Diplomatie · Brüssel, Warschau und Washington, D.C.
US-Kriegsministerium öffnet Tür für permanenten Militärstützpunkt in Polen, Ministerpräsident bezeichnet Antwort als „schneller als erwartet“
Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz erhielt eine offizielle Antwort von Pentagon-Chef Pete Hegseth, die bestätigt, dass die Vereinigten Staaten bereit sind, eine dauerhafte Truppenpräsenz voranzutreiben, obwohl eine endgültige Vereinbarung noch detaillierte Verhandlungen erfordert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Do Rzeczy, TVN24, Rzeczpospolita und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Verteidigungsminister Kosiniak-Kamysz sandte ein offizielles Schreiben an das Pentagon, in dem er polnisches Territorium für eine permanente US-Militäreinrichtung anbot.
Das Kriegsministerium ist offen für eine permanente Stationierung amerikanischer Streitkräfte, doch die endgültige Entscheidung hängt von den Details eines ausgehandelten Abkommens ab.
Ministerpräsident Donald Tusk gab zu, dass er nicht mit einer so schnellen und enthusiastischen amerikanischen Antwort gerechnet hatte.
Hegseth führte öffentlich Polens Verteidigungsausgaben in Höhe von 5 Prozent des BIP und seine Rolle an der NATO-Ostflanke als Gründe für die Priorisierung der Beziehung an.
- 3.09.Präsident Karol Nawrocki diskutiert permanente US-Truppenpräsenz mit Donald Trump.
- 29.05.Kosiniak-Kamysz sendet formellen Vorschlag an das Pentagon.
- 18.06.Hegseth übermittelt positive Antwort; Polens Regierung informiert die Medien in Brüssel.
- 7.07.NATO-Gipfel beginnt in Ankara und bietet eine Gelegenheit für weitere Diskussionen.
Polens formelles Angebot erhält grünes Licht
Am 29. Mai 2026 sandte Vize-Ministerpräsident und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz ein formelles Schreiben an das Pentagon, in dem er Polens Bereitschaft zur Aufnahme eines permanenten amerikanischen Militärstützpunkts erklärte. Weniger als drei Wochen später, am 18. Juni, erhielt er eine schriftliche Antwort von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth.
„Es ist mir eine Freude mitzuteilen, dass der Kriegsminister und sein gesamtes Team, die Vereinigten Staaten, positiv auf Polens Vorschlag für einen permanenten amerikanischen Militärstützpunkt auf dem Territorium unserer Heimat reagieren.“
Ministerpräsident Donald Tusk, der noch am selben Tag in Brüssel sprach, gab zu, dass die Geschwindigkeit der Antwort ihn überraschte. „Ich bin ein Optimist, aber ich habe nicht mit einer so schnellen und positiven Reaktion auf unsere Entscheidungen zur dringenden Vorbereitung Polens auf die Einrichtung eines permanenten Stützpunktes gerechnet“, sagte er vor Journalisten.
Eine bedingte Zusage aus Washington
Hegseths Antwort blieb hinter einer endgültigen Zusage zurück. In einem von Kosiniak-Kamysz verlesenen Auszug erklärte das Kriegsministerium, es stehe „Polens Angebot zur dauerhaften Stationierung von US-Streitkräften auf seinem Hoheitsgebiet offen gegenüber, die endgültige Entscheidung werde jedoch von den Einzelheiten eines solchen Abkommens abhängen.“ Tusk schloss sich dieser Vorsicht an und merkte an, der Minister „sage ehrlich, dass weitere Details und Vereinbarungen noch erforderlich seien.“ Beide polnischen Führungspersonen betonten dennoch, dass das Land „auf einem sehr guten Weg“ sei, einen permanenten amerikanischen Fußabdruck zu sichern.
„Die nationale Verteidigungsstrategie der Vereinigten Staaten zeigt deutlich, dass das Kriegsministerium die Zusammenarbeit mit vorbildlichen Verbündeten wie Polen, die ihren Teil zur gemeinsamen Verteidigung beitragen, priorisieren wird.“
Warschaus Position als vorbildlicher Verbündeter
Kosiniak-Kamysz unterstrich, dass Hegseth im offenen Teil des NATO-Verteidigungsministertreffens in Brüssel ausdrücklich auf vorbildliche Verbündete Bezug nahm und explizit anmerkte, dass Polen nun 5 Prozent des BIP für Verteidigung ausgebe, die NATO 3.0 unterstütze, an der Ostflanke engagiert sei und die EU-NATO-Ostgrenzbarriere namens Tarcza Wschód baue. „Hier spielen wir alle zusammen – der Präsident, die Regierung und alle Polen. Das ist eine Frage der Staatsräson“, fügte er hinzu.
Was als Nächstes passiert
Verhandlungen über ein spezifisches Status-of-Forces-Abkommen und die technischen Details der Einrichtung werden sofort beginnen. Kosiniak-Kamysz sagte, der Ministerrat habe ihn Anfang dieser Woche ermächtigt, die polnische Seite der Gespräche zu koordinieren, die er als „einen mehrmonatigen Prozess von Diskussionen, Verhandlungen und Vereinbarungen“ bezeichnete, gefolgt von einer „mehrjährigen, milliardenschweren Zloty-Investition“. Er lehnte es ab, öffentlich einen einzelnen Standort unter den zwei bis drei derzeit diskret geprüften Standorten zu bevorzugen, und betonte, dass „jeder Standort in Polen für einen permanenten Stützpunkt sehr gut ist.“
„Dies würde das Sicherheitsgefühl radikal verändern.“
Breiterer diplomatischer Kalender
Präsident Karol Nawrocki hatte bereits am 3. September 2025 mit Präsident Donald Trump über eine permanente amerikanische Truppenpräsenz gesprochen. Kosiniak-Kamysz begrüßte Trumps „klares und deutliches verbündetes Signal“ bezüglich 5 000 Soldaten und fügte hinzu, dass bestehende amerikanische Abteilungen von Posen und Breslau aus operieren. Die nächste formelle Gelegenheit zur Weiterentwicklung des Dossiers wird der NATO-Gipfel in Ankara sein, der für den 7.–8. Juli 2026 geplant ist.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Do RzeczyTusk o stałej bazie USA w Polsce: Nie spodziewałem się tak szybkiej reakcji
- TVN24Tusk o stałych bazach USA w Polsce: nie spodziewałem się aż tak szybkiej reakcji
- RzeczpospolitaKosiniak-Kamysz rozmawiał z Hegsethem. Pentagon chce stałej bazy w Polsce
- Do RzeczyStała baza wojsk USA w Polsce. Kosiniak-Kamysz ujawnił odpowiedź Amerykanów
- Donald Tusk
- Premierminister von Polen, kommentiert die US-Antwort in Brüssel.
- Władysław Kosiniak-Kamysz
- Vize-Ministerpräsident und Minister für Nationale Verteidigung Polens, reichte den Stützpunktvorschlag ein und erhielt die US-Antwort.
- Pete Hegseth
- US-Verteidigungsminister, gab die offizielle bedingte Annahme des polnischen Angebots.
- Karol Nawrocki
- Präsident von Polen, diskutierte das Projekt des permanenten US-Stützpunkts mit Donald Trump im September 2025.
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, erklärte zuvor die Bereitschaft, 5 000 Soldaten nach Polen zu entsenden.
- Orte
- Brüssel, Warschau, Washington, D.C.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen