Wirtschaft · Venedig
Bürgermeister von Venedig schlägt Erhöhung der Tagesbesuchersteuer auf 50 € an Spitzentagen vor, um Übertourismus einzudämmen
Simone Venturini, der neue Bürgermeister von Venedig, will die Gebühr für Tagesbesucher von derzeit 5–10 € auf bis zu 50 € an stark frequentierten Tagen anheben und argumentiert, dies sei das einzige wirksame Mittel, um die täglichen Touristenzahlen zu kontrollieren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, Libertatea, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Bürgermeister Venturini schlägt vor, Tagesbesuchern bei extrem hohen Besucherzahlen 30–50 € statt der derzeitigen 5–10 € zu berechnen.
Daten aus dem Jahr 2026 zeigen, dass fast gleich viele die Sätze von 5 € und 10 € zahlten, wobei 52 % die Last-Minute-Option wählten.
Der Hoteliersverband von Venedig bezeichnet eine Gebühr von 50 € im Vergleich zu Eintrittspreisen berühmter archäologischer Stätten als bescheiden.
Die Ticketobergrenze wurde durch nationale Gesetzgebung festgelegt, daher muss Venturini die Genehmigung der Regierung einholen, um sie zu erhöhen.
- 2024Venedig führt die weltweit erste städtische Eintrittsgebühr ein, 5 € für 29 Spitzentage
- 2025Gebühr auf 54 Tage ausgeweitet; Last-Minute-Buchungen kosten das Doppelte (10 €)
- 2026Programm deckt 60 Tage ab; Einnahmen im ersten Jahr erreichen 2,4 Mio. €
Der 50-€-Vorschlag
Der neu gewählte Bürgermeister Simone Venturini kündigte einen Plan an, die Eintrittsgebühr für Tagesbesucher an den verkehrsreichsten Tagen auf 30–50 € zu erhöhen. Die derzeitige Abgabe von 5 € bei Vorausbuchung und 10 € bei Last-Minute-Besuchern habe die Besucherzahlen nicht gesenkt, sagte er. Venturini, ein 38-jähriger Mitte-Rechts-Politiker, der die Stichwahl am 25. Mai gewann, versprach die Erhöhung während seines Wahlkampfs. Der Stadtrat arbeitet an einem Vorschlag, der Rom vorgelegt werden soll, um die Genehmigung für höhere Sätze zu erhalten, wenn die Reservierungsschwellen überschritten werden.
Warum die derzeitige Gebühr nicht funktioniert
Daten aus den ersten 42 Tagen dieses Jahres zeigen, dass die Aufteilung von 5 €/10 € zu gering ist, um jemanden abzuschrecken. Von 514.710 gesammelten Beiträgen buchten 245.503 Besucher frühzeitig, um 5 € zu zahlen, während 268.207 die vollen 10 € last minute zahlten. Budgetstadtrat Michele Zuin gab zu, dass die Zahlen keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Preispunkten zeigen. „Das Problem sind die Zahlen. Es gibt keinen signifikanten Unterschied zwischen 5 Euro und 10 Euro. Wenn die Schwelle viel höher wäre, wäre der Effekt völlig anders“, sagte er gegenüber italienischen Medien.
- Vorausbuchung (5 €)
- 245503 Tickets
- Last-Minute (10 €)
- 268207 Tickets
Daten aus dem Artikeltext
Hoteliers unterstützen die Erhöhung
Die Hotelbranche befürwortet eine deutlich höhere Obergrenze. Daniele Minotto, Direktor des Hoteliersverbands von Venedig (AVA), bezeichnete die 50-€-Summe im Vergleich zu Eintritten in bedeutende archäologische Stätten als angemessen. Zuin betonte, dass die zusätzlichen Einnahmen in die Instandhaltung der Stadt zurückfließen würden. Im ersten Jahr spielte das bestehende System 2,4 Millionen Euro ein und übertraf damit die ursprünglichen Prognosen bei weitem.
Rechtliche und verfassungsrechtliche Hürden
Venturini kann die Gebühr nicht einseitig erhöhen. Obwohl das Ticket durch eine kommunale Verordnung eingeführt wurde, wurde die Obergrenze durch nationales Recht festgelegt, sodass der Bürgermeister mit der Regierung in Rom verhandeln muss. Der Verfassungsrechtler Ludovico Mazzarolli sagte der Corriere della Sera, dass eine Gebühr von 50 € als Einschränkung der Freizügigkeit angefochten werden könnte.
Wie sich die Eintrittsgebühr entwickelt hat
Venedig war 2024 die erste Stadt der Welt, die Tagesbesuchern eine Gebühr auferlegte, und zwar 5 € an 29 Spitzentagen zwischen April und Juli. Im folgenden Jahr wurde das Programm auf 54 Tage ausgeweitet und der Preis für Last-Minute-Buchungen verdoppelt. Im Jahr 2026 deckt die Gebühr 60 Tage ab, mit Geldstrafen von 50–300 € bei Nichtzahlung. Übernachtungsgäste, Einwohner der Region Venetien und Kinder unter 14 Jahren bleiben befreit. Trotz der Abgaben zieht die UNESCO-gelistete Stadt immer noch 25–30 Millionen Touristen pro Jahr an.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ziare.comOrașul european care ar putea crește taxa de intrare la 50 de euro. Măsura, menită să combată turismul excesiv
- LibertateaVeneția pregătește o măsură radicală împotriva turismului de masă. Noul primar vrea să crească prețul taxei de intrare
- Digi24Primarul Veneției vrea o taxă de cinci ori mai mare pentru turiştii care vizitează oraşul o zi
- G4Media.roVeneția pregătește o taxă de până la 50 de euro pentru turiști
- Simone Venturini
- Neu gewählter Bürgermeister von Venedig, der die Gebührenerhöhung vorschlägt
- Michele Zuin
- Budgetstadtrat von Venedig
- Daniele Minotto
- Direktor des Hoteliersverbands von Venedig (AVA)
- Ludovico Mazzarolli
- Verfassungsrechtler
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