Dana Adam, ein abgeschnittenes Höhentief, wurde von einem Trog aufgenommen und verliert über dem Mittelmeer an Kraft, hinterließ aber überall im Osten Spaniens überflutete Straßen, Garagen, Tunnel und ein Kloster. Meteorologen gaben dem System erstmals nach Art der Hurrikan-Namen einen Namen. In den valencianischen Comarcas La Safor und Marina Alta überschritten einige Orte nach Angaben der Valencianischen Meteorologischen Vereinigung (Avamet) innerhalb von 48 Stunden 700 Liter pro Quadratmeter. In Alicante bestätigte das klimatologische Labor der Universität Alicante, dass in Mutxamel, Sant Joan und Alicante mehr als 130 Liter fielen – bei einem Unwetter, das in der Nacht von Montag auf Dienstag gegen Mitternacht losbrach und das Kloster Santa Faz überflutete, wo Klausurnonnen in der Nacht Wasser ausschöpfen mussten.
Fachleute zeigen sich besorgt über die wiederkehrenden Episoden von Starkregen im Mittelmeerraum. Avamet und das Alicante-Labor erklärten, die Häufigkeit solcher Ereignisse entspreche nicht dem, was Prognosemodelle vorhergesagt hätten, und verwiesen auf den Klimawandel und wärmeres Mittelmeerwasser. Aemet erklärte am Dienstag, das Ereignis nähere sich seinem Ende, doch auf allen Baleareninseln galten weiterhin gelbe Warnstufen.
La Vanguardia zählte sieben Todesopfer im spanischen Mittelmeerraum, nachdem am Dienstag die Leiche eines Landwirts im Sumpfgebiet von Pego-Oliva gefunden worden war – der vierte Todesfall in der Region Valencia. Zu den zuvor aufgelisteten Fällen zählt die Zeitung eine 79-jährige Frau mit eingeschränkter Mobilität, die die UME am Montagmorgen in ihrem Haus fand, nachdem ein Angehöriger Alarm geschlagen hatte, einen 64-jährigen Mann, der auf einem Campingplatz in Oliva an einem Herz-Kreislauf-Stillstand starb, und eine Frau, die beim Baden am Strand von Sagunto starb. La Razón zählte am Dienstagvormittag mindestens fünf Todesfälle bis Montag, je einen in Barcelona, Sagunto und Málaga und zwei in Oliva, und berichtete von einem 60 bis 70 Jahre alten Mann, der vor Cala en Brut in Ciutadella auf Menorca treibend gefunden wurde. Quellen der Guardia Civil erklärten gegenüber Efe, sein Tod sei zunächst nicht mit dem Sturm in Verbindung gebracht worden, alles deute auf einen Badegast hin, und die Ermittlungen würden die Umstände klären. Feuerwehr, Sicherheitskräfte und Mitarbeiter von Salvamento Marítimo führten im Verlauf des Ereignisses mehr als 1.000 Rettungen durch. In Oliva erwachten am Dienstag rund 150 Evakuierte ohne andere Unterkunft in einem Mehrzweckzentrum des Roten Kreuzes, wie elDiario.es berichtete; die Straßen seien mit Ästen übersät und Mülltonnen umgestürzt.
Der Consell hielt am Dienstag, 20. Oktober, eine außerordentliche Plenarsitzung ab und beschloss ein erstes Hilfspaket im Wert von 23,5 Millionen Euro für Betroffene im Süden Valencias und im Norden Alicantes. Generalitat-Präsident Juanfran Pérez Llorca kündigte es in einer Erklärung ohne Nachfragen an und sagte, die Hilfe werde direkt ausgezahlt, mit einem einzigen Antrag, der online oder persönlich bei den Gemeinden und in den PROP-Büros gestellt werden könne.
„Die Verwaltung wird sich in den Dienst der Bürgerinnen und Bürger stellen. Wir wollen eine Verwaltung, die nah dran ist, schnell handelt und die Dinge sofort regelt.“
Haushalte, deren Hauptwohnsitz beschädigt wurde, können 6.000 Euro für die Ersetzung des Hausrats und die Deckung der Schäden erhalten, 3.000 Euro für einen Zweitwohnsitz. Familien, die ihren Hauptwohnsitz verloren haben, erhalten zwölf Monate lang 800 Euro monatlich für die Unterbringung. Gemeinden können aus einem Anfangsetat von 17,5 Millionen Euro bis zu 200.000 Euro für dringende Kosten abrufen. Für Versicherungsansprüche gibt es kostenlose rechtliche, notarielle und registerbezogene Hilfe; ein weiteres Paket für Fahrzeugschäden, den Primärsektor, Handel, Gastgewerbe und Tierschutzeinrichtungen soll in den kommenden Tagen folgen.
Daten aus dem Artikeltext
Für die Aufräumarbeiten sind mehr als 40 schwere Maschinen und 271 Personen im Einsatz, am Mittwoch, 21. Oktober, kommen 80 weitere hinzu, um Waldwege zu reparieren. An Sammelstellen können Anwohner Trümmer an einem Ort abgeben, und mehr als hundert Techniker arbeiten an beschädigten Kläranlagen und stellen die Stromversorgung mit Notstromaggregaten wieder her, während Pumpen und elektrische Anlagen repariert werden.
Das Notruf-Koordinierungszentrum 112 registrierte im Verlauf des Ereignisses 410 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturm auf den Balearen. Am Dienstag, 20. Oktober, um 21.00 Uhr waren noch 13 offen, alle auf Ibiza und Formentera und im Zusammenhang mit Überschwemmungen in Gebäuden, Lokalen oder auf Straßen. Der Plan Inunbal blieb auf den Pityusen in der operativen Lage zwei, während Mallorca auf Stufe null blieb. Pablo Gárriz, Generaldirektor für Notfälle und Inneres der Balearenregierung, besuchte am Dienstag die am stärksten betroffenen Stellen auf Ibiza und wollte am Mittwoch nach Formentera reisen.
Die Regenfälle lassen in der Region nach. Der Katastrophenschutz Kataloniens deaktivierte seinen Plan Inuncat, nachdem der Wetterdienst Meteocat alle Warnungen vor Intensität und Regenmengen aufgehoben hatte. An der valencianischen Küste wurden die Ausgangsbeschränkungen in acht Gemeinden im Süden Valencias und im Norden Alicantes aufgehoben, und die UME begann mit dem Abzug. Der überflutete AP-7-Tunnel bei Pilar de la Horadada im Süden Alicantes bleibt wegen Wasser, Schlamm und Fahrzeugen gesperrt. Die Schulen in den betroffenen Gebieten nehmen am Mittwoch, 21. Oktober, den Unterricht wieder auf, mit Ausnahme der Schulen in Oliva, deren Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, 22. Oktober, zurückkehren. Llorca sagte, sein Anspruch sei klar: nah dran sein, schnell handeln und niemanden zurücklassen.
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Pollar unterstützenSicherheit · Valencia, Oliva und Alicante
Die Regionalregierung von Valencia hat ein erstes Hilfspaket für Haushalte und Gemeinden beschlossen, während die Rettungsdienste der Balearen auf Ibiza und Formentera noch 13 offene Einsätze verzeichneten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, eldiario.es, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht .