.frTennis : Marketa Vondrousova, titrée à Wimbledon en 2023, suspendue 4 ans pour avoir refusé un contrôle antidopage
- N-tvDoping-Hammer: Wimbledonsiegerin Vondrousova jahrelang gesperrt
- ZEIT ONLINEVersäumter Dopingtest: Frühere Wimbledonsiegerin Markéta Vondroušová für vier Jahre gesperrt
- PublicoMarketa Vondrousova suspensa quatro anos por recusa de teste antidoping
- Marketa Vondrousova
- Tschechische Tennisspielerin, Wimbledon-Siegerin 2023, wegen Verweigerung eines Dopingtests gesperrt
- Karen Moorhouse
- Geschäftsführerin der International Tennis Integrity Agency (ITIA)
- Eva Lys
- Deutsche Tennisspielerin, die sich zur Sperre äußerte
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