Konflikte · Bandar Abbas, Kuwait-Stadt und Tyros
Iran und USA liefern sich Gefechte im Golf, bedrohen fragilen Waffenstillstand und Friedensgespräche
Die USA griffen Ziele im Süden des Iran an und schossen vier Drohnen ab, was zu iranischen Vergeltungsraketenangriffen auf einen US-Stützpunkt in Kuwait führte – die schwersten Feindseligkeiten seit Beginn des Waffenstillstands am 8. April.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RFI, Deutsche Welle, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die USA schossen vier iranische Drohnen ab und bombardierten eine Kontrollstation in Bandar Abbas, die kurz davor stand, eine fünfte Drohne zu starten.
Die IRGC feuerte Raketen auf einen US-Stützpunkt in Kuwait ab, und die kuwaitische Luftabwehr fing die ankommenden Drohnen und Raketen ab.
Dies sind die schwersten Feindseligkeiten seit Inkrafttreten der Waffenruhe am 8. April, wobei beide Seiten dem anderen Verstöße vorwerfen.
Iranische Streitkräfte gaben Warnschüsse auf Schiffe in der Nähe der Straße von Hormus ab, die weiterhin blockiert ist und den globalen Energiehandel erstickt.
Präsident Trump sagte, die USA seien mit den Verhandlungen 'nicht zufrieden' und revidierte damit seinen früheren Optimismus bezüglich eines Abkommens.
- 28.05.Drei laute Explosionen in der Nähe von Bandar Abbas gemeldet, berichtet von iranischen Medien.
- 28.05.IRGC kündigt einen Vergeltungsraketenangriff auf einen US-Luftwaffenstützpunkt an.
- 28.05.Kuwait meldet, dass seine Luftabwehr Raketen- und Drohnenangriffe abwehrt.
Verstöße gegen den Waffenstillstand
Ein fragiler Waffenstillstand, der seit dem 8. April nach über einem Monat umfassender Kämpfe in Kraft ist, wurde über Nacht durch den bisher schwerwiegendsten Schlagabtausch auf die Probe gestellt. Das US-Militär bestätigte, dass es vier iranische Angriffsdrohnen abgeschossen habe, die es in der Straße von Hormus als Bedrohung eingestuft hatte. Amerikanische Streitkräfte bombardierten zudem eine Bodenkontrollstation in Bandar Abbas, die nach Angaben von Beamten kurz davor stand, eine fünfte Drohne zu starten. Ein US-Beamter bezeichnete die Aktionen als „maßvoll, rein defensiv und darauf ausgerichtet, den Waffenstillstand aufrechtzuerhalten“. Iranische Staatsmedien berichteten von starken Explosionen in der Nähe von Bandar Abbas gegen 1:30 Uhr Ortszeit.
„Heute haben Streitkräfte des US-Zentralkommandos vier iranische Angriffsdrohnen abgeschossen, die eine Bedrohung in der Straße von Hormus darstellten.“
Iranische Vergeltung
Als Reaktion erklärte das Islamische Revolutionsgarde-Korps (IRGC) des Iran, es habe einen US-Luftwaffenstützpunkt angegriffen, der angeblich der Ursprung des Angriffs gewesen sei. Kuwait, ein wichtiger Verbündeter der USA, meldete, dass seine eigenen Luftabwehrsysteme kurz nach der IRGC-Erklärung Raketen- und Drohnenangriffe abgewehrt hätten, obwohl die Garde den Standort des Stützpunkts nicht näher bezeichnete. Iranische Medien berichteten, dass auch Warnschüsse auf Schiffe abgegeben wurden, die versuchten, die Straße zu überqueren. Die IRGC erklärte, die Vergeltung sei eine „ernste Warnung“ vor noch härteren Reaktionen auf künftige Aggressionen.
„Diese Reaktion ist eine ernste Warnung an den Feind, dass Aggression nicht unbeantwortet bleibt und dass unsere Antwort bei Wiederholung noch stärker ausfallen wird.“
Regionale Auswirkungen
Das kuwaitische Militär rief zur Ruhe auf und warnte, dass alle gehörten Explosionen von Luftabwehr-Abfangjägern stammten. Der Vorfall destabilisiert eine Region weiter, die bereits durch sporadische Angriffe während laufender indirekter Gespräche zur Beendigung des Krieges angespannt ist. Der Konflikt hat auch dazu geführt, dass Israel Angriffe auf die Hisbollah im Südlibanon gestartet hat, obwohl am 17. April ein separater Waffenstillstand erklärt worden war. Die Straße von Hormus bleibt blockiert, während die USA Sanktionen gegen eine neue iranische Seebehörde verhängt haben.
„Die Islamische Republik wird alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um ihre nationale Souveränität und territoriale Integrität gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen zu verteidigen.“
Diplomatische Wackler
Die Feindseligkeiten drohen die fragilen Verhandlungen zum Scheitern zu bringen. Der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghaei verurteilte die US-Bombardierungen als „eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht“. Präsident Donald Trump erklärte, der Iran verhandle „mit den letzten Überresten“, aber die USA seien „nicht zufrieden“, und ließ die Möglichkeit einer Rückkehr zum umfassenden Krieg offen. Anfang der Woche war Trump noch optimistisch gewesen und hatte erklärt, ein Friedensabkommen sei „weitgehend ausgehandelt“, nur um diese Einschätzung später zu revidieren. Ein wichtiges Treffen zwischen US-Außenminister Marco Rubio und dem pakistanischen Vermittler Ishaq Dar war für diesen Tag angesetzt.
„Vielleicht müssen wir zurückgehen und es beenden, vielleicht auch nicht.“
Krise in der Straße von Hormus
Die strategische Wasserstraße bleibt ein zentraler Krisenherd. Der jüngste Vorfall begann damit, dass der Iran Drohnen in der Nähe von US-Kriegsschiffen und Handelsschiffen startete. Das US-Finanzministerium kündigte zudem neue Sanktionen gegen eine iranische Einrichtung an, die zur Kontrolle der Durchfahrt durch die Straße geschaffen wurde. Teheran behauptet, ein Rahmenabkommen mit Washington zur Beendigung des Konflikts an allen Fronten, einschließlich des Libanon, abzuschließen – eine Behauptung, die das Weiße Haus bestritten hat.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RFIIrán: Teherán denuncia "violaciones" del alto el fuego por parte de Estados Unidos
- Deutsche WelleIrán condena ataque de EE. UU. y dice que se defenderá
- Deutsche WelleKuwait repele misiles tras anuncio de ataque de Irán
- EL MUNDOIrán y EEUU intercambian fuego mientras se desvanece la esperanza de un pacto diplomático
- Esmaíl Baghaei
- Sprecher des iranischen Außenministeriums, der die US-Angriffe verurteilte
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, warnte, dass die USA den umfassenden Krieg wieder aufnehmen könnten
- Marco Rubio
- US-Außenminister, der ein Treffen mit dem pakistanischen Vermittler geplant hatte
- Ishaq Dar
- Außenminister Pakistans und Vermittler in den indirekten Gesprächen zwischen USA und Iran
- Orte
- Bandar Abbas, Kuwait-Stadt, Kuwait, Tyros
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