Konflikte · Jask und Qeschm

USA greifen Frachter Huda im Golf von Oman an – wegen Bruch der Iran-Blockade

CENTCOM zufolge traf am Samstag, 7. November, ein US-Militärflugzeug das Heck der unter der Flagge von St. Kitts und Nevis fahrenden Huda, nachdem die Besatzung Warnungen ignoriert hatte. Iranische Staatsmedien meldeten am selben Abend Explosionen an drei Orten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von de Volkskrant, NOS, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Jask, Qeschm · Iran
Wie es dazu kam
  1. April 2026USA beginnen mit der Blockade des Schiffsverkehrs von und nach Iran
  2. 7.11.US-Flugzeug trifft das Heck des Frachters Huda
  3. 7. November, abendsIranische Staatsmedien melden Explosionen auf Qeschm, in der Straße von Hormus und bei Jask

Ein US-Angriff auf einen Blockadedurchbrecher

Das US-Zentralkommando CENTCOM teilte am Samstag, 7. November, mit, ein US-Militärflugzeug habe das Heck des Frachters Huda im Golf von Oman getroffen. Das Schiff fährt unter der Flagge von St. Kitts und Nevis. Laut dem Militär versuchte die Besatzung, die amerikanische Seeblockade gegen den Iran zu durchbrechen, und ignorierte wiederholte Warnungen; das Schiff habe gerade einen iranischen Hafen verlassen. Vor dem Angriff forderten die US-Streitkräfte die Besatzung auf, bestimmte Bereiche des Schiffes zu verlassen, die ins Visier genommen werden sollten. Der Präzisionsschlag habe das Schiff außer Gefecht gesetzt, erklärte CENTCOM. Das US-Militär antwortete nicht auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur AP um Stellungnahme.

Blockadedurchsetzung seit April

Washington blockiert seit April 2026 den Schiffsverkehr von und nach Iran. In seiner Erklärung kündigte CENTCOM an, die Blockade weiterhin strikt durchzusetzen. Seit Juli haben US-Streitkräfte 147 Frachtschiffe gestoppt, fünf weitere wurden angehalten, weil ihre Besatzungen Befehle verweigerten. CENTCOM erklärte zudem, zuvor zehn weitere iranische Fracht-Tanker zerstört zu haben, die es als Teil eines milliardenschweren Netzwerks der Revolutionsgarden bezeichnete, bekannt als Schattenflotte. Der letzte bestätigte US-Angriff auf ein Schiff im Golf von Oman lag fast einen Monat vor diesem zurück.

CENTCOM-Durchsetzung der Blockade gegen Schiffsverkehr mit Iran-Bezug
Seit Juli gestoppte Frachtschiffe
147
Wegen verweigerter Befehle gestoppte Schiffe
5
Zuvor zerstörte iranische Fracht-Tanker
10

Daten aus dem Artikeltext

Feuer auf See und Explosionen im Iran

Die Nationalgarde der Vereinigten Arabischen Emirate teilte mit, sie habe 22 Menschen von einem Schiff im Golf von Oman gerettet, auf dem ein Feuer ausgebrochen war. Ob es sich um dasselbe Schiff wie die Huda handelte, wurde nicht mitgeteilt. Unabhängig davon berichteten iranische Staatsmedien am Samstagabend von Explosionen auf der Insel Qeschm, in der Straße von Hormus und im Hafen von Jask. Niemand hat sich zu den Urhebern dieser Explosionen bekannt, und keine Quelle stellt einen Zusammenhang mit dem Angriff auf die Huda her. Die Quellen machen keine Angaben dazu, ob bei einem der beiden Vorfälle Menschen verletzt wurden.

Israelischer Streit über einen möglichen Angriff auf den Iran

Die israelischen Sender Channel 12 und Army Radio berichteten, Armeechef Eyal Zamir sei mit Ministerpräsident Benjamin Netanyahu über eine Anordnung zu militärischen Schritten aneinandergeraten, die vor der Parlamentswahl am Dienstag, 10. November, schnell zu einem neuen Krieg mit dem Iran führen könnten. Den Berichten zufolge verlangte Zamir eine Rechtsgrundlage für ein solches Vorgehen. Netanyahu nannte den Bericht Unsinn. CNN berichtete unter Berufung auf eine Quelle, Netanyahu habe vergeblich versucht, Trump zu überzeugen, der sich teilweise wegen Zamirs Einwänden zurückgehalten habe. Laut CNN sagte Zamir seinem US-Amtskollegen Dan Caine, ein neuer Angriff könne die Wahl gefährden oder sogar zu ihrer Verschiebung führen. Channel 12 verfügt in der Regel über gute Quellen, und sein Bericht stützt sich auf mehrere davon. Im Vorfeld der Abstimmung berichteten mehrere amerikanische und israelische Medien, Netanyahu habe Trump wiederholt gedrängt, den Iran vor der israelischen Wahl erneut zu bombardieren. Netanyahu und seine rechtsgerichteten Koalitionspartner liefern sich ein erbittertes Rennen mit dem Oppositionsblock unter Führung des früheren Armeechefs Gadi Eisenkot, der in den Umfragen gut abschneidet.

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