StrangDie USA unter Trump: zweite Amtszeit

Diplomatie · Pretoria, Kigali und Washington

USA wollen Südafrika und Ruanda ab 1. Januar 2027 aus dem zollfreien AGOA-Handel ausschließen

Washington hat den Kongress darüber informiert, dass Südafrika und Ruanda ab dem 1. Januar 2027 keinen Zugang mehr zum African Growth and Opportunity Act haben werden. Als Gründe nennt die Regierung Handelshemmnisse, Korruption und Menschenrechtsbedenken.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BFMTV, BBC, The New York Times und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Pretoria, Kigali, Washington · Südafrika, Ruanda, Vereinigte Staaten

Die Mitteilung an den Kongress

US-Präsident Donald Trump hat dem Kongress mitgeteilt, dass er Südafrika und Ruanda aus dem African Growth and Opportunity Act (AGOA) nehmen will; die Änderung soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer verkündete die Entscheidung am Montag, 2. November, in einer Erklärung, auch die beiden Regierungen wurden informiert. AGOA erlaubt berechtigten afrikanischen Ländern, Tausende Produkte zollfrei in die Vereinigten Staaten zu exportieren. Theoretisch profitieren etwa 30 der rund 50 Länder des Kontinents davon, und der Kongress hat das Programm im September verlängert. Greer sagte, die jährliche Überprüfung des Abkommens, die in den Wochen vor der Ankündigung durchgeführt wurde, habe ergeben, dass beide Regierungen Praktiken angewandt hätten, die die Voraussetzungen für die Teilnahme nicht erfüllten.

„Die Trump-Regierung arbeitet daran, sicherzustellen, dass unsere afrikanischen Partner die notwendigen Schritte unternehmen, um die Teilnahmekriterien zu erfüllen.“

Jamieson Greer, US-Handelsbeauftragter

Washingtons Vorwürfe gegen Südafrika

Die Regierung erklärt, südafrikanische Politiken errichteten Hemmnisse für US-Handel und -Investitionen, verwiesen auf Korruption und bedrohten die nationalen Sicherheits- und außenpolitischen Interessen der USA, ohne dass die Erklärung nähere Angaben machte. Südafrika gehört zu den größten Nutznießern des Programms, und Washington stellt das Land zudem als Verfolger der Afrikaner dar, der Nachfahren weißer europäischer Siedler. Die New York Times merkte an, Trump und seine Beamten hätten Südafrikas Quotenregelungen wiederholt kritisiert, die Ungleichheiten aus der Apartheid ausgleichen sollten. Trump argumentiert, diese Gesetze diskriminierten die weiße Minderheit, und er hat auch ein Gesetz angegriffen, das Unternehmen eine teilweise schwarze Eigentümerschaft vorschreibt und nach seiner Darstellung amerikanische Investitionen blockiert. Im vergangenen Jahr warf Trump Südafrika bei einem Treffen mit Präsident Cyril Ramaphosa im Weißen Haus einen weißen Völkermord vor, und seine Regierung richtete einen US-Fluchtweg für Afrikaner ein.

Ruanda und der M23-Streit

Der Fall gegen Ruanda ruht auf anderen Gründen. Washington nennt Rechtsstaatlichkeit, politischen Pluralismus, Arbeitnehmerrechte und die Achtung der Menschenrechte sowie Zoll- und Investitionshemmnisse. Der Schritt folgt einer Entscheidung des US-Finanzministeriums rund eine Woche vor der Ankündigung, das Verteidigungsministerium Ruandas wegen seiner mutmaßlichen Rolle in der bewaffneten Rebellion im Osten der DR Kongo zu sanktionieren. Das Finanzministerium erklärte, das Ministerium habe Tausende Soldaten angewiesen, an der Seite der M23-Rebellen zu kämpfen, und habe sie mit Waffen, Ausrüstung, Logistik und Ausbildung versorgt. Washington wirft Kigali zudem vor, die M23-Gruppe weiterhin zu unterstützen und vom Chaos im Osten des Kongo zu profitieren; die Beziehungen zwischen den beiden Hauptstädten sind angespannt.

Reaktionen und das weitere Vorgehen

Bloomberg berichtete, Südafrika und Ruanda hätten ihre Berechtigung verloren und Pretoria habe intensiv darum geworben, den Zugang zum Programm zu behalten. Die formelle Streichung ist für den 1. Januar 2027 vorgesehen und bedroht die Präferenzhandelsregelungen, auf die beide Länder angewiesen sind. Der US-Botschafter in Südafrika, Leo Brent Bozell III, sagte, es sei bedauerlich, dass südafrikanische Politiken zur Beendigung geführt hätten. Er schrieb auf X:

„Das war ein vorhersehbares und vermeidbares Ergebnis der Ablehnung echter Bedenken der USA durch die südafrikanische Regierung.“

Leo Brent Bozell III, US-Botschafter in Südafrika

Die Beziehungen zwischen Washington und beiden Hauptstädten bleiben angespannt, und der Zugang, den die Streichung beenden würde, läuft bis zum 1. Januar 2027.

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