Konflikte · Luzern und Évian-les-Bains
USA und Iran einigen sich auf vorläufigen Deal zur Verdünnung von angereichertem Uran, Aussetzung von Sanktionen und Beendigung der Feindseligkeiten – Unterzeichnung am Freitag in der Schweiz
Ein von US-Beamten eingesehener Entwurf einer Absichtserklärung sieht einen Mechanismus zur Verdünnung des angereicherten Urans Irans unter Aufsicht der IAEO im Austausch gegen die Aussetzung von Sanktionen vor, mit einem 60-tägigen Verhandlungsfenster für ein endgültiges Friedensabkommen. Die formelle Unterzeichnung ist für Freitag am Vierwaldstättersee in der Schweiz geplant.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTP, Observador, JN und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Die Absichtserklärung erklärt die Einstellung der militärischen Operationen an allen Fronten und verlangt vom Iran, die Hisbollah zu zügeln, während Israel das Recht auf Vergeltung behält.
Die Uranbestände des Iran werden mit einer Vor-Ort-Verdünnungsmethode verwaltet, damit verbundene Sanktionen werden ausgesetzt, aber nicht aufgehoben; vollständige Erleichterung ist an ein endgültiges Atomabkommen geknüpft.
Präsident Trump warnte, dass die USA die Militärschläge wieder aufnehmen werden, wenn das Abkommen nicht innerhalb von 60 Tagen abgeschlossen wird, und äußerte sich öffentlich uneinig mit Netanjahus Taktik im Libanon.
Teheran erwägt, ob die Präsidenten Peseschkian und Trump die Absichtserklärung unterzeichnen sollen, was die diplomatische Bedeutung der Zeremonie erhöhen würde.
Hisbollah-Chef Naim Kassem weigerte sich, die Waffen niederzulegen, bezeichnete das US-iranische Abkommen als „großen Sieg“ und bestand auf der Unabhängigkeit der libanesischen Friedensgespräche.
Die Absichtserklärung garantiert die freie kommerzielle Schifffahrt durch die Straße und richtet einen Fonds für den Wiederaufbau nach dem Krieg in Höhe von mindestens 300 Milliarden Dollar für den Iran ein.
- 20.06.Formelle Unterzeichnungszeremonie am Vierwaldstättersee, Schweiz
- 20.07.30-Tage-Frist zur Wiederherstellung der Schifffahrt in der Straße von Hormus (bei Unterzeichnung am 20. Juni)
- 19.08.Ende des 60-tägigen Verhandlungsfensters
Waffenstillstand und nuklearer Rahmen
Der am Mittwoch Journalisten vorgelesene US-Entwurf der Absichtserklärung sieht eine sofortige und dauerhafte Einstellung der Feindseligkeiten an allen Fronten, einschließlich des Libanon, vor. Alle Parteien – die Vereinigten Staaten, der Iran und ihre jeweiligen Verbündeten – erklären sich mit der Unterzeichnung bereit, die militärischen Operationen einzustellen. Der Text enthält einen Mechanismus zur Verwaltung der iranischen Bestände an angereichertem Uran „unter Verwendung mindestens einer Vor-Ort-Verdünnungsmethode unter Aufsicht der IAEO“. Im Gegenzug werden die USA einige Sanktionen aussetzen, aber nicht aufheben, wobei weitere Erleichterungen an die Einhaltung der nuklearen Forderungen durch Teheran geknüpft sind. Mit der Unterzeichnung beginnt eine 60-tägige Frist für die Aushandlung eines endgültigen Friedensabkommens.
„Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Islamische Republik Iran sowie ihre Verbündeten im derzeitigen Krieg erklären mit der Unterzeichnung dieser Absichtserklärung die sofortige und dauerhafte Einstellung der militärischen Operationen an allen Fronten, einschließlich im Libanon.“
Trumps Warnung und Differenzen mit Israel
Bei einer Rede auf dem G7-Gipfel in Évian-les-Bains, Frankreich, drohte Präsident Donald Trump damit, die Bombardierungen wieder aufzunehmen, falls der endgültige Deal nicht zustande kommt.
