
Venezuela: Zahl der Toten nach Doppelbeben übersteigt 4.300; 17.000 Obdachlose, Wohnungsverteilung beginnt nächste Woche
Parlamentspräsident Jorge Rodriguez gab die revidierten Zahlen am 11. Juli bekannt: 16.740 Verletzte und 315 noch nicht identifizierte Tote. Die UNO rief zu Hilfe für 1,3 Millionen Betroffene auf.
Zahl der Toten steigt auf über 4.300
Die offizielle Zahl der Todesopfer der Doppelbeben, die Venezuela am 24. Juni erschütterten, ist laut einer neuen Angabe vom 11. Juli durch Jorge Rodriguez, den Präsidenten der Nationalversammlung, auf 4.333 gestiegen. Die vorherige Zahl vom 10. Juli lag bei 4.118, die erste offizielle Zählung am Donnerstag (9. Juli) bei 3.889. Rodriguez sagte, die Zahl der Verletzten bleibe unverändert bei 16.740.
Die Zahl der Venezolaner, Männer und Frauen, die durch die schrecklichen Erdbeben vom 24. Juni direkt ihr Leben verloren, beläuft sich auf 4.333.
Das neueste Update berichtet auch, dass 17.000 Menschen obdachlos geworden sind und dass 315 der Toten noch nicht identifiziert wurden. Es bestehen weiterhin Befürchtungen, dass die endgültige Zahl noch steigen wird, da Tausende weiterhin vermisst werden.
- Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 erschüttern Venezuela.
- UNO ruft zu Spenden für 1,3 Millionen Opfer auf.
- Offizielle Todeszahl bei 3.889 gemeldet.
- Todeszahl auf 4.118 korrigiert.
- Todeszahl steigt auf 4.333; 17.000 obdachlos; Wohnungsverteilung für nächste Woche vorgesehen.
Hektische Suche nach Vermissten
Nachdem die Hoffnung, Überlebende zu finden, erloschen ist, durchkämmen hunderte Familien weiterhin die Trümmer auf der Suche nach den Leichen ihrer Angehörigen. Die Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 verursachten verheerende Zerstörungen, insbesondere im Norden des Landes, wo hunderte Gebäude einstürzten oder für unbewohnbar erklärt wurden.
Internationaler Hilfsaufruf
Die Vereinten Nationen haben am Mittwoch (8. Juli) zu Spenden aufgerufen, um rund 1,3 Millionen von der Katastrophe betroffene Menschen zu unterstützen. Caracas wiederum drängt auf die Freigabe venezolanischer Vermögenswerte, die aufgrund von Wirtschaftssanktionen eingefroren sind, und argumentiert, dass die Gelder für die Hilfsmaßnahmen benötigt werden.
Wiederaufbau soll beginnen
Rodriguez erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die Verteilung von Wohnungen nächste Woche beginnt. Der Wiederaufbau wird in den nördlichen Regionen, die die Hauptlast der Erdbeben trugen, am schwierigsten sein, da ganze Stadtviertel in Trümmern liegen.
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