Sicherheit · Camaiore

Italienischer Vater gesteht Tötung von Frau und Sohn mit Jagdgewehr: „Ich habe getan, was getan werden musste“

Piero Moriconi, 63, erschoss seine Frau und seinen 24-jährigen Sohn in ihrem Haus nahe Lucca. In einem langen Verhör beschrieb er den Sohn als gewalttätig und geldgierig und gab zu, dass ihn die Homosexualität seines Sohnes beunruhigte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news, ANSA.it, Tgcom24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Camaiore · Italien

Die Tat

Am Nachmittag des Mittwochs, 24. Juni, erschoss der 63-jährige Maurer Piero Moriconi seine Frau Kety Andreoni, 52, und ihren Sohn Mirko Moriconi, 24, im Familienhaus in Pieve, einem Ortsteil von Camaiore in der Toskana. Die Carabinieri nahmen ihn kurz darauf fest. Nach Angaben der Ermittler hatte Moriconi den Doppelmord etwa drei Wochen lang geplant.

„Ich nahm das Gewehr und feuerte: Ich habe getan, was getan werden musste.“

Piero Moriconi, 63-jähriger Maurer

Nach der Festnahme sagte er den Beamten auch:

„Ich habe mich befreit.“

Piero Moriconi, 63-jähriger Maurer

Das Verhör

Während der Vernehmung vor der Staatsanwältin Elena Leone zeichnete Moriconi das Bild eines ständigen Konflikts zu Hause. Er beschrieb seinen Sohn als hyperaktiv, psychiatrisch auffällig, gewalttätig sowie drogen- und alkoholabhängig.

„Mein Sohn war verrückt und meine Frau hat mich geschlagen,“

Piero Moriconi, 63-jähriger Maurer
sagte er den Ermittlern und fügte hinzu, dass das Paar gezwungen war, Geld im Haus zu verstecken, weil Mirko ständig Bargeld verlangte.

Auf die Frage nach der Homosexualität seines Sohnes antwortete Moriconi:

„Ich war beunruhigt, weil mein Sohn schwul war.“

Piero Moriconi, 63-jähriger Maurer
Der 63-Jährige wird von Rechtsanwalt Giacomo Fabbri verteidigt, der sagte, sein Mandant sei am Boden zerstört und verstehe nun, dass er neben seinem eigenen auch zwei weitere Leben ruiniert habe.

Motive und familiäre Spannungen

Der Verdächtige stellte die Schießerei als Höhepunkt eines eskalierenden Finanzstreits dar.

„Gestern habe ich gestritten: die x-te Diskussion um Geld. Mein Sohn hat nichts anderes getan, als mich um Geld zu bitten. Und da habe ich das Gewehr genommen und beide erschossen,“

Piero Moriconi, 63-jähriger Maurer
erklärte er. Er behauptete, seine Frau habe stets auf Mirko Partei ergriffen, habe mit Verlassen gedroht, und er selbst sei von ihr geschlagen worden. Die Ermittler prüfen, ob neben den angeblichen wirtschaftlichen Gründen auch die Ablehnung der sexuellen Orientierung und der Erkundung der Geschlechtsidentität des Sohnes eine Rolle gespielt hat.

Die Geschichte von Mirko Moriconi

Mirko Moriconi war offen homosexuell und hatte engen Freunden erzählt, dass er mit einer Geschlechtsangleichung beginnen wollte. In sozialen Medien teilte er seine Liebe zur Musik, seine Verbundenheit mit seiner Mutter und seinen Schmerz. In einem Beitrag aus dem Jahr 2022 schrieb er, dass sein Vater ihn lieber tot als schwul sähe. Er hatte 2020 einen Rap-Song aufgenommen und im vergangenen März eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um seine erste offizielle Single zu finanzieren. Kety Andreoni war in seinem Online-Leben stets präsent, kommentierte häufig und teilte Momente ihres Alltags.

Reaktionen

Die Sängerin Noemi veröffentlichte auf Instagram eine Hommage, nannte die Tötungen inakzeptabel und drückte ihre Solidarität mit Mirko und seiner Mutter aus. Maria Antonietta Gulino, Präsidentin der Ordine degli Psicologi della Toscana (Orden der Psychologen der Toskana), brachte die Tragödie mit den Schäden durch Diskriminierung und der Notwendigkeit einer Kultur der Respektierung von Unterschieden in Verbindung. Auch die örtliche Kirche zeigte sich bestürzt, während die Ermittlungen unter der Staatsanwaltschaft Lucca fortgesetzt werden.

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