Konflikte · Biała Podlaska und Piastów
Polen nimmt Tatverdächtigen in tödlichem Angriff auf Putin-Kritiker in Biała Podlaska fest – Tusk spricht von möglichem Staatsauftragsmord
Polnische Antiterroreinheiten stürmten am frühen Donnerstag eine Pension nahe Warschau und nahmen einen 36-jährigen Mann mit georgischem Pass fest, der verdächtigt wird, drei Tage zuvor den russischen Künstler Siemion Skrepecki auf einem Parkplatz erschossen zu haben. Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, die Tat könnte der erste politische Mord in Polen sein, der von einem fremden Staat in Auftrag gegeben wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von TVN24, FAKT24.pl, Wprost und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Siemion Skrepecki, ein 44-jähriger russischer Künstler, der Putin und Kadyrow verspottete, wurde am 15. Juni auf einem belebten Parkplatz in Biała Podlaska aus nächster Nähe erschossen. Der Schütze feuerte sieben Schüsse ab und floh in einem wartenden Auto.
Ein 36-jähriger Mann mit georgischem Pass wurde bei einer Razzia in einer Pension in Piastów bei Warschau gefasst. Die Behörden sagen, er habe Verbindungen zur organisierten Kriminalität und zu anderen Straftaten aus dem Jahr 2022.
Ministerpräsident Tusk brachte die Möglichkeit des ersten politischen Mordes auf polnischem Boden, der von einer ausländischen Macht in Auftrag gegeben wurde, ins Spiel. Minister Siemoniak sagte, die Methode entspreche bekannten Mustern, bei denen ausländische Dienste Kriminelle anheuern.
Die Sicherheitsdienste hatten Skrepecki wiederholt gewarnt, dass sein Leben in Gefahr sei, doch er reichte nie den formellen Antrag ein, der für den Polizeischutz erforderlich ist. Die Dienste besaßen Beweise, dass die Drohung real war.
Dem Verdächtigen soll am 19. Juni offiziell Anklage erhoben werden; die Staatsanwaltschaft wird Untersuchungshaft beantragen. Die Generalstaatsanwaltschaft hat sich den von der Staatsanwaltschaft Lublin geleiteten Ermittlungen angeschlossen.
- 18.06.36-jähriger Tatverdächtiger mit georgischem Pass in Pension in Piastów bei Warschau festgenommen
- 18.06.Minister Tusk, Kierwiński und Siemoniak halten Pressekonferenzen
- 19.06.Anklage gegen Tatverdächtigen erwartet; Staatsanwaltschaft beantragt Untersuchungshaft
Ein öffentlicher Mord
Am 15. Juni 2026 gegen 10:00 Uhr wurde Siemion Skrepecki, ein 44-jähriger russischer Künstler, dessen richtiger Name Robert Kusowkow lautete, auf einem Parkplatz an der ul. Królowej Jadwigi in Biała Podlaska, Ostpolen, erschossen. Er ging mit seinem Hund Gassi, als sich ein Schütze näherte, mehrere Schüsse abgab und, nachdem das Opfer gefallen war, herantrat und ihm zweimal in den Kopf schoss. Die Polizei dokumentierte später sieben Schusswunden an Kopf, Brust und Rücken. Augenzeugen sahen, wie der Angreifer in einem wartenden Auto floh, das zuvor langsam an einem nahe gelegenen Park entlanggefahren war.
Dreitägige Fahndung
Die Polizei in Lublin riegelte die Stadt sofort ab und alarmierte die Grenzkontrollen, doch der Mörder entkam. In den Stunden nach der Tat nahmen Beamte zwei Weißrussen und einen Italiener fest, die sich in der Nähe des weißrussischen Konsulats nervös verhalten hatten; alle drei wurden nach Vernehmungen freigelassen. Eine Sondereinheit unter der Leitung des Lubliner Polizeipräsidenten, unterstützt vom Inlandsgeheimdienst (ABW), durchforstete Aufnahmen von Überwachungskameras und Dashcams vorbeifahrender Autofahrer. Bis zum 17. Juni hatte das Team einen Verdächtigen und ein Fahrzeug identifiziert, hielt den Erfolg jedoch geheim, um das Ziel nicht zu warnen.
In den frühen Morgenstunden des 18. Juni stürmten Antiterroreinheiten der BOA und der Polizei in Lublin eine Pension in Piastów, am Rande Warschaus, in der mehrere ausländische Staatsbürger untergebracht waren. Gleichzeitig drangen Beamte in alle Räume ein und nahmen einen 36-jährigen Mann mit georgischem Pass fest. Innenminister Marcin Kierwiński bestätigte die Festnahme am selben Morgen und bezeichnete sie als großen Erfolg für Polizei und ABW. Der Verdächtige, der in einer Gruppe überwiegend georgischer Bewohner gefunden wurde, wurde völlig überrascht.
