Sicherheit · Medulin und Pula
Vier Tote nach Absturz eines deutschen Flugzeugs aus Österreich nahe der kroatischen Küstenstadt Medulin
Eine Beechcraft Bonanza, die in Österreich gestartet war, ist am Donnerstag nahe der istrischen Stadt Medulin abgestürzt. Alle vier Insassen kamen ums Leben. Rettungskräfte suchen nach zwei weiteren Personen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von newsORF.at, Novinky, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Polizei bestätigte vier Todesopfer nach dem Absturz. Rettungskräfte suchten weiterhin nach zwei weiteren Personen im Gebiet Campanoz.
Die in Deutschland zugelassene Beechcraft G36 Bonanza startete in Österreich und war auf dem Weg zum Sportflugplatz Medulin, der etwa 500 Meter von der Absturzstelle entfernt liegt.
Beobachter berichteten, dass das Flugzeug zunächst waagerecht flog, dann in eine Spirale geriet und ohne Explosion auf dem Boden aufschlug.
Die nationale Unfalluntersuchungsbehörde wurde noch am Donnerstag am Ort erwartet. Die Absturzursache ist noch nicht bekannt.
Was geschah
Eine sechssitzige Beechcraft G36 Bonanza mit deutscher Zulassung stürzte am Donnerstagmorgen nahe der kroatischen Küstenstadt Medulin ab. Das Flugzeug war in Österreich gestartet und befand sich im Anflug auf den Sportflugplatz Medulin, der etwa 500 Meter von der Absturzstelle entfernt liegt, als es herunterging. Die örtliche Polizei bestätigte vier Todesopfer, der Rettungsdienst suchte weiterhin nach zwei weiteren Personen im Gebiet Campanoz außerhalb der Stadt.
„Bei dem Absturz kamen vier Menschen ums Leben.“
Rettungseinsatz
Der Alarm erreichte die Behörden gegen 11:20 Uhr Ortszeit. Sieben Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen, drei Notfallteams, ein Rettungshubschrauber und die Polizei wurden zum Unglücksort entsandt. Das regionale Institut für Notfallmedizin bestätigte dem Nachrichtenportal Index die Zahl von vier Todesopfern, während der Sender N1 berichtete, die Suche nach zwei weiteren Personen dauere an.
Zeugenberichte
Zeugen beschrieben, dass das Flugzeug zunächst waagerecht flog, dann plötzlich in eine Spirale geriet und auf dem Boden aufschlug. Ein Zeuge sagte dem Portal Dnevnik, die Maschine sei wunderschön und horizontal geflogen, dann sei sie heruntergespiralet und ohne Explosion auf die Erde getroffen. Ein anderer örtlicher Pilot, Nijaz Delić, der ebenfalls den Sportflugplatz Medulin nutzt, sagte, das Flugzeug sei bereits mehrfach dort gewesen und der Pilot sei sehr erfahren gewesen.
„Es ist hier schon mehrfach geflogen. Der Pilot war sehr erfahren. Es ist schwer zu sagen, was genau passiert ist. Es könnte ein technischer Defekt oder ein medizinisches Problem gewesen sein.“
Ermittlungen laufen
Die Absturzursache ist noch unbekannt. Ermittler der Nationalen Agentur für die Untersuchung von Unfällen in der Luft-, See- und Schifffahrt (AIN) wurden noch am Donnerstag erwartet. Kroatische Medien berichteten, dass das Flugzeug der kroatischen Luftfahrtbehörde keinen Flugplan im Voraus gemeldet hatte. Das österreichische Außenministerium bestätigte der Nachrichtenagentur APA, dass es mit den kroatischen Behörden in Kontakt sei, um die Nationalitäten der Opfer zu ermitteln, die noch nicht bekannt gegeben wurden.
Ort des Geschehens
Medulin liegt an der Südspitze der istrischen Halbinsel, wenige Kilometer von Pula entfernt, und gehört zu einer der beliebtesten Sommerurlaubsregionen Kroatiens. Der Absturz ereignete sich in einem unbewohnten Gebiet nahe einer Mülldeponie, an der Grenze zwischen der Stadt Pula und der Gemeinde Medulin.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ivica Rojnić
- Kommandant der Feuerwehr Pula, der die vier Todesopfer gegenüber dem Sender N1 bestätigte.
- Nijaz Delić
- Örtlicher Pilot, der den Sportflugplatz Medulin nutzt und sich zum erfahrenen Piloten und den möglichen Ursachen äußerte.
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