Wohnen · Valencia und Madrid
Valencias Bürgermeisterin bittet um Gespräche über die Beendigung des Wohnungsprotestcamps auf dem zentralen Platz
Bürgermeisterin María José Catalá hat die Regierungsdelegation in der Valencianischen Gemeinschaft um ein technisches Treffen zur Wiederherstellung der Plaza del Ayuntamiento gebeten. Roger Llanes hat das Treffen bestätigt, nur Stunden nachdem das Camp auf Madrids Puerta del Sol geräumt wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, LaVanguardia, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Regierungsdelegierter Roger Llanes bestätigte, dass er nach dem Schreiben von Bürgermeisterin María José Catalá ein technisches Treffen abhalten wird. Das am Dienstag, 3. November 2026, versandte Schreiben bat um Abstimmung in Sicherheitsfragen auf der Plaza del Ayuntamiento.
Das Wohnungsprotestcamp besetzt die Plaza del Ayuntamiento seit dem 3. Oktober 2026. Die Camper erklären, sie würden bleiben, bis ihre Versammlung etwas anderes beschließt; die Bürgermeisterin nennt die Besetzung nicht genehmigt.
Das Camp auf der Sol in Madrid wurde nur Stunden vor dem Schreiben aus Valencia geräumt. Die Camper in Valencia erklärten über ihre Sprecherin Irene Dolz, die Räumung habe keinen Einfluss auf ihr eigenes Camp.
- 3.10.Wohnungsprotestcamp auf der Plaza del Ayuntamiento errichtet
- Tage vor dem 9. Oktober 2026Die Bürgermeisterin drängt auf ein Ende des Protests; die mascletà wird letztlich abgesagt, während das Camp parallel zur Bürgerprozession besteht
- Stunden vor dem SchreibenDas Camp auf der Sol in Madrid wird geräumt
- 3.11.Das Schreiben der Bürgermeisterin erbittet ein technisches Treffen; der Delegierte bestätigt es
Bürgermeisterin bittet um ein technisches Treffen
Valencias Bürgermeisterin María José Catalá hat sich schriftlich an die Regierungsdelegation in der Valencianischen Gemeinschaft gewandt und um ein technisches Treffen zur Sicherheitslage gebeten. Das Schreiben betrifft die Plaza del Ayuntamiento, die seit dem 3. Oktober 2026 von einem Protestcamp gegen die Wohnungsnot besetzt ist. Catalá bezeichnet die Besetzung als nicht genehmigt und erklärt, der Platz solle wieder allen gehören. Sie argumentiert, das Grundrecht, auf das sich der Protest stütze, sei bereits ausgeübt worden, und verweist auf Zelte, die in den Tagen vor dem 3. November abgebaut wurden. Das Schreiben erreichte die Delegation nur Stunden, nachdem das Camp auf der Sol in Madrid geräumt worden war – ein Camp, das Quellen als Ausgangspunkt der Proteste im ganzen Land beschreiben.
Delegierter bestätigt das Treffen
Roger Llanes, Regierungsdelegierter in der Valencianischen Gemeinschaft, bestätigte, dass er das Treffen abhalten wird. Er habe das Schreiben noch nicht vollständig gelesen, aber gesehen, dass es kurz sei und in einem anderen Ton gehalten sei als frühere Schreiben der Bürgermeisterin.
„Es ist ein sehr versöhnlicher Ton, und worum er uns bittet, ist im Prinzip ein Treffen, um die gemeinsam durchzuführenden Maßnahmen zu erörtern.“
Llanes sagte, das Treffen werde technischer Natur sein und die verschiedenen derzeit aufgeworfenen Aspekte behandeln. Er sagte zudem, die Camper hätten ihn nicht um ein Treffen gebeten, und ihre Forderungen – darunter die Ausrufung Valencias zur zona tensionada und eine Mietpreisdeckelung – richteten sich an Catalá und nicht an ihn. Er werde prüfen, wie mit dem Anliegen der Bürgermeisterin umzugehen sei.
