
Polizei in Rom verhaftet 32-Jährigen wegen Sexualdelikts und Raubüberfalls im Stadtteil Monti
Die Carabinieri in Rom haben einen 32-jährigen Mann festgenommen, dem die Entführung, der sexuelle Übergriff und der Raub an einer 56-jährigen Frau im zentralen Stadtteil Monti am 5. Juli 2026 vorgeworfen werden.
Der Angriff im Juli in Monti
Die italienischen Carabinieri haben einen 32-jährigen Mann festgenommen, der beschuldigt wird, eine 56-jährige Frau in ihrer Wohnung im Zentrum Roms entführt, sexuell missbraucht und beraubt zu haben. Der Angriff ereignete sich in der Nacht vom 4. auf den 5. Juli 2026 im historischen Viertel Monti. Die Frau, die allein lebt, verließ gegen 23:00 Uhr an einem Samstagabend ihr Wohnhaus, um den Müll hinauszubringen, und hatte nur ihre Wohnungsschlüssel bei sich. Da sie nicht wartete, bis die schwere Eingangstür vollständig hinter ihr ins Schloss gefallen war, gelangte ein unbekannter Mann in den Hausflur. Als sie sofort von der gepflasterten Straße zurückkehrte, überfiel der Mann sie von hinten, drohte mit Gewalt und zwang sie die Treppe hinauf zu ihrer Wohnungstür. In der Wohnung angekommen, griff der Täter sie an, durchsuchte die Räumlichkeiten und floh mit Bargeld, Luxusuhren und Schmuck, die in den Schubladen ihres Schlafzimmers aufbewahrt wurden.
Medizinische Versorgung und forensische Untersuchung
Nach der Flucht des Täters erholte sich das Opfer so weit, dass es von seinem Mobiltelefon aus den Notruf 112 wählen konnte. Ersthelfer und ein Rettungswagen trafen kurz nach Mitternacht am Tatort ein und brachten die Frau zur Untersuchung in die Notaufnahme des Krankenhauses Isola Tiberina-Gemelli. Das medizinische Personal dokumentierte körperliche Verletzungen, die mit einem sexuellen Übergriff vereinbar waren, und entnahm biologische Proben vom Opfer. Diese forensischen Proben lieferten den Ermittlern der Carabinieri-Station Quirinale und der Operativen Einheit der Kompanie Roma Centro entscheidende DNA-Beweise. In ihren späteren Aussagen gegenüber den Ermittlern am folgenden Tag erinnerte sich die Frau, den Mann vor dem Angriff in der Nachbarschaft gesehen zu haben. Die Ermittler gleichten ihre Beschreibung mit Überwachungskameraaufnahmen aus nahegelegenen Straßen im gesamten Monti-Gebiet ab und bestätigten, dass der Verdächtige regelmäßig durch die örtlichen Gassen ging.
Suche, Sicherstellung und Festnahme
Die Ermittlungen schritten durch Lichtbildvorlagen, Zeugenbefragungen und technische Untersuchungen voran, die über einen Zeitraum von zwei Monaten durchgeführt wurden. Die Ermittler identifizierten den Verdächtigen offiziell als einen 32-jährigen kongolesischen Staatsangehörigen mit polizeilicher Vorgeschichte, der im Stadtteil Trullo im Südwesten Roms lebte. Aufgrund eines von einem Ermittlungsrichter (GIP) erlassenen Haftbefehls spürten die Carabinieri den Mann am 11. September 2026 auf und nahmen ihn fest. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung im Trullo-Gebiet fanden und beschlagnahmten die Beamten einen Teil des Schmucks und der Armbanduhren, die in der Nacht des Angriffs aus der Wohnung in Monti gestohlen worden waren. Nach seiner Festnahme wurde der Verdächtige in das Gefängnis Rebibbia überführt, wo er weiterhin in Untersuchungshaft sitzt, angeklagt wegen Entführung, sexuellen Übergriffs und schweren Raubes, während das gerichtliche Verfahren läuft.
- Eine 56-jährige Frau wird im Hausflur ihres Gebäudes im römischen Stadtteil Monti überfallen
- Das Opfer wird im Krankenhaus Isola Tiberina-Gemelli medizinisch versorgt, wo forensische Proben entnommen werden
- Carabinieri nehmen den 32-jährigen Verdächtigen in seiner Wohnung in Trullo fest und stellen gestohlenen Schmuck sicher
Weiterer Kontext der Vorfälle im Jahr 2026
Die Festnahme in Rom folgt auf andere schwere Ermittlungen zu Sexualdelikten, die im Jahr 2026 in ganz Italien gemeldet wurden. Ende Januar 2026 wurde eine 32-jährige Frau angegriffen, nachdem sie einen Bekannten am Bahnhof Rimini in Bellaria Igea Marina getroffen hatte, was zur Festnahme eines 28-jährigen Tunesiers durch die Carabinieri führte. Am 14. Februar 2026 wurde ein 17-jähriger Jugendlicher unter einer Überführung nahe der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie T2 in Florenz angegriffen, nachdem er in öffentlichen Verkehrsmitteln eingeschlafen war, was zur Identifizierung eines 32-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen durch Überwachungsvideos führte. Die italienischen Justizbehörden behandeln jeden Fall separat nach den üblichen Strafverfahren.


