Sicherheit · Bukavu

Brand und Massenpanik an Schulen in Bukavu: Mindestens 26 Kinder sterben im Osten der DR Kongo

Ein Brand, der durch Hanggebäude in Bukavu raste, löste an zwei Grundschulen eine tödliche Panik aus: Mindestens 26 Kinder starben, Dutzende wurden verletzt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Figaro.fr, Deutsche Welle, RFI und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Bukavu · Demokratische Republik Kongo
Wie es dazu kam
  1. 10.09.Feuer brechen in der Gemeinde Kadutu aus und greifen auf zwei Grundschulen über
  2. 11.09.UNICEF bestätigt 26 Tote; die M23-Behörden rufen drei Tage Trauer aus
  3. 12.09.Öffentliche Trauerfeier auf dem Gelände des Bukavu-Krankenhauses angesetzt

Brand und Massenpanik in Kadutu

Ein Feuer brach am Donnerstag gegen 09:00 Uhr Ortszeit im Viertel Tshimpunda der Gemeinde Kadutu in Bukavu aus und breitete sich rasch auf Hanghäuser und zwei Grundschulkomplexe aus. Die Holzkonstruktion der Ujamaa-Grundschule stand während des Unterrichts schnell in Flammen, was eine Massenpanik unter Schülern und Lehrern auslöste. Die Kinder versuchten, durch die Türen zu flüchten oder sprangen aus den oberen Stockwerken, bevor dichte Rauchschwaden die Klassenzimmer füllten. Eltern aus den umliegenden Vierteln eilten zum Ort des Geschehens, während sich Rauch über den Hügel erhob, und suchten unter den Trümmern nach ihren Kindern. Ein Inspektionsbericht des Bildungsministeriums stellte fest, dass das Feuer gleichzeitig an drei etwa 500 Meter voneinander entfernten Stellen ausgebrochen war.

„Mitten im Unterricht hörte ich plötzlich die Schüler schreien; einige sprangen aus den oberen Stockwerken, andere flohen durch die Türen.“

Simon Kasamira

Opferzahlen und medizinische Notfallversorgung

Das Feuer und die daraus resultierende Massenpanik forderten mindestens 26 Todesopfer unter den Kindern – 20 Mädchen und sechs Jungen, wie UNICEF und lokale Verwaltungsbehörden mitteilten. Nicht namentlich genannte Gesundheitsquellen in Bukavu berichteten von mindestens 27 Todesopfern. Viele der verstorbenen Schüler starben durch Rauchvergiftung oder wurden niedergetrampelt, nachdem sie in überfüllten Fluren während der Evakuierung gestürzt waren. Rettungskräfte bargen Überlebende aus den Trümmern, aber mindestens 29 Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, darunter 21 Patienten auf Intensivstationen.

Verstorbene Schulkinder nach GeschlechtKinder
Mädchen
20 Kinder
Jungen
6 Kinder

Daten aus dem Artikeltext

Medizinische Teams und humanitäre Helfer behandelten mindestens 26 verletzte Kinder in örtlichen Kliniken. UNICEF warnte, dass die vollständige Zerstörung zweier Grundschulen und zahlreicher Wohnhäuser bei Kindern in einem ohnehin instabilen Umfeld dauerhafte psychische Belastungen hervorrufen werde. Vertriebene Familien, deren hölzerne Häuser am Hang niederbrannten, fanden in benachbarten Schulen Unterkunft, während sie auf Nothilfe warteten. Lokale Gemeindevorsteher und Angehörige versammelten sich am Freitag in der städtischen Leichenhalle, um die Opfer zu identifizieren und die Unterstützung für die betroffenen Haushalte zu organisieren.

„Zuerst müssen wir die Beerdigungen der verstorbenen Schüler vorbereiten. Danach wissen wir nicht, ob wir die Schüler auf andere Schulen verweisen. Das hängt von den Behörden und der Einschätzung der Eltern ab.“

Patrick Lubala

Städtische Verwundbarkeit und administrative Reaktion

Bukavu, die Provinzhauptstadt von Süd-Kivu am Ufer des Kiwusees, erlebt immer wieder verheerende Brände aufgrund der dicht gedrängten Holzhäuser an steilen Hängen. Im Oktober 2025 kamen bei einem früheren Brand in der Stadt 14 Menschen ums Leben, darunter 12 Kinder. Am Freitag brachen in anderen Teilen von Bukavu drei weitere Brände aus, während die Bergungskräfte in Kadutu weiterhin verkohlte Wellblechteile wegräumten. Die Provinzhauptstadt steht seit Februar 2025 unter der Kontrolle der AFC und der M23-Bewegung.

Die AFC und M23-Verwaltung riefen drei Tage öffentliche Trauer bis Sonntag aus und setzten eine offizielle Trauerfeier für Samstag um 11:00 Uhr auf dem Gelände des Bukavu-Krankenhauses an. Sowohl die nationale Regierung in Kinshasa als auch die faktischen M23-Behörden kündigten unabhängige Untersuchungen zur Ursache der Katastrophe an. Bildungsbehörden und Nachbarschaftsvertreter prüfen Möglichkeiten, die überlebenden Schüler nach Abschluss der Trauerfeierlichkeiten auf nahegelegene Einrichtungen zu verteilen.

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Quellen und Kontext

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