Konflikte · Havanna und Washington
USA verhängen Sanktionen gegen Kubas staatliche Ölgesellschaft CUPET und blockieren Treibstofflieferung eines Unternehmens aus Florida
Washington nahm CUPET am 11. Juni in seine Sanktionsliste auf und stoppte den Plan von Vanguard Energy, 250.000 Barrel Benzin und Diesel zu liefern, was die Energiekrise der Insel verschärft.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Reuters, LaSexta, RFI und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das US-Finanzministerium setzte Kubas staatlichen Ölkonzern auf seine Sanktionsliste und blockierte damit alle US-bezogenen Finanztransaktionen.
Das US-Außenministerium stoppte den Plan einer Firma aus Florida, 250.000 Barrel Treibstoff nach Kuba zu verschiffen, und berief sich dabei auf das Fehlen einer erforderlichen Lizenz.
Außenminister Bruno Rodríguez und Vizepremierminister Pérez-Oliva beschuldigten Washington der kollektiven Bestrafung und des Einsatzes von Lügen, um die Energieblockade zu verschärfen.
Hochkommissar Volker Türk erklärte, das Ölembargo verursache Kindersterben, blockiere Hilfe und müsse sofort aufgehoben werden.
Seit Januar ist nur ein russischer Öltanker eingetroffen, Stromausfälle dauern bis zu 30 Stunden, und 170 Container mit UN-Hilfe stecken aufgrund von Treibstoffmangel fest.
Sanktionen gegen den staatlichen Ölkonzern CUPET
Das US-Finanzministerium setzte die Unión Cuba Petróleo am 11. Juni auf die schwarze Liste und untersagte damit alle US-bezogenen Finanztransaktionen mit dem Unternehmen. Der Konzern betreibt Kubas Rohölförderung, Raffination und Treibstoffverteilung und wurde beschuldigt, Vermögenswerte zu halten, die vor Jahrzehnten amerikanischen Eigentümern enteignet wurden. Außenminister Marco Rubio erklärte, die kommunistische Führung habe Energie seit langem als Waffe für soziale Kontrolle und Profit eingesetzt.
„Kubas kommunistische Eliten haben Energie als Werkzeug sozialer Kontrolle und kleptokratischen Profits instrumentalisiert.“
Das blockierte Vanguard-Energy-Geschäft
Am selben Tag griff das Außenministerium ein, um ein in Florida ansässiges Handelsunternehmen daran zu hindern, eine der größten US-Treibstofflieferungen nach Kuba seit Jahrzehnten zu verschiffen. Vanguard Energy hatte im Mai einen Deal abgeschlossen, um 250.000 Barrel Benzin und Diesel aus einer Raffinerie in Texas (etwa anderthalb Wochen des Inselbedarfs) zu liefern und dort Lagereinrichtungen zu mieten. Als die Einzelheiten öffentlich wurden, stellten Beamte klar, dass das Unternehmen eine Lizenz benötige und keine erhalten habe. Die Transaktion bleibt ausgesetzt.
Havannas Antwort und Genozid-Vorwürfe
Kubas Außenminister Bruno Rodríguez verurteilte die Sanktionen als Verstärkung der wirtschaftlichen und energetischen Belagerung und beschuldigte Rubio, „übliche und vulgäre Lügen“ zu verwenden, um Maßnahmen zu rechtfertigen, die von Eroberungsambitionen und persönlichen politischen Zielen getrieben seien. Vizepremierminister Oscar Pérez-Oliva bezeichnete den Schritt als Vertiefung des „Völkermords am kubanischen Volk“. Die höchste kubanische Diplomatin in Washington, Lianys Torres, forderte ein Ende dessen, was sie als kollektive Bestrafung bezeichnete, die Kindern, Schwangeren und älteren Menschen schade.
„Um es zu rechtfertigen, greift er nicht auf Ausreden seines Außenministeriums zurück, sondern auf übliche und vulgäre Lügen, die aggressivsten, unkultiviertesten und wütendsten unter den Feinden Kubas.“
Humanitäre Folgen und UN-Alarm
Das seit Januar verschärfte Ölembargo, als Washington Venezuela zwang, subventionierte Öllieferungen einzustellen, hat zu lähmenden Stromausfällen (ein kürzlicher Ausfall in Havanna dauerte 30 Stunden) und Engpässen bei Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten geführt. Kubas Regierung erklärte, die Treibstoffknappheit verhindere, dass die UN 170 bereits auf der Insel befindliche Container mit humanitärer Hilfe im Wert von 6,3 Millionen Dollar verteilen könne. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, forderte am Montag die sofortige Aufhebung der Sanktionen und warnte, dass Kinder stürben, weil Ärzten lebenswichtige Güter fehlten.
„Kinder sterben, weil Ärzte keinen Zugang zu medizinischen Hilfsgütern und lebenswichtigen Medikamenten haben. Das ist inakzeptabel.“
Die breitere Druckkampagne
Seit Anfang 2026 hält die Trump-Administration eine nationale Notstandserklärung aufrecht, die Zölle auf jedes Land androht, das Kuba mit Öl versorgt, und verschärft damit die Sanktionen gegen Präsident Miguel Díaz-Canel und andere hochrangige Beamte. Seit der venezolanische Hahn abgedreht wurde, ist nur ein Tanker, der Ende März aus Russland eintraf, mit Rohöl angekommen. Die Administration hat auch signalisiert, dass militärische Optionen nicht vom Tisch seien; Kriegsminister Pete Hegseth wandte sich kürzlich an Truppen auf dem Marinestützpunkt Guantánamo und unterstrich damit die Haltung Washingtons.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Marco Rubio
- US-Außenminister, der die CUPET-Sanktionen ankündigte und den Vanguard-Energy-Treibstoffdeal blockierte.
- Bruno Rodríguez
- Kubanischer Außenminister, der die Sanktionen als Verstärkung der wirtschaftlichen und energetischen Belagerung anprangerte.
- Volker Türk
- UN-Hochkommissar für Menschenrechte, der die sofortige Aufhebung der Sanktionen forderte und dabei auf Kindersterben hinwies.
- Lianys Torres
- Kubas höchste Diplomatin in Washington, die die Sanktionen als kollektive Bestrafung bezeichnete und ein Ende der Blockade forderte.
- Oscar Pérez-Oliva
- Kubanischer Vizepremierminister und Minister für Außenhandel und Investitionen, der die Sanktionen als „Völkermord“ bezeichnete.
- Orte
- Havanna, Washington, D.C.
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