Regierung · Athen

Griechisches Verteidigungsministerium präsentiert neugestaltete Nordfassade – Dendias fordert grundlegenden Umbau der Streitkräfte

Griechenlands Verteidigungsminister Nikos Dendias sprach am Mittwoch, 4. November 2026, bei der Einweihung der neuen bioklimatischen Nordfassade des Zentralgebäudes seines Ministeriums. Die Fassade wurde durch eine Spende der Piraeus Bank finanziert und von dem Bildhauer Kostas Varotsos entworfen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, NewsIT, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen · Griechenland

Eine neue Nordfassade

Am Mittwoch, 4. November 2026, weihte das griechische Verteidigungsministerium (ΥΠΕΘΑ) die neue bioklimatische Nordfassade seines Zentralgebäudes ein und schloss damit die Neugestaltung des umliegenden Geländes ab. Kostas Varotsos, Bildhauer und Professor für Architektur an der Aristoteles-Universität Thessaloniki, entwarf das Werk, das durch eine Spende der Piraeus Bank ermöglicht wurde. Berichte beschreiben, dass das Gebäude sein eintöniges Erscheinungsbild verloren habe und nun ein zeitgenössisches Design mit starkem architektonischem und bioklimatischem Charakter besitze. Ein neues architektonisches Beleuchtungskonzept, erarbeitet mit Eleftheria Deko, umfasst programmierte Szenarien, die es dem Gebäude ermöglichen, an nationalen Gedenktagen und großen öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Bei der Zeremonie wurde zudem die „Arche des nationalen Gedächtnisses“ vorgestellt.

Die Arbeiten hinter der Fassade

Für das Projekt waren 1.308 Aluminiumlamellen, mehr als 31.200 Quadratmeter zehn Zentimeter dicke Wärmedämmung sowie die Versetzung und Verkleidung von 700 externen Klimaanlagen erforderlich. Die Arbeiter ersetzten 2.400 Meter Blitzschutz und 3.000 Meter Regenrinnen und bauten 3.000 Quadratmeter Gehwege neu. Die weißen Lamellen sind in einem Rhythmus aus dichteren und dünneren Gruppierungen angeordnet, was dem Gebäude eine strenge Struktur verleiht, die wie eine Säulenreihe wirkt. Verstreute Parkplätze im Lager Alexandros Papagos wurden entfernt, um Platz für Grün zu schaffen; 300 neue Bäume sollen zu den 1.700 bestehenden hinzukommen. Laut einer Mitteilung des Ministeriums läuft die Renovierung aller internen Gemeinschaftsbereiche des Zentralgebäudes bereits, mit dem Ziel, die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Dendias über die Reform

Bei der Zeremonie sagte Dendias, die Streitkräfte benötigten eine radikale Reform, und verwies auf eine „geistige und funktionale Selbstzufriedenheit“ gegenüber Doktrinen und Ideen, die nach dem 20. Jahrhundert nicht mehr galten. Er argumentierte, die ersten beiden Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts hätten eine gewaltige technologische Revolution gebracht, beschleunigt durch künstliche Intelligenz, und gerade die Verteidigung sei dadurch umgestaltet worden. Über den Bereich sagte er:

„alles hat sich verändert“

Nikos Dendias, Griechischer Verteidigungsminister

Dendias sagte, Griechenland könne bis 2030 die stärksten Streitkräfte seiner Geschichte haben – ein Ergebnis, das er an das laufende Reformprogramm knüpfte.

Agenda 2030 und die fünf Ebenen

Dendias stellte die Agenda 2030, deren Umsetzung im Januar 2024 begann, als Antwort des griechischen Staates auf diese Revolution dar – als umfassende Reform jedes Bereichs der Verteidigung. Im Zentrum stehe, so sagte er, die Fähigkeit des Hellenentums, seine geografischen und verfassungsrechtlichen Grenzen und die Sicherheit der griechischen Bürger zu schützen. Der Plan erstreckt sich über fünf Ebenen: Land, See, Luft, Cyber und Weltraum. Er ersetze das bisherige C4I-System durch C5ISRD-Funktionen (Command, Control, Compute, Communicate, Cyber, Intelligence, Surveillance, Reconnaissance and Targeting) – ein Schritt, den Griechenland, wie er anmerkte, bislang ebenfalls noch nicht umgesetzt habe. Er beschrieb ein Paket aus vier plus einem Reformgesetz, von denen einige bereits verabschiedet seien, als beispiellos für den Verteidigungssektor und erklärte, es gestalte die Strukturen eines veralteten Systems neu.

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