Regierung · Warschau und Sopot

Nawrockis frühere Sicherheitskollegin sagt in seiner Klage gegen Onet aus

Natasza Geldon, eine 39-jährige Frau, die im Empfangsbereich des Grand Hotel in Sopot für die Sicherheit arbeitete, hat vor dem Warschauer Bezirksgericht ausgesagt, Nawrocki habe vorgeschlagen, sich mit der Zuführung von Mädchen etwas dazuzuverdienen. Das Gericht vertagte den Fall auf den 18. Januar 2027, an dem Nawrocki als Partei aussagen soll.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl, wpolityce.pl und naTemat.pl. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Warschau, Sopot · Polen
Wie es dazu kam
  1. Mai 2025Onet veröffentlicht seinen Artikel über Nawrocki und das Grand Hotel
  2. 15.09.Erste Verhandlung in der Zivilklage
  3. 27.10.Erste öffentliche Verhandlung mit den Aussagen von Geldon und Franczak
  4. 18.01.Nawrocki soll als Partei aussagen

Zivilklage über den Artikel vom Mai 2025

Am Dienstag, dem 27. Oktober, fand am Warschauer Bezirksgericht (Sąd Okręgowy w Warszawie) eine weitere Verhandlung in einer Zivilklage statt, die Präsident Karol Nawrocki gegen Ringier Axel Springer Polska eingereicht hat, das Unternehmen, das Onet herausgibt. Die Klage begann mit einer ersten Verhandlung am 15. September und betrifft einen Onet-Artikel vom Mai 2025 mit dem Titel „Karol Nawrocki i tajemnice Grand Hotelu“. Der Artikel behauptete unter Berufung auf anonyme Quellen, die als frühere Sicherheitsmitarbeiter des Hotels beschrieben wurden und erklärt haben sollen, zur Aussage bereit zu sein, Nawrocki habe während seiner Tätigkeit als Sicherheitsmann im Grand Hotel in Sopot an der Vermittlung von Prostituierten für Gäste mitgewirkt. Nawrocki verlangt den Schutz seiner Persönlichkeitsrechte, und Jakub Kudła, Leiter der Rechtsabteilung bei RASP, sagte gegenüber PAP, die Klage berufe sich auf eine Verletzung der Ehre und Würde des Präsidenten und verlange eine Entschuldigung. Der Artikel erschien, als Nawrocki einer der Kandidaten im Präsidentschaftswahlkampf war, und er kündigte nach der Veröffentlichung sowohl diese Zivilklage als auch eine private Strafanzeige an.

Was die frühere Kollegin dem Gericht sagte

Natasza Geldon, eine 39-jährige Frau, arbeitete in den Sommersaisons 2006 und 2007 im Empfangsbereich und in der Überwachung des Hotels in Sopot, und Onet beschreibt sie als eine der Informantinnen hinter seinem Artikel. Als Zeugin sagte sie aus, sie habe eines Abends während ihres Dienstes am Empfang gesehen, wie Nawrocki mit einer Frau und einem Mann ins Hotel ging und sie dann mit dem Aufzug in die Gästestockwerke brachte. Sie nannte das ungewöhnlich und fügte hinzu, Gäste würden nicht auf diese Weise hereingebracht, und das Begleiten von Besuchern gehöre nicht zu ihren Aufgaben. Als Nawrocki wieder herunterkam, habe sie gefragt, was los sei, und sie erinnerte sich, dass er gesagt habe, man könne sich mit der Zuführung von Mädchen etwas dazuzuverdienen, und sie gefragt habe, ob sie mitmachen wolle. Sie habe in scharfen, spöttischen Worten abgelehnt, er habe „ok“ geantwortet, und die Sache habe sich, wie sie es ausdrückte, im Sande verlaufen. Sie sagte dem Gericht, sie habe darüber weder erneut mit ihm noch mit jemand anderem außer ihrer Mutter gesprochen, und ihre Beschreibung der Frau als Prostituierte beruhe auf diesem Wortwechsel und nicht darauf, wie die Frau ausgesehen habe.

Sie beschrieb die Begegnung in klaren Worten:

„Es war ungewöhnlich, weil wir keine Gäste ins Hotel brachten.“

Natasza Geldon, Frühere Sicherheitsmitarbeiterin des Grand Hotel

Ein zweiter Zeuge

Łukasz Franczak, ein Studienfreund des Präsidenten, der in derselben Zeit für eine externe Sicherheitsfirma im Hotel arbeitete, sagte ebenfalls aus. Nach Onets Darstellung seiner Aussage betraten Prostituierte das Hotel mit Gästen, doch er könne nicht sagen, um welche Frauen es sich handelte, da die Sicherheitsleute keine Ausweise prüften und nur nach Augenschein urteilten. Er bestritt, von einem Menschenhandelsnetzwerk zu wissen, bestritt, gesehen zu haben, dass Nawrocki eine Prostituierte anrief, und bestritt, dass Nawrocki über eine Bezahlung für deren Vermittlung gesprochen habe. Auf die Frage des Gerichts, ob es Prostituierte im Hotel gegeben habe, antwortete er:

„Ja, die gab es. Es ist unmöglich, direkt zu sagen, welche davon Prostituierte waren, denn es ist ein Hotel, und alles war diskret.“

Łukasz Franczak, Studienfreund Nawrockis

Terminplan und Zwischenfall im Gerichtssaal

Das Gericht vertagte den Fall auf den 18. Januar 2027, an dem Nawrocki als Partei aussagen soll. Die Sitzung am 27. Oktober war die erste, die öffentlich war, allerdings nicht live übertragen werden durfte, nachdem frühere Sitzungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hatten. Während der Befragung des Journalisten der Gazeta Wyborcza, Piotr Głuchowski, betrat der frühere Verteidigungsminister Antoni Macierewicz ohne Einlasskarte den Gerichtssaal. Auf die Frage, ob er eine habe, sagte er, er habe keine, und das Gericht wies ihn hinaus.

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