Konflikte · Washington, D.C., Kiew und Camden, Arkansas

US genehmigen möglichen Verkauf von Patriot-Raketen im Wert von 2,1 Milliarden Dollar an die Ukraine – 500 Abfangraketen

Das Außenministerium teilte mit, der mögliche Verkauf von 500 PAC-3-MSE-Abfangraketen mit einem geschätzten Volumen von 2,1 Milliarden Dollar solle teilweise durch Beiträge von Verbündeten finanziert werden. Hauptauftragnehmer ist Lockheed Martin, während Lieferverzögerungen die Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine belasten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, in.gr, H Kαθημερινή und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, D.C., Kiew, Camden, Arkansas · Vereinigte Staaten, Ukraine
Wie es dazu kam
  1. Juli 2026Die US-Armee erteilt Lockheed Martin einen Auftrag im Wert von bis zu 58,6 Milliarden Dollar für Patriot-Abfangraketen
  2. Woche des 26. Oktober 2026Selenskyj sagt, die Ukraine habe fast einen Monat auf die US-Genehmigung für kritische Raketenlieferungen gewartet
  3. 30.10.Das Außenministerium genehmigt den möglichen Verkauf von 500 PAC-3-MSE-Abfangraketen mit einem geschätzten Wert von 2,1 Milliarden Dollar

Die Genehmigung

Das US-Außenministerium teilte mit, es habe einen möglichen Verkauf von PAC-3-MSE-Abfangraketen an die Ukraine genehmigt, mit einem geschätzten Wert von 2,1 Milliarden Dollar. Mehrere Berichte beziffern das Paket auf 500 PAC-3-Raketen; die Ankündigung erfolgte am 30. Oktober 2026 in einer Erklärung des Ministeriums. Als Hauptauftragnehmer des Geschäfts wird Lockheed Martin genannt. Die Ukraine wird den Kauf mit Beiträgen aus Kanada, Deutschland und Norwegen finanzieren, die über das US-Programm JUMPSTART fließen. Zudem sollen nationale Mittel eingesetzt werden, die durch den Unterstützungskredit der Europäischen Union an die Ukraine finanziert werden. Die Genehmigung ist ein Schritt hin zu einem Kauf und nicht dessen Abschluss; ein Lieferzeitplan wurde nicht festgelegt.

Verzögerungen und belastete Beziehungen

Verzögerungen bei Raketenlieferungen haben die Spannungen zwischen der Ukraine und den Vereinigten Staaten verschärft. Die Reibungen folgten auf ein Diesel-Lieferabkommen, das Donald Trump mit Russland ankündigte, sowie auf seine Kritik an Selenskyj wegen der Zurückhaltung der Ukraine, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen. Selenskyj sagte in der Woche des 26. Oktober 2026, die Ukraine habe fast einen Monat auf die US-Genehmigung für die Lieferung kritischer Raketen gewartet. Er äußerte dies, während Russland seine Angriffe auf Energieinfrastruktur und politische Einrichtungen verstärkte. Der ukrainische Präsident hat Washington wiederholt aufgefordert, die Lieferungen vor dem Winter zu beschleunigen. Die Vereinigten Staaten liefern Raketen, die NATO-Verbündete über ein Programm namens PURL kaufen.

Lockheeds Produktionsoffensive

Im Juli erteilte die US-Armee Lockheed Martin einen Auftrag im Wert von bis zu 58,6 Milliarden Dollar zur Produktion von Patriot-Abfangraketen. Lockheed zufolge ermöglicht die Vereinbarung dem Unternehmen, sein Versprechen einzulösen, die Produktionskapazität für PAC-3 MSE bis Ende 2030 zu verdreifachen. Zudem will das Unternehmen die Belegschaft in seinem Werk in Camden, Arkansas, um 50 Prozent von 1.200 auf etwa 1.850 Beschäftigte aufstocken. Lockheed hatte zuvor erklärt, die Jahresproduktion von PAC-3-Patriot-Abfangraketen werde 2.000 Einheiten erreichen. Unterhändler des Pentagon drängen die Auftragnehmer, die Produktionsraten erheblich zu beschleunigen; vorläufige Produktionsvereinbarungen wurden bereits Anfang dieses Jahres geschlossen.

Belegschaft im Lockheed-Werk Camden, ArkansasBeschäftigte
Aktuelle Belegschaft
1200 Beschäftigte
Geplante Belegschaft (etwa)
1850 Beschäftigte

Daten aus dem Artikeltext

Bestände und die Abfangrakete

Die Vereinigten Staaten haben ihren Verbündeten große Mengen an Waffen geliefert und zugleich Munition in eigenen Militäroperationen im Iran eingesetzt. Das hat Bedenken hinsichtlich der Bestände an kritischen Luftverteidigungs- und Präzisionswaffen geweckt. Die PAC-3 MSE wurde von Lockheed Martin entwickelt, um ballistische Raketen, Marschflugkörper und Flugzeuge abzuwehren. Sie zerstört Ziele durch direkten Zusammenstoß statt mit einem Sprengkopf und setzt dabei auf kinetische Energie. Ein aufgerüsteter Patriot-Starter, der M903, kann bis zu 12 MSE-Raketen tragen, verglichen mit 16 PAC-3 CRI oder 4 PAC-2-Raketen bei älteren Konfigurationen. Lockheed Martin hat zudem die PAC-3 Edge vorgestellt, einen Nachfolger, der auf neue Hyperschallbedrohungen ausgelegt ist.

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