Regierung · Rom, Brüssel und Formello
Roberto Vannacci wegen Äußerungen über Röcke in der Kritik, nachdem er neuen Abgeordneten in die Partei aufgenommen hat
Futuro-Nazionale-Chef Roberto Vannacci verteidigte seine Fernsehaussagen über Frauenkleidung als scherzhaft, während er den Übertritt des Abgeordneten Tommaso Calderone zu seiner Partei bekannt gab.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Open, Il Fatto Quotidiano, Adnkronos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am 22. September 2026 sagte Roberto Vannacci gegenüber Sky TG24, dass er Frauen ohne Röcke bevorzuge, als er nach langen versus kurzen Rocklängen gefragt wurde.
Die Frage bezog sich auf Äußerungen von Vize-Ministerpräsident Antonio Tajani in Formello, der angedeutet hatte, dass Frauen mit längeren Röcken bessere Ehefrauen seien, bevor er sich in New York entschuldigte.
Der sizilianische Abgeordnete Tommaso Calderone verließ die Forza Italia, um Futuro Nazionale beizutreten, wodurch die Präsenz der Partei in der Abgeordnetenkammer auf 9 Abgeordnete stieg.
Simona Loizzo (Lega), Raffaella Paita (Italia Viva) und Elisabetta Piccolotti (AVS) verurteilten Vannaccis Äußerungen öffentlich.
- Veranstaltung in FormelloAntonio Tajani äußert sich zu Rocklängen und Heiratsratschlägen bei der Itaca-Veranstaltung
- UN-GeneralversammlungAntonio Tajani entschuldigt sich in New York für seine Äußerungen über Frauen
- 22.09.Roberto Vannacci erklärt auf Sky TG24, dass er Frauen ohne Röcke bevorzugt
- 22.09.Roberto Vannacci begrüßt Tommaso Calderone bei Futuro Nazionale und stellt seine Äußerungen klar
Äußerungen im Fernsehen über Frauenkleidung
Roberto Vannacci, Chef der rechtsextremen Partei Futuro Nazionale und ehemaliger Kommandeur der Fallschirmjägerbrigade Folgore, sorgte am Dienstag mit Äußerungen über Frauenkleidung in der Sendung Sky TG24 für Kritik. In der Morgensendung Start gefragt, ob er Frauen in langen oder kurzen Röcken bevorzuge, antwortete Vannacci, er bevorzuge Frauen ohne Rock. Die Frage bezog sich auf frühere Äußerungen von Vize-Ministerpräsident und Außenminister Antonio Tajani bei der politischen Veranstaltung Itaca in Formello. Tajani hatte erklärt, wenn er seinen Sohn bei der Heirat beraten würde, würde er ihm empfehlen, eine ernsthafte, glaubwürdige Frau zu wählen, die längere Röcke trägt statt kürzere. Tajani entschuldigte sich später am Rande der UN-Generalversammlung in New York und erklärte, seine Äußerungen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden, er habe nie die Absicht gehabt, Frauen zu beleidigen, und verwies auf seine Ernennung von Botschafterinnen im Iran und in Afghanistan.
„Zwischen einer Frau in einem langen Rock und einer Frau in einem kurzen Rock ziehe ich immer eine Frau ohne Rock vor.“
Übertritt und Parteierweiterung
Stunden nach der Fernsehsendung äußerte sich Vannacci während einer Pressekonferenz in der Abgeordnetenkammer per Videozuschaltung aus Brüssel zu der Kontroverse. Die Veranstaltung diente der Bekanntgabe, dass der sizilianische Abgeordnete Tommaso Calderone die Forza Italia verlassen hatte, um Futuro Nazionale beizutreten. Calderone wurde der neunte Abgeordnete der Partei in der Abgeordnetenkammer. Vannacci eröffnete die Vorstellung mit provokativen Worten und sagte zu Calderone, er trete einer Truppe von Versagern und Abschaum bei, und verglich die neun Abgeordneten mit den neun Kreisen der Hölle. Er fügte hinzu, wenn ein zehntes Mitglied käme, wäre es der Satan persönlich.
Verteidigung gegen Sexismusvorwürfe
Während der Pressekonferenz wies Vannacci Vorwürfe des Sexismus und Machismo zurück und sagte, seine Fernsehantwort sei scherzhaft und auf die gestellte Frage abgestimmt gewesen. Er argumentierte, dass Journalisten Bosheit zeigten, indem sie seine Aussage als Anspielung auf Nacktheit interpretierten, und betonte, dass eine Frau ohne Rock auch eine Hose tragen könne. Vannacci erklärte, er sei kein Prüde und klassifiziere Frauen nicht nach Kleidung, nannte Frauen ein Geschenk des Universums und die einzigen Wesen, die Leben schenken könnten. Er erklärte, er verneige sich vor Frauen, lehne aber jede Angleichung an Männer oder Versuche ab, natürliche Eigenschaften der persönlichen Wahrnehmung zu unterstellen.
„Die Tatsache, dass Sie sich auf Frauen ohne Kleidung bezogen haben, offenbart Ihre persönliche Bosheit, denn eine Frau ohne Rock könnte eine Hose tragen.“
Parteienübergreifende politische Reaktionen
Politische Persönlichkeiten sowohl aus der Regierungskoalition als auch aus Oppositionsparteien verurteilten Vannaccis Aussagen. Simona Loizzo, Abgeordnete der Lega, erklärte, dass öffentliche Amtsträger in einem Land, das mit Femiziden und Gewalt gegen Frauen konfrontiert sei, eine andere Sprache verwenden sollten, und argumentierte, dass Frauen keine Objekte für Kneipenwitze seien. Raffaella Paita von Italia Viva bezeichnete die Äußerungen als völligen Mangel an institutionellem und kulturellem Respekt gegenüber Frauen. Elisabetta Piccolotti vom Bündnis Grüne-Linke kritisierte Tajani, Bildungsminister Giuseppe Valditara wegen Einschränkungen der Sexualerziehung und Vannacci und behauptete, Vannacci falle in einen tierähnlichen Zustand zurück. Futuro Nazionale, das Vannacci mit Remigration als wichtigstem Politikvorschlag gegründet hat, liegt derzeit in Umfragen bei über 7 %.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- OpenVannacci sfila un altro deputato a Forza Italia: "Il prossimo sarà Satana". La replica sul sessismo: "Donne senza la gonna? Intendevo coi pantaloni"
- Il Fatto QuotidianoVannacci denigra le donne, direbbe lo stesso a moglie e figlie?
- AdnkronosVannacci e la frase sulla gonna: "Una donna la preferisco senza". Poi replica alle polemiche
- il Giornale.itVannacci: "Gonna corta o lunga? Una donna la preferisco sempre senza
- Roberto Vannacci
- Vorsitzender von Futuro Nazionale und Mitglied des Europäischen Parlaments
- Antonio Tajani
- Italienischer Vize-Ministerpräsident und Außenminister
- Tommaso Calderone
- Italienischer Abgeordneter, der von Forza Italia zu Futuro Nazionale übergetreten ist
- Simona Loizzo
- Italienische Abgeordnete der Lega
- Raffaella Paita
- Italienische Senatorin von Italia Viva
- Elisabetta Piccolotti
- Italienische Abgeordnete des Bündnisses Grüne-Linke
- Giuseppe Valditara
- Italienischer Minister für Bildung und Verdienst
- Orte
- Rom, Italien, Brüssel, New York City
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