Fußball · Seattle und Tijuana
Seattles Pride-Spiel findet statt – USA lockern Einreisebeschränkungen für Irans Team
Seattles LGBTQ-Gemeinschaft hält am Pride-Spiel der Weltmeisterschaft gegen Ägypten und den Iran fest, während die US-Behörden die Reisebeschränkungen für die iranische Mannschaft lockern.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Reuters, The New York Times, Ziare.com und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das WM-Organisationskomitee in Seattle weigert sich, das „Pride-Match“ abzusagen, nachdem Ägypten und Iran die FIFA förmlich aufgefordert hatten, Pride-bezogene Aktivitäten zu unterbinden, mit Verweis auf kulturelle und religiöse Werte.
Das Heimatschutzministerium erlaubt dem iranischen Team nun zwei Tage vor dem Spiel in Seattle die Einreise in die USA, statt der zuvor in Los Angeles geltenden Ein-Tages-Frist, verlangt jedoch weiterhin die sofortige Ausreise nach dem Spiel.
Irans Trainer und Kapitän kritisierten die Reisebeschränkungen öffentlich, bezeichneten das Team als das am meisten unterdrückte des Turniers und forderten logistische Bedingungen, die denen anderer Mannschaften gleichkommen.
Die Beschränkungen erfolgen vor dem Hintergrund eines fragilen US-iranischen Verhältnisses nach einem Krieg zu Beginn des Jahres, mit Einreiseverweigerungen für einige iranische Mitarbeiter und Vorwürfen von Verbindungen zu den Revolutionsgarden.
Der Iran hat nach Unentschieden gegen Neuseeland und Belgien zwei Punkte und braucht ein Ergebnis gegen Ägypten, um seinen Traum vom erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde am Leben zu erhalten.
Pride-Spiel bleibt im Programm
Seattle hisst das ganze Jahr über Regenbogenfahnen und sein Pride-Wochenende im Juni zählt zu den größten in den Vereinigten Staaten. Die lokalen WM-Organisatoren hatten das Gruppenspiel am 26. Juni bereits vor der Auslosung im Dezember als „Pride-Match“ bezeichnet. Als die Auslosung Ägypten und den Iran – zwei Länder, in denen Homosexualität strafbar ist – zusammenführte, forderten Kairo und Teheran die FIFA auf, alle Pride-bezogenen Aktivitäten zu unterbinden, mit der Begründung, sie widersprächen kulturellen und religiösen Werten. Die Organisatoren in Seattle bleiben unbeeindruckt.
„Die Pride-Feierlichkeiten … finden an diesem Wochenende seit über 50 Jahren statt. Sie werden an diesem Wochenende stattfinden, und sie werden noch lange nach der Weltmeisterschaft stattfinden.“
Jon Cairns, Betreiber eines LGBTQ+-Clubs in der Stadt, räumte gemischte Gefühle ein, sagte aber, die globale Bühne könne Akzeptanz fördern. Er verwies auf Jesse Owens bei den Olympischen Spielen 1936 und den Protest mit erhobener Faust von 1968 als Momente, in denen nur der internationale Sport ein so großes Publikum erreichen konnte.
„Sie werden die Übertragung der Weltmeisterschaft im iranischen oder ägyptischen Staatsfernsehen nicht unterbrechen, um eine Regenbogenfahne im Publikum auszublenden.“
Einreiseregeln für Iran gelockert
Die iranische Mannschaft war zuvor in Tijuana, Mexiko, stationiert und durfte die Vereinigten Staaten nur einen Tag vor ihren ersten beiden Spielen in Los Angeles betreten. Das Heimatschutzministerium bestätigte am 23. Juni, dass das Team nun zwei Tage vor dem Spiel am Freitag – Mittwoch – in Seattle eintreffen kann, was zusätzliche Vorbereitungszeit für die längere Reise von rund 1.600 Kilometern und einen zwei- bis dreistündigen Flug bietet.
„Für das dritte Spiel der iranischen Mannschaft in Seattle am 26. Juni wurde dem Team gestattet, zwei Tage vor dem Spiel in die USA einzureisen. Die iranische Mannschaft muss das Land weiterhin am Tag des Spielendes verlassen. Die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen und -protokolle bleiben gleich.“
Andrew Giuliani, Geschäftsführer der FIFA-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses, sagte, die Entscheidung sei von Anfang an geplant gewesen und folge auf die ersten beiden reibungslosen Einreisen, wobei aufgrund der größeren Reisestrecke ein zusätzlicher Tag gewährt werde.
Beschwerden und politischer Hintergrund
Der iranische Nationaltrainer Amir Ghalenoei hat die Reisebeschränkungen wiederholt kritisiert und seine Mannschaft als „die am meisten unterdrückte der gesamten Weltmeisterschaft“ bezeichnet. Nach dem torlosen Unentschieden gegen Belgien lobte er seine Spieler dafür, dass sie „trotz der Bedingungen zwei Spiele ohne Niederlage bestritten“ hätten. Kapitän Alireza Jahanbakhsh forderte die gleiche logistische Behandlung wie jedes andere Team. Der iranische Verband drohte zunächst mit einer formellen Beschwerde bei der FIFA, lenkte aber später ein.
Der Reisestreit entfaltet sich vor dem Hintergrund hoher Spannungen zwischen Washington und Teheran nach einem fast viermonatigen Krieg, der im Februar begann. Mehreren Delegationsmitgliedern wurde die Einreise in die USA verweigert, während US-Beamte behaupteten, es sei versucht worden, Personen mit Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden ins Land zu bringen – Vorwürfe, die Teheran zurückweist. Präsident Donald Trump hatte gesagt, der Iran sei willkommen zu spielen, solle aber zwischen den Spielen nicht im Land bleiben, „zu seiner eigenen Sicherheit und um sein Leben zu schützen.“
Was auf dem Spielfeld auf dem Spiel steht
Der Iran liegt mit zwei Punkten aus Unentschieden gegen Neuseeland (2:2) und Belgien (0:0) auf Platz zwei der Gruppe G. Ein positives Ergebnis gegen Ägypten am Freitag würde seine Hoffnungen, erstmals die K.o.-Runde zu erreichen, am Leben erhalten. Trainer Ghalenoei hat versucht, seine Spieler von den politischen Unruhen abzuschirmen, und sagte zu Reportern: „Wir sind hier für Fußball, nicht für Politik.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ReutersSeattle sticking with World Cup 'Pride Match', hoping it can change minds
- The New York TimesIran's travel restrictions into United States eased for final World Cup group game
- Ziare.comAmericanii au schimbat regula impusă iranienilor, înaintea meciului decisiv de la CM 2026
- Mediafax.roSUA relaxează restricțiile pentru naționala Iranului la Cupa Mondială, înaintea duelului decisiv cu Egipt
- Hedda McLendon
- Vertreterin des lokalen WM-Organisationskomitees in Seattle
- Jon Cairns
- Betreiber des LGBTQ+-Clubs Kremwerk in Seattle
- Amir Ghalenoei
- Cheftrainer der iranischen Fußballnationalmannschaft
- Andrew Giuliani
- Geschäftsführer der FIFA-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses
- Alireza Jahanbakhsh
- Kapitän der iranischen Fußballnationalmannschaft
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten
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