Diplomatie · New York, Ramallah und Washington
Vereinigte Staaten verweigern Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas Einreisevisum vor UN-Generalversammlung
Die Vereinigten Staaten haben Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und Dutzende von Beamten zum zweiten Mal in Folge daran gehindert, zur UN-Generalversammlung nach New York zu reisen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Washington Post, The Guardian, Courrier international und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Vereinigten Staaten haben Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und Dutzende von Beamten zum zweiten Mal in Folge daran gehindert, zur UN-Generalversammlung nach New York zu reisen.
Washington berief sich auf Abschnitt 212(a)(3)(B) zur Terrorismus-Unzulässigkeit, Klagen vor dem IStGH und IGH sowie Stipendienzahlungen, um die Verweigerungen zu rechtfertigen.
Die 193 Mitglieder umfassende UN-Generalversammlung hat für den 17. September 2026 eine Abstimmung angesetzt, um Abbas zu erlauben, eine vorab aufgezeichnete Videorede zur Generaldebatte ab dem 22. September zu halten.
Palästinensische Beamte argumentierten, dass die Entscheidung gegen das UN-Hauptquartierabkommen von 1947 verstoße, das die USA verpflichtet, Diplomaten die Einreise zu gewähren, während Washington außenpolitische Ausnahmen geltend machte.

- 16.09.US-Außenministerium weitet Visabeschränkungen gegen PA- und PLO-Beamte aus
- 17.09.UN-Generalversammlung setzt Abstimmung über Resolution an, die Abbas Videorede erlaubt
- 22.09.Generaldebatte der UN-Generalversammlung beginnt in New York
Zweites Jahr mit Reisebeschränkungen
Die US-Regierung hat Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und Dutzenden palästinensischen Beamten, die an der UN-Generalversammlung in New York teilnehmen wollten, die Einreisevisa verweigert. Die Entscheidung ist das zweite Jahr in Folge, in dem die Regierung von Präsident Donald Trump der palästinensischen Delegation die persönliche Teilnahme an der jährlichen diplomatischen Zusammenkunft untersagt. Abbas' Büro wurde am 16. September 2026 über die Ablehnung informiert, vor der für den 22. September angesetzten Generaldebatte. Im Vorjahr war Abbas ebenfalls an der Reise gehindert worden und hatte die Staats- und Regierungschefs per Video zugeschaltet. Die Visabeschränkungen gelten nicht für akkreditierte Mitarbeiter der Ständigen Beobachtermission der Palästinensischen Befreiungsorganisation bei den Vereinten Nationen.
Gründe für die Visumverweigerung
In seiner offiziellen Ankündigung erklärte das US-Außenministerium, dass es die bestehenden Sanktionen gegen Mitglieder der Palästinensischen Befreiungsorganisation und Beamte der Palästinensischen Autonomiebehörde ausweite. Washington berief sich auf Abschnitt 212(a)(3)(B) des US-Einwanderungsgesetzes, der eine dauerhafte Unzulässigkeit für Personen vorsieht, die mit Terrorismus in Verbindung stehen, sowie auf Vorwürfe, dass die palästinensische Führung erforderliche institutionelle Reformen nicht umgesetzt habe. Das Außenministerium verwies zudem auf palästinensische Bemühungen um eine einseitige Anerkennung der Staatlichkeit und rechtliche Schritte gegen Israel vor dem Internationalen Strafgerichtshof und dem Internationalen Gerichtshof. US-Beamte kritisierten die Palästinensische Autonomiebehörde außerdem für die Zahlung von Stipendien an Gefangene und für die Sprache in Schulbüchern.
Das Außenministerium begründete die Beschränkung mit dem, was es als nicht erfüllte Verpflichtungen bezeichnete:
„Als Folge ihres Versäumnisses, Reformen durchzuführen, entgegen ihren Verpflichtungen gegenüber den Vereinigten Staaten, und ihrer anhaltenden Aktivitäten, die die Aussichten auf Frieden untergraben, werden die Vereinigten Staaten die Sanktionen ausweiten, die PLO-Mitgliedern und PA-Beamten Visa verweigern.“
Reaktion der Palästinensischen Autonomiebehörde und Völkerrecht
Das Außenministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde verurteilte den Schritt und bezeichnete die Visumverweigerungen als einen bestrafenden Schritt, der den diplomatischen Fortschritt beeinträchtigt. Palästinensische Beamte bekräftigten ihr Bekenntnis zum Völkerrecht, zu den Resolutionen der Vereinten Nationen und zu einer Zwei-Staaten-Lösung auf der Grundlage der Grenzen vom 4. Juni 1967. Sie argumentierten, dass die Verfolgung von Fällen vor internationalen Rechtsorganen eine friedliche Reaktion sei, nachdem jahrzehntelange Verhandlungen die israelische Besatzung nicht beenden oder den Siedlungsausbau stoppen konnten. Das Ministerium stellte außerdem fest, dass die Verfolgung von Fällen vor internationalen Rechtsorganen eine friedliche Reaktion sei, nachdem jahrzehntelange Verhandlungen die israelische Besatzung nicht beenden oder den Siedlungsausbau stoppen konnten.
Abstimmung der Generalversammlung und geplante Reden
Die 193 Mitglieder umfassende UN-Generalversammlung hat für den 17. September 2026 eine Abstimmung angesetzt, um Abbas zu erlauben, eine vorab aufgezeichnete Videorede zur Generaldebatte ab dem 22. September zu halten. Palästinensische Beamte argumentierten, dass die Entscheidung gegen das UN-Hauptquartierabkommen von 1947 verstoße, das die USA verpflichtet, Diplomaten die Einreise zu gewähren, während Washington außenpolitische Ausnahmen geltend machte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Washington PostU.S. denies visas to Palestinian officials ahead of U.N. General Assembly
- The GuardianTrump administration denies entry visas to Palestinian officials ahead of UN general assembly
- Courrier internationalMahmoud Abbas à nouveau empêché de se rendre aux États-Unis pour l'Assemblée générale de l'ONU
- RFISUA îi refuză viza președintelui Autorității Palestiniene pentru Adunarea Generală a ONU
- Mahmoud Abbas
- Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten
- Benjamin Netanyahu
- Ministerpräsident von Israel
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