„Wenn es nicht innerhalb von 60 Tagen unterzeichnet wird, kein Problem. Wir werden wieder bombardieren.“
Auf derselben Pressekonferenz räumte er Spannungen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu ein.
„Ich habe Bibi gesagt: Du kannst etwas diplomatischer sein. Du musst nicht jedes Mal ein Gebäude abreißen, wenn jemand von der Hisbollah reinkommt.“
US-Vizepräsident JD Vance sagte Reportern, dass die Absichtserklärung die Straße von Hormus öffne und
„grundsätzlich ein gutes Geschäft für das amerikanische Volk“
„Wir haben ihr Atomprogramm zerstört, aber eines der Ziele des Präsidenten ist es, sie zu motivieren, es langfristig nicht wieder aufzubauen.“
Iran, Unterzeichnungszeremonie und Wiederaufbau
Der Iran prüft die Möglichkeit, dass die Präsidenten Massud Peseschkian und Trump die Absichtserklärung bei der Zeremonie am Freitag in einem Luxusresort am Vierwaldstättersee unterzeichnen, so Außenamtssprecher Esmail Baghaei. Dies wäre ein bedeutender diplomatischer Schritt für zwei Nationen, deren formelle Beziehungen 1980 abgebrochen wurden. Peseschkian, der mit dem Versprechen einer Verbesserung der Beziehungen zum Westen ins Amt kam, wurde in den letzten Monaten im Zuge eines harten Vorgehens gegen Demonstranten und der verstärkten Kontrolle der Konservativen über die Kriegsverhandlungen an den Rand gedrängt. Die Absichtserklärung sieht außerdem einen Fonds für den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung nach dem Krieg in Höhe von mindestens 300 Milliarden Dollar vor, der jedoch nicht direkt von den Vereinigten Staaten finanziert wird. Der Iran kann nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung wieder Rohöl verkaufen, und eine vollständige Aufhebung der Sanktionen erfolgt, wenn nach der 60-tägigen Frist ein endgültiges Atomabkommen erzielt wird.
Hisbollah und Spannungen im Libanon
Parallel dazu bekräftigte der Hisbollah-Generalsekretär Naim Kassem, dass jeder Plan zur Entwaffnung der vom Iran unterstützten Miliz „nicht akzeptiert wird“, und bestand darauf, dass die Frage intern sei und außerhalb der israelisch-libanesischen Friedensgespräche bleiben müsse. Kassem bezeichnete das US-iranische Abkommen als
„einen großen Sieg für Teheran und einen entscheidenden Moment für den Libanon.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RTP - Rádio Televisão PortuguesaEUA dizem que acordo prevê diluição de urânio enriquecido em troca de suspensão de sanções ao Irão
- ObservadorAcordo EUA-Irão. "O memorando é naturalmente frágil"
- JNTrump ameaça Irão com novos ataques se acordo não for concluído em 60 dias
- SAPOAcordo entre EUA e Irão prevê diluição de urânio enriquecido em troca de suspensão de sanções
- Donald Trump
- US-Präsident, drohte und handelte die Absichtserklärung mit dem Iran aus
- JD Vance
- US-Vizepräsident, an der Vermittlung und Förderung der Absichtserklärung beteiligt
- Benjamin Netanyahu
- Premierminister von Israel, uneins mit Trump über die Operationen im Libanon
- Masoud Pezeshkian
- Präsident des Iran, könnte die Absichtserklärung unterzeichnen
- Naim Qassem
- Hisbollah-Generalsekretär, lehnte Entwaffnung ab und pries den Deal als Sieg
- Joseph Aoun
- Präsident des Libanon, betonte Unabhängigkeit in den Friedensgesprächen mit Israel
- Mohammad Bagher Ghalibaf
- Sprecher des iranischen Parlaments und Chefunterhändler, ursprünglich zur Unterzeichnung erwartet
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen