Regierung · Bukarest
Regierungsbildungsversuch des rumänischen Ministerpräsidenten Veștea scheitert, da UDMR und PNL die Unterstützung entziehen
Der designierte Ministerpräsident Adrian Veștea erlitt am Dienstag einen doppelten Rückschlag, nachdem die UDMR den Beitritt zu seiner Regierung verweigerte und seine eigene Partei ihn aus ihren Reihen ausschloss, womit sein Weg zu einer parlamentarischen Mehrheit in Trümmern liegt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, Mediafax.ro, HotNews.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die ungarische Partei beschloss, nicht teilzunehmen, und empfahl ihren Abgeordneten, dagegen zu stimmen, mit der Begründung, eine undurchsichtige und instabile Mehrheit, die extremistische Unterstützung erfordere.
Nachdem er eine 10-Uhr-Frist zum Rücktritt ignoriert hatte, erklärte die Nationalliberale Partei, dass sein fortgesetztes Mandat gegen das Parteistatut verstoße und ihn außerhalb der Organisation stelle.
Victor Ponta, dessen Gruppe 15 Stimmen hat, stellte fest, dass die parlamentarische Arithmetik eine Mehrheit ohne die 31 Abgeordneten der ungarischen Partei unmöglich mache.
Der Politikwissenschaftler Cristian Preda nannte den designierten Ministerpräsidenten einen 'Verräter' und riet Präsident Dan, ihn auf den Berg Athos zu schicken, anstatt eine weitere gescheiterte Nominierung zu riskieren.
- 4.06.Dan nominiert Eugen Tomac (gescheitert)
- 15.06.PNL stimmt gegen Veștea und fordert seinen Rücktritt
- 16.06.UDMR lehnt Regierungsbeitritt ab; PNL-Ultimatum abgelaufen, Veștea bleibt
UDMR zieht sich zurück
Die UDMR beschloss am Dienstagmorgen, der von Adrian Veștea geführten Regierung nicht beizutreten, und empfahl ihren 31 Abgeordneten, gegen ihn zu stimmen. Der Ständige Rat der Partei stellte fest, dass die vorgeschlagene Mehrheit die Stimmen extremistischer Parteien erfordern würde, die er als undurchsichtig und unzuverlässig bezeichnete.
„In der aktuellen Situation sind die Voraussetzungen nicht erfüllt, dass die RMDSZ an Verhandlungen zur Bildung der von Adrian Veștea geführten Regierung teilnimmt oder eine Rolle in seinem geplanten Kabinett übernimmt.“
Die Entscheidung erfolgte trotz Angeboten des Entwicklungsministeriums und möglicherweise des Landwirtschaftsministeriums, und nach Angaben von Quellen befürworteten etwa 25 % der UDMR-Führung einen Beitritt.
PNL erklärt Veștea für parteilos
Die Nationalliberale Partei (PNL) stimmte am Montagabend mit überwältigender Mehrheit gegen die Regierung und forderte Veștea auf, bis Dienstag, 10 Uhr, zurückzutreten. Als er sich weigerte, gab die Partei eine Erklärung ab, in der es hieß, seine Ernennung verstoße gegen das Parteistatut und er habe sich außerhalb der PNL gestellt.
„Indem Adrian Veștea diese Demarche gegen die Entscheidungen des Nationalen Politischen Büros fortsetzt, stellt er sich außerhalb der Nationalliberalen Partei.“
Die PNL-Führung hatte mit 39 zu 10 gegen einen Beitritt zu einer von der PSD unterstützten Regierung und mit 41 zu 13 gegen eine Unterstützung Veşteas persönlich gestimmt.
Eine Minderheitskoalition der Fragmente
Mit PNL und UDMR in der Opposition und USR, die ebenfalls unwahrscheinlich eine Regierung mit PSD unterstützen wird, schien die frühere Behauptung des designierten Premierministers von 240 Stimmen zu verpuffen. Victor Ponta, dessen Gruppe „Vereintes Rumänien“ 15 Stimmen hat, sagte nach Gesprächen mit Veștea, dass ohne die Stimmen der ungarischen Partei die Rechnung nicht aufgehe.
„Seien wir sehr realistisch. Wenn die UDMR nicht zustimmt, kommt die Regierung nicht durch.“
Ponta lobte Veștea, warnte jedoch, dass dessen mangelnde parlamentarische Erfahrung ein „großes Handicap“ sein könnte.
Politische Wildnis für Veștea
Der Politikanalyst Cristian Preda nannte Veștea einen „Verräter“ und schlug vor, Präsident Nicușor Dan solle ihn auf den Berg Athos schicken, anstatt eine weitere gescheiterte Nominierung zu versuchen.
„Ich denke, der Präsident täte gut daran, Veștea zu bitten, auf den Berg Athos zu gehen.“
Veștea, der zu Gesprächen mit dem Präsidenten und dem PSD-Vorsitzenden Sorin Grindeanu nach Cotroceni zitiert wurde, bestand darauf, weiterzumachen und eine möglichst breite Mehrheit zu suchen. „Unser Interesse ist es, eine möglichst breite Mehrheit zu haben, um auch nach der Einsetzung dieser Regierung weiter zusammenzuarbeiten, damit Rumänien aus dieser Sackgasse herauskommt“, sagte er.
Ein Monat der Blockade und mehr
Rumänien ist seit dem 5. Mai ohne funktionierende Regierung, als ein Misstrauensantrag das Kabinett von Premierminister Ilie Bolojan nach 11 Monaten stürzte. Auch der erste Kandidat von Präsident Dan, Eugen Tomac, konnte sich keine Unterstützung sichern. Der jüngste Zusammenbruch lässt das Land mit anhaltender Unsicherheit zurück.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ziare.comVictor Ponta, pesimist în legătură cu șansele lui Adrian Veștea: "Să fim foarte realiști. Dacă nu votează UDMR, nu trece Guvernul
- Mediafax.roKelemen Hunor către maghiari: "În spatele lui Veștea ar apărea o majoritate incertă, opacă și inacceptabilă". Ce guvern vrea UDMR
- HotNews.roKelemen Hunor explică decizia UDMR de a nu face parte din Guvernul Veştea - HotNews.ro
- LibertateaAdrian Veștea pe urmele lui Eugen Tomac. UDMR dă șah premierului desemnat
- Adrian Veștea
- Designierter Ministerpräsident und PNL-Mitglied, jetzt außerhalb der Partei
- Victor Ponta
- Vorsitzender der Parlamentsgruppe 'Vereintes Rumänien'
- Kelemen Hunor
- Vorsitzender der UDMR (RMDSZ)
- Cristian Preda
- Politikanalyst und Kommentator
- Nicușor Dan
- Präsident Rumäniens
- Sorin Grindeanu
- Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei (PSD)
- Ilie Bolojan
- Ehemaliger Premierminister und PNL-Vorsitzender
- Eugen Tomac
- Früherer designierter Ministerpräsident, der keine Regierung bilden konnte
- Csoma Botond
- Fraktionsvorsitzender und Sprecher der UDMR
- Orte
- Bukarest
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