Finnland besiegte die Co-Gastgeber Italien am Mittwochabend in der Palavela Arena in Turin mit 3:2 und sicherte sich einen Platz im Halbfinale der Volleyball-Europameisterschaft. Rund 8.000 Zuschauer verfolgten das Viertelfinale, das endete, als der italienische Diagonalangreifer Yuri Romano im Tiebreak einen Angriff ins Aus setzte. Italien war als Weltmeister von 2025 in das Turnier gestartet. Der Sieg ist Finnlands erster Erfolg gegen Italien im Männer-Volleyball seit 48 Jahren und eliminiert die Gastgeber vor dem Finalwochenende in Mailand aus dem Medaillenrennen.
Daten aus dem Artikeltext
Italien gewann den ersten Satz, bevor Finnland den zweiten Satz mit 28:26 für sich entschied und den dritten Satz mit 25:16 dominierte. Der italienische Zuspieler Simone Giannelli servierte im vierten Satz ein Ass und erzwang so einen entscheidenden fünften Durchgang. Italien baute im Tiebreak Führungen von 9:6, 11:8 und 12:10 auf, doch Finnland kämpfte sich zurück und erreichte als erstes Matchball. Diagonalangreifer Joonas Jokela führte Finnland mit 28 Punkten an, der 23-jährige Außenangreifer Luka Marttila steuerte 22 Punkte bei. Zuspieler Fedor Ivanov lenkte Finnlands Angriffsspiel unter Cheftrainer Olli Kunnari, während der polnische Trainer Kamil Sołoducha anmerkte, dass taktische Aufschläge Italiens Annahme drei bis vier Meter hinter das Netz drückten.
Nach der Niederlage äußerte sich Italiens Cheftrainer Ferdinando De Giorgi zur Leistung seiner Mannschaft.
„Wir können keine Ausreden suchen. Wir haben im entscheidenden Moment versagt.“
Auch Italiens Kapitän Simone Giannelli reflektierte das Viertelfinalergebnis.
„Wir sind wirklich enttäuscht, wenn man bedenkt, wie wir im Spiel und im Training gespielt haben. So ist der Sport: Er ist so schön wie grausam. Die Gegner haben wirklich gut gespielt.“
Der Erfolg sichert Finnland mindestens den vierten Platz im Turnier und gleicht damit das bisher beste Ergebnis von 2007 in Moskau aus. In den anderen Viertelfinals besiegte Frankreich Rumänien 3:0 und Polen schlug Deutschland 3:0 am Dienstag, während Slowenien Belgien am Mittwoch unter Trainer Fabio Soli mit 3:1 (25:22, 25:22, 20:25, 25:13) bezwang. Sebastian Świderski, Präsident des Polnischen Volleyballverbandes, der am CEV-Kongress in Mailand teilnahm, bewertete Finnlands Entwicklung.
„Die finnische Nationalmannschaft ist eine interessante, junge Mannschaft. Man sieht, dass das Training in diesem Land wieder auf den richtigen Weg zurückgekehrt ist.“
Beide Halbfinals finden am Freitag, den 25. September, in Mailand statt. Polen trifft um 17:00 Uhr auf Slowenien, gefolgt von Finnland gegen Frankreich um 21:00 Uhr.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenMannschaftssport · Turin und Mailand
Finnland besiegte die Co-Gastgeber Italien 3:2 in Turin und feierte den ersten Sieg gegen die Azzurri seit 48 Jahren. Damit bucht Finnland ein Halbfinale gegen Frankreich am Freitag in Mailand.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von sportowefakty.wp.pl, sport.interia.pl, Przegląd Sportowy und weiteren Medien. Geändert .