BerichtUN-Gremium wirft USA Kriegsverbrechen vor

Konflikte · Minab, Lamerd und Genf

UN-Bericht beschuldigt USA der Kriegsverbrechen bei Luftangriffen im Februar auf iranische Schule und Sportkomplex

Eine UN-Ermittlungsmission hat begründete Hinweise gefunden, dass US-Streitkräfte bei zwei Angriffen im Februar 2026 in Minab und Lamerd Kriegsverbrechen begangen haben, bei denen mindestens 177 Zivilisten getötet wurden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Jornal Expresso, Deutsche Welle, Süddeutsche Zeitung und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Minab, Lamerd, Genf, Washington · Iran, Schweiz, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 28.02.US-Tomahawk-Marschflugkörper treffen die Shajareh-Tayyebeh-Grundschule in Minab
  2. 28.02.Luftangriff trifft Sportkomplex und Wohngebiet in Lamerd
  3. 21.09.UN-Kommission präsentiert Untersuchungsbericht vor dem Menschenrechtsrat in Genf

Erkenntnisse zum Angriff auf die Schule in Minab

Eine unabhängige, vom UN-Menschenrechtsrat in Auftrag gegebene Untersuchung kam zu dem Schluss, dass US-Streitkräfte bei Militärangriffen im Süden des Iran am 28. Februar 2026 wahrscheinlich Kriegsverbrechen begangen haben. Der tödlichste Vorfall ereignete sich gegen 10:30 Uhr Ortszeit (07:00 UTC), als US-Tomahawk-Marschflugkörper die Shajareh-Tayyebeh-Grundschule in Minab, Provinz Hormozgan, trafen. Die Ermittler stellten fest, dass die Einrichtung zweimal getroffen wurde, zuerst im unteren Bereich und anschließend im Obergeschoss, als Lehrer Kinder in einen Gebetsraum im ersten Stock evakuierten. Die Schule befand sich etwa 72 Meter von einer Marineeinrichtung der Islamischen Revolutionsgarde entfernt, getrennt durch eine Außenmauer, mit deutlichen Außenmalereien, einem Spielplatz und belebten Klassenzimmern. Waffenanalytiker identifizierten Tomahawk-Fragmente am Ort, die iranische Streitkräfte nicht besitzen.

„Die Mission kam zu dem Schluss, dass die USA bei der Identifizierung und Lenkung ihres Angriffs auf die Grundschule in Minab, deren ziviler Charakter offensichtlich ist, ihrer Verpflichtung nicht nachgekommen sind, alles Mögliche zu tun, um zu überprüfen, ob es sich um ein militärisches Ziel handelte.“

Unabhängige internationale Ermittlungsmission für den Iran

Verschiedene Aufzeichnungen beziffern die Todeszahl in Minab auf 150 bis 168. Lokale Beamte erfassten 156 Tote, darunter 120 Kinder und 26 Lehrerinnen. Unabhängige Quellen, die in dem Bericht zitiert werden, zählten 157 Todesfälle, darunter 15 sechsjährige Kinder, während separate iranische Regierungsangaben 168 tote Schüler nannten.

Gemeldete Todeszahlen durch den Angriff auf die Schule in MinabPersonen
Lokale Behörden
156 Personen
Unabhängige Quellen (laut UN)
157 Personen
Iranische Behörden
168 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Der Angriff auf den Sportkomplex in Lamerd

Ein zweiter Angriff am 28. Februar ereignete sich gegen 17:10 Uhr Ortszeit (13:40 UTC) in Lamerd. Raketen trafen einen Sportkomplex und ein angrenzendes Wohngebiet, töteten oder verletzten 22 Zivilisten, wobei insgesamt mindestens 177 bis 178 zivile Todesfälle an beiden Zielorten verzeichnet wurden. Die Untersuchung stellte fest, dass der Angriff in Lamerd mit Luftzündungsmunition durchgeführt wurde, die Wolframkügelchen in einem besiedelten Gebiet verteilte, das eindeutig ziviler Natur war. Die Ermittler erklärten, dass US-Kommandeure rücksichtslos handelten, indem sie die Angriffe auf der Grundlage unbestätigter oder veralteter Informationen über einen iranischen Befehlshaber anordneten.

Vorwürfe gegen iranische Behörden

Über die US-Militäraktionen hinaus dokumentierte das dreiköpfige Gremium systematische Misshandlungen durch iranische Sicherheitskräfte gegenüber der eigenen Zivilbevölkerung. Der Bericht stellte fest, dass die iranischen Behörden bei der Niederschlagung landesweiter regierungsfeindlicher Demonstrationen im Januar 2026 Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben. Diese Tötungen ereigneten sich in allen 31 Provinzen.

„Zivilisten im Iran sind gefangen zwischen schweren Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von ihrer eigenen Regierung begangen werden, und dem tödlichen Konflikt, den das Land mit den Vereinigten Staaten und Israel führt.“

Unabhängige internationale Ermittlungsmission für den Iran

Reaktionen aus Washington und Teheran

Die US-Behörden weigerten sich, Informationen bereitzustellen oder Personal Zugang zum UN-Team während der Untersuchung zu gewähren. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, wies die Schlussfolgerungen zurück und behauptete, der Menschenrechtsrat habe über mehrere Jahrzehnte nichts für die Menschenrechte erreicht und produziere bedeutungslosen Unsinn. Kelly erklärte, der Iran bleibe der Hauptverantwortliche für regionale Kriegsverbrechen, und verwies auf Teherans tödliches Vorgehen gegen inländische Demonstranten, Angriffe auf Amerikaner im Ausland, Aktionen in der Straße von Hormus und Angriffe auf Nachbarstaaten. Das US Central Command wies jede Verantwortung für den Angriff in Lamerd zurück, während das Außenministerium erklärte, Washington messe den Schlussfolgerungen des Gremiums keine Glaubwürdigkeit bei. Das UN-Gremium soll seinen vollständigen Bericht am Montag formell dem Menschenrechtsrat in Genf vorlegen.

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