Sicherheit · Bukavu
Brand und Massenpanik an Schulen in Bukavu: Mindestens 26 Kinder sterben im Osten der DR Kongo
Ein Brand, der durch Hanggebäude in Bukavu raste, löste an zwei Grundschulen eine tödliche Panik aus: Mindestens 26 Kinder starben, Dutzende wurden verletzt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Figaro.fr, Deutsche Welle, RFI und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
UNICEF und lokale Behörden berichteten von mindestens 26 toten Kindern, darunter 20 Mädchen und sechs Jungen; sie starben durch Rauchvergiftung und wurden niedergetrampelt. Anonyme Gesundheitsquellen sprechen von 27 Toten.
Der Brand brach am Donnerstag gegen 09:00 Uhr an drei 500 Meter voneinander entfernten Stellen aus und erfasste zwei Schulkomplexe, darunter die Ujamaa-Grundschule.
Mindestens 29 Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, 21 von ihnen auf die Intensivstation; UNICEF meldet 26 verletzte Kinder in Behandlung.
Die AFC- und M23-Bewegung, die Bukavu seit Februar 2025 kontrolliert, hat eine dreitägige Trauer bis Sonntag ausgerufen und für Samstag um 11:00 Uhr eine Beerdigung angesetzt.
- 10.09.Feuer brechen in der Gemeinde Kadutu aus und greifen auf zwei Grundschulen über
- 11.09.UNICEF bestätigt 26 Tote; die M23-Behörden rufen drei Tage Trauer aus
- 12.09.Öffentliche Trauerfeier auf dem Gelände des Bukavu-Krankenhauses angesetzt
Brand und Massenpanik in Kadutu
Ein Feuer brach am Donnerstag gegen 09:00 Uhr Ortszeit im Viertel Tshimpunda der Gemeinde Kadutu in Bukavu aus und breitete sich rasch auf Hanghäuser und zwei Grundschulkomplexe aus. Die Holzkonstruktion der Ujamaa-Grundschule stand während des Unterrichts schnell in Flammen, was eine Massenpanik unter Schülern und Lehrern auslöste. Die Kinder versuchten, durch die Türen zu flüchten oder sprangen aus den oberen Stockwerken, bevor dichte Rauchschwaden die Klassenzimmer füllten. Eltern aus den umliegenden Vierteln eilten zum Ort des Geschehens, während sich Rauch über den Hügel erhob, und suchten unter den Trümmern nach ihren Kindern. Ein Inspektionsbericht des Bildungsministeriums stellte fest, dass das Feuer gleichzeitig an drei etwa 500 Meter voneinander entfernten Stellen ausgebrochen war.
„Mitten im Unterricht hörte ich plötzlich die Schüler schreien; einige sprangen aus den oberen Stockwerken, andere flohen durch die Türen.“
Opferzahlen und medizinische Notfallversorgung
Das Feuer und die daraus resultierende Massenpanik forderten mindestens 26 Todesopfer unter den Kindern – 20 Mädchen und sechs Jungen, wie UNICEF und lokale Verwaltungsbehörden mitteilten. Nicht namentlich genannte Gesundheitsquellen in Bukavu berichteten von mindestens 27 Todesopfern. Viele der verstorbenen Schüler starben durch Rauchvergiftung oder wurden niedergetrampelt, nachdem sie in überfüllten Fluren während der Evakuierung gestürzt waren. Rettungskräfte bargen Überlebende aus den Trümmern, aber mindestens 29 Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, darunter 21 Patienten auf Intensivstationen.
- Mädchen
- 20 Kinder
- Jungen
- 6 Kinder
Daten aus dem Artikeltext
Medizinische Teams und humanitäre Helfer behandelten mindestens 26 verletzte Kinder in örtlichen Kliniken. UNICEF warnte, dass die vollständige Zerstörung zweier Grundschulen und zahlreicher Wohnhäuser bei Kindern in einem ohnehin instabilen Umfeld dauerhafte psychische Belastungen hervorrufen werde. Vertriebene Familien, deren hölzerne Häuser am Hang niederbrannten, fanden in benachbarten Schulen Unterkunft, während sie auf Nothilfe warteten. Lokale Gemeindevorsteher und Angehörige versammelten sich am Freitag in der städtischen Leichenhalle, um die Opfer zu identifizieren und die Unterstützung für die betroffenen Haushalte zu organisieren.
„Zuerst müssen wir die Beerdigungen der verstorbenen Schüler vorbereiten. Danach wissen wir nicht, ob wir die Schüler auf andere Schulen verweisen. Das hängt von den Behörden und der Einschätzung der Eltern ab.“
Städtische Verwundbarkeit und administrative Reaktion
Bukavu, die Provinzhauptstadt von Süd-Kivu am Ufer des Kiwusees, erlebt immer wieder verheerende Brände aufgrund der dicht gedrängten Holzhäuser an steilen Hängen. Im Oktober 2025 kamen bei einem früheren Brand in der Stadt 14 Menschen ums Leben, darunter 12 Kinder. Am Freitag brachen in anderen Teilen von Bukavu drei weitere Brände aus, während die Bergungskräfte in Kadutu weiterhin verkohlte Wellblechteile wegräumten. Die Provinzhauptstadt steht seit Februar 2025 unter der Kontrolle der AFC und der M23-Bewegung.
Die AFC und M23-Verwaltung riefen drei Tage öffentliche Trauer bis Sonntag aus und setzten eine offizielle Trauerfeier für Samstag um 11:00 Uhr auf dem Gelände des Bukavu-Krankenhauses an. Sowohl die nationale Regierung in Kinshasa als auch die faktischen M23-Behörden kündigten unabhängige Untersuchungen zur Ursache der Katastrophe an. Bildungsbehörden und Nachbarschaftsvertreter prüfen Möglichkeiten, die überlebenden Schüler nach Abschluss der Trauerfeierlichkeiten auf nahegelegene Einrichtungen zu verteilen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le Figaro.frIncendie dans l'est de la RDC : le bilan monte à 26 enfants tués
- Deutsche WelleAl menos 26 niños mueren en un incendio en RD Congo
- RFIRDC: la douleur des familles endeuillées après l'incendie qui a ravagé deux écoles à Bukavu
- Le Monde.frRDC : la mort d'au moins 26 écoliers après un incendie à Bukavu suscite une vague d'émotion nationale
- Moïse
- Einwohner von Bukavu, dessen jüngerer Bruder bei dem Schulbrand ums Leben kam
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen