Klima · Kourou, Cannes und Darmstadt

Vega-C-Rakete bringt FLEX- und Sentinel-3C-Satelliten zur Klima- und Pflanzenüberwachung ins All

Eine italienische Vega-C-Rakete startete am Montagabend von Französisch-Guayana aus und setzte zwei europäische Satelliten aus, die die globale Photosynthese und die Meeresbedingungen aus einem sonnensynchronen Orbit überwachen sollen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Figaro.fr, rts.ch, 20minutes und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Kourou, Cannes, Darmstadt · Französisch-Guayana, Frankreich, Deutschland
Wie es dazu kam
  1. Erste TrennungSentinel-3C wird aus dem oberen Teil des Vespa-Adapters in die Umlaufbahn ausgesetzt
  2. Zweite TrennungDer FLEX-Satellit wird etwa eine Stunde nach Sentinel-3C in einen sonnensynchronen Orbit freigegeben
  3. Zwei Stunden nach dem AbhebenESOC in Deutschland empfängt Telemetrie, die beide Raumfahrzeuge in Betriebsumlaufbahnen bestätigt

Start von Kourou

Eine von Italien betriebene Vega-C-Rakete startete am Montag, den 14. September 2026 um 22:21 Uhr Ortszeit (03:21 Uhr Dienstag mitteleuropäischer Zeit) vom Raumfahrtzentrum Guayana in Kourou, Französisch-Guayana. Mit einer Nutzlast von insgesamt 1,5 Tonnen brachte die Trägerrakete zwei europäische Erdbeobachtungssatelliten innerhalb von knapp zwei Stunden in einen sonnensynchronen Orbit. Die Flugkontrolle bestätigte 14 Sekunden nach dem Abheben einen nominalen Antrieb, während die Rakete durch teilweise bewölkten Nachthimmel aufstieg. Der Tandemstart nutzte einen neuen Adapter namens Vespa, der in Italien von Avio hergestellt wurde und beide Raumfahrzeuge in der Nutzlastverkleidung hielt. Sentinel-3C trennte sich zuerst von seiner Position oben auf Vespa, gefolgt vom FLEX-Satelliten etwa eine Stunde später. Die vom Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) in Deutschland empfangenen Telemetriesignale bestätigten, dass beide Raumfahrzeuge ihre vorgesehenen Umlaufbahnen erreicht haben.

Überwachung der Pflanzenfluoreszenz

Der FLuorescence EXplorer (FLEX)-Satellit mit einer Startmasse von etwa 400 Kilogramm wurde von Thales Alenia Space für die Europäische Weltraumorganisation (ESA) entwickelt. Hergestellt in der Unternehmenseinrichtung in Cannes, Frankreich, nutzt FLEX ein abbildendes Spektrometer, um die Pflanzengesundheit durch Messung der während der Photosynthese emittierten roten Fluoreszenz zu beobachten. Der Mechanismus erfasst den Prozess, bei dem Pflanzen Kohlendioxid und Wasser aufnehmen, um Wachstumsenergie zu erzeugen und Sauerstoff freizusetzen. Durch die Messung dieses schwachen optischen Leuchtens aus einer Höhe von 800 Kilometern wollen Forscher Pflanzenstress bewerten, der durch Hitzewellen, Dürreperioden und unterschiedliche Bodenqualitäten in globalen Biomregionen verursacht wird.

Dominique Gilliéron, Leiter der Abteilung für Erdbeobachtungsprojekte bei der ESA, wies auf die erforderliche Präzision hin, um das Phänomen aus dem Weltraum zu erfassen.

„Es ist eine technologische Meisterleistung, denn dieses Photosynthesesignal ist extrem schwach.“

Dominique Gilliéron

Erweiterung des Copernicus-Netzwerks

Zusammen mit FLEX gestartet wurde Sentinel-3C, ein 1.140 Kilogramm schwerer Satellit des Copernicus-Erdbeobachtungsprogramms, das von der Europäischen Kommission und der ESA verwaltet wird. In einer niedrigen Erdumlaufbahn in 814 Kilometern Höhe positioniert, hat der Satellit eine geplante Betriebsdauer von 7,5 Jahren und wird mit Sentinel-3B zusammenarbeiten. Das Raumfahrzeug trägt vier spezialisierte Instrumente, die nahezu Echtzeitdaten zur Meeresoberflächentemperatur, Meeresfarbe, Wellenhöhen und Meeresströmungen liefern. An Land verfolgen seine Sensoren die Bodentemperatur, Branderkennung, Vegetationsbedingungen und Wasserqualität in Flüssen und Seen, um die landwirtschaftliche Planung und das Ernährungsmanagement zu unterstützen.

Simonetta Cheli, Direktorin der Erdbeobachtungsprogramme bei der ESA, äußerte sich nach der Bestätigung des Orbits zur internationalen Dimension der Mission.

„Der heutige Start ist der Höhepunkt jahrelanger wissenschaftlicher Innovation, technischer Exzellenz und internationaler Zusammenarbeit.“

Simonetta Cheli
Startmasse der Satelliten an Bord der Vega-Ckg
Sentinel-3C
1140 kg
FLEX
400 kg

Daten aus dem Artikeltext

Europäische Startoperationen im Jahr 2026

Der Flug war die zweite Mission des Jahres 2026 für das Vega-C-System, das gemeinsam von der ESA und dem Hauptauftragnehmer Avio überwacht wird. Die Mission reiht sich in eine Serie europäischer Raumfahrtoperationen im Jahr 2026 ein, die vier erfolgreiche Ariane-6-Starts und den Spectrum-Flug umfasst, der von Norwegen aus vom deutschen Startup Isar Aerospace durchgeführt wurde. Thales Alenia Space, das beide Satellitennutzlasten baute, ist ein Joint Venture, das zu 67 % dem französischen Unternehmen Thales und zu 33 % dem italienischen Luft- und Raumfahrtunternehmen Leonardo gehört. Beide Satelliten werden nun einer Überprüfung im Orbit unterzogen, bevor sie Umweltdaten an europäische und internationale Forschungsteams liefern.

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