Kriminelle Verbindungen des Verdächtigen
Kierwiński erklärte, der Festgenommene sei nicht nur der Fahrer des Fluchtfahrzeugs, sondern stehe im Verdacht, der unmittelbare Täter zu sein. Der Mann habe Verbindungen zur organisierten Kriminalität und zu anderen Straftaten, die er 2022 in Polen begangen habe. Inoffiziellen Berichten zufolge könnte der Pass gefälscht und der Mann tatsächlich Tschetschene sein. Dem Verdächtigen soll am 19. Juni offiziell Anklage erhoben werden; die Staatsanwaltschaft wird Untersuchungshaft beantragen. Die Staatsanwaltschaft Lublin leitet die Ermittlungen, die auch von der Generalstaatsanwaltschaft begleitet werden.
Verdacht auf fremde Hand
Sowohl Ministerpräsident Donald Tusk als auch der Koordinator der Geheimdienste, Tomasz Siemoniak, haben auf einen wahrscheinlich von außen gesteuerten Auftragsmord hingewiesen. Tusk sagte vor Journalisten in Brüssel, „es besteht der Verdacht, dass der potenzielle Mörder Hintermänner hat“ und dass Polen möglicherweise seinem ersten politisch motivierten Mord gegenüberstehe, der von einem fremden Staat in Auftrag gegeben wurde. Siemoniak merkte an, dass ausländische Geheimdienste in den letzten Jahren Kriminelle angeheuert hätten, um Schläge im Ausland durchzuführen, und dass dieses Modell nun ernsthaft als Szenario für einen Mord in Betracht gezogen werde.
„Sollte sich bestätigen, dass es sich um einen von Russland in Auftrag gegebenen Mord handelt, haben wir es mit einem sehr schwerwiegenden internationalen Akt zu tun.“
Opfer lehnte Schutz ab
Der stellvertretende Koordinator der Geheimdienste, General Radosław Kujawa, enthüllte, dass die polnischen Sicherheitsbehörden Skrepecki wiederholt gewarnt hätten, dass sein Leben in echter Gefahr sei. Die Warnungen basierten auf direkten Drohungen und der provokativen Natur seiner öffentlichen Auftritte, in denen er das Putin-Regime und den tschetschenischen Führer Ramsan Kadyrow verhöhnte. ABW und Polizei hätten ihn gedrängt, Schutzmaßnahmen zu akzeptieren, doch der Künstler habe niemals den formellen Antrag gestellt, der nach polnischem Recht für den Polizeischutz erforderlich ist. Kujawa sagte, die Dienste hätten die „tiefe Überzeugung“ gehabt, dass er bedroht sei, und verfügten über Beweise, die bestätigten, dass das Risiko nicht nur theoretischer Natur war.
Skrepecki, der 2021 nach Polen zog und zunächst in einem Flüchtlingszentrum in Biała Podlaska lebte, ließ sich später mit seiner Familie in der Stadt nieder. Sein letzter Telegram-Post, zwei Stunden vor seinem Tod, erwähnte neue Drohungen von „russischen Patrioten“ nach einem Auftritt nahe der russischen Botschaft in Berlin.
„Die Hypothese, wer dahinterstecken könnte, ist ziemlich offensichtlich und ergibt sich aus der Aktivität des ermordeten russischen Staatsbürgers. Er kritisierte Putin und Kadyrow. Auf dieser Ebene brauchen wir keine besonderen Beweise. Wir wollen sie finden, wir haben den Hauptverdächtigen, und seine Vernehmung wird Antworten bringen.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- TVN24Premier Donald Tusk o zabójstwie Rosjanina. "W Polsce byłby to pierwszy przypadek"
- FAKT24.plBrutalna egzekucja na znanym krytyku Putina. Finał policyjnej obławy
- WprostEgzekucja Rosjanina w Białej Podlaskiej. "Mamy głównego podejrzanego
- oko.pressCzy zastrzelenie rosyjskiego artysty było zabójstwem na zlecenie? Śledczy zatrzymali podejrzanego
- Donald Tusk
- Ministerpräsident von Polen
- Marcin Kierwiński
- Minister für Inneres und Verwaltung
- Tomasz Siemoniak
- Koordinierungsminister für die Geheimdienste
- Gen. Radosław Kujawa
- Stellvertretender Koordinierungsminister für die Geheimdienste
- Andrzej Fijołek
- Sprecher der Polizei der Region Lublin
- Siemion Skrepecki
- Russischer Künstler und Kritiker Putins und Kadyrows, Opfer des Anschlags (richtiger Name Robert Kusowkow)
- Unnamed suspect
- 36-jähriger Mann mit georgischem Pass, festgenommen wegen Mordes, verdächtigt der Verbindungen zur organisierten Kriminalität
- Orte
- Biała Podlaska
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