Die Position des Camps
Das Camp entstand nach Angaben der Stadt am 3. Oktober 2026 spontan und verfügt über keine kommunale Genehmigung. Die Camper haben erklärt, sie würden auf dem Platz bleiben, bis ihre Versammlung etwas anderes beschließe. Sie wollen, dass die Bürgermeisterin sie empfängt und sich zur Anwendung des Wohnungsgesetzes verpflichtet, was die Ausrufung der Stadt zur zona tensionada und eine Mietpreisdeckelung bedeuten würde. Die Camper bedauern, dass Catalá sich trotz ihrer Angebote nicht zu Verhandlungen mit ihnen zusammengesetzt hat. Sprecherin Irene Dolz sagte gegenüber EFE, die Räumung in Madrid habe keinen Einfluss auf das Camp in Valencia, das unabhängig agiere und seine Entscheidungen in horizontalen Versammlungen treffe.
Hintergrund und das Weihnachtsgeschäft
Bereits vor dem 9. Oktober hatte Catalá auf ein Ende des Protests gedrängt, damit die Veranstaltungen zum Tag der Valencianischen Gemeinschaft stattfinden konnten. Der Stadtrat schickte der Delegation zudem eine Warnung im Vorfeld möglicher rechtlicher Schritte und bat darum, Sicherheit und die offiziellen Akte für den 9. Oktober zu gewährleisten. Die mascletà wurde letztlich abgesagt, während das Camp parallel zur Bürgerprozession bestand. Catalá sagte, Geschäfte rund um den Platz hätten Besorgnis über die Auswirkungen auf den Handel geäußert. Auf dem Platz stehen in der Weihnachtszeit üblicherweise eine Eisbahn und ein Karussell sowie ein großer Baum, den die Stadt aufstellt; bis zum Beginn der Festkampagne bleiben nur noch wenige Wochen.
Das Plädoyer der Bürgermeisterin für Normalität
Catalá sagt, die Stadt sei in diesen Wochen verständnisvoll und respektvoll mit dem Camp umgegangen, bestehe aber darauf, dass jeder, der den Platz besetzen wolle, Verwaltungsverfahren einhalten und die anfallenden Gebühren zahlen müsse. Als Beleg dafür, dass sich die Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen auszahle, nannte sie den vergangenen Samstag – eine Anspielung auf einen Aufruf in sozialen Netzwerken seitens der Gruppe Blocus, Geschäfte im Stadtzentrum zu überfallen.
„Die Zusammenarbeit aller Verwaltungen, wie sie sich am vergangenen Samstag gezeigt hat, trägt immer gute Früchte.“
Sie schloss mit den Worten, der Moment sei gekommen, gemeinsam daran zu arbeiten, den Platz wieder zur Normalität zurückzubringen, und das Recht der Camper auf Protest sei bereits ausgeübt worden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL PAÍSCatalá bittet den Regierungsdelegierten um ein Treffen zur Wiederherstellung der „Normalität“ auf dem Platz des Camps in ValenciaCatalá pide una reunión al delegado del Gobierno para recuperar "la normalidad" en la plaza de la acampada de Valencia · Original auf Spanisch
- LaVanguardiaCatalá bittet um ein Treffen mit dem Regierungsdelegierten, um die Zukunft des Camps zu besprechenCatalá pide reunirse con el delegado del Gobierno para abordar el futuro de la acampada · Original auf Spanisch
- EL MUNDODie Bürgermeisterin von Valencia bittet die Regierung, die „Normalität“ auf der Plaza del Ayuntamiento nach dem Ende des Wohncamps in Madrid wiederherzustellenLa alcaldesa de Valencia pide al Gobierno devolver "la normalidad" a la Plaza del Ayuntamiento tras el fin de la acampada de la vivienda en Madrid · Original auf Spanisch
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLCatalá übt Druck auf die Regierung aus, das Camp in Valencia nach der Räumung von Sol zu beendenCatalá presiona al Gobierno para poner fin a la acampada de Valencia tras el desalojo de Sol · Original auf Spanisch
- María José Catalá
- Bürgermeisterin von Valencia, die das Schreiben mit der Bitte um ein technisches Koordinierungstreffen mit der Regierungsdelegation schickte
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