Konflikte · Minab, Lamerd und Genf
UN-Bericht beschuldigt USA der Kriegsverbrechen bei Luftangriffen im Februar auf iranische Schule und Sportkomplex
Eine UN-Ermittlungsmission hat begründete Hinweise gefunden, dass US-Streitkräfte bei zwei Angriffen im Februar 2026 in Minab und Lamerd Kriegsverbrechen begangen haben, bei denen mindestens 177 Zivilisten getötet wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Jornal Expresso, Deutsche Welle, Süddeutsche Zeitung und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
UN-Ermittler kamen zu dem Schluss, dass US-Tomahawk-Angriffe auf die Shajareh-Tayyebeh-Grundschule am 28. Februar 2026 mindestens 156 Menschen töteten, darunter 120 Kinder.
Ein zweiter Angriff am 28. Februar in Lamerd traf einen zivilen Sportkomplex und ein Wohngebiet mit Luftzündungsmunition und verursachte 22 zivile Opfer.
Das Gremium kam zu dem Schluss, dass iranische Behörden bei der Niederschlagung der Proteste im Januar 2026 in allen 31 Provinzen Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, wies die Feststellungen als Unsinn zurück, während CENTCOM bestritt, den Angriff in Lamerd durchgeführt zu haben.
- 28.02.US-Tomahawk-Marschflugkörper treffen die Shajareh-Tayyebeh-Grundschule in Minab
- 28.02.Luftangriff trifft Sportkomplex und Wohngebiet in Lamerd
- 21.09.UN-Kommission präsentiert Untersuchungsbericht vor dem Menschenrechtsrat in Genf
Erkenntnisse zum Angriff auf die Schule in Minab
Eine unabhängige, vom UN-Menschenrechtsrat in Auftrag gegebene Untersuchung kam zu dem Schluss, dass US-Streitkräfte bei Militärangriffen im Süden des Iran am 28. Februar 2026 wahrscheinlich Kriegsverbrechen begangen haben. Der tödlichste Vorfall ereignete sich gegen 10:30 Uhr Ortszeit (07:00 UTC), als US-Tomahawk-Marschflugkörper die Shajareh-Tayyebeh-Grundschule in Minab, Provinz Hormozgan, trafen. Die Ermittler stellten fest, dass die Einrichtung zweimal getroffen wurde, zuerst im unteren Bereich und anschließend im Obergeschoss, als Lehrer Kinder in einen Gebetsraum im ersten Stock evakuierten. Die Schule befand sich etwa 72 Meter von einer Marineeinrichtung der Islamischen Revolutionsgarde entfernt, getrennt durch eine Außenmauer, mit deutlichen Außenmalereien, einem Spielplatz und belebten Klassenzimmern. Waffenanalytiker identifizierten Tomahawk-Fragmente am Ort, die iranische Streitkräfte nicht besitzen.
„Die Mission kam zu dem Schluss, dass die USA bei der Identifizierung und Lenkung ihres Angriffs auf die Grundschule in Minab, deren ziviler Charakter offensichtlich ist, ihrer Verpflichtung nicht nachgekommen sind, alles Mögliche zu tun, um zu überprüfen, ob es sich um ein militärisches Ziel handelte.“
Verschiedene Aufzeichnungen beziffern die Todeszahl in Minab auf 150 bis 168. Lokale Beamte erfassten 156 Tote, darunter 120 Kinder und 26 Lehrerinnen. Unabhängige Quellen, die in dem Bericht zitiert werden, zählten 157 Todesfälle, darunter 15 sechsjährige Kinder, während separate iranische Regierungsangaben 168 tote Schüler nannten.
- Lokale Behörden
- 156 Personen
- Unabhängige Quellen (laut UN)
- 157 Personen
- Iranische Behörden
- 168 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Der Angriff auf den Sportkomplex in Lamerd
Ein zweiter Angriff am 28. Februar ereignete sich gegen 17:10 Uhr Ortszeit (13:40 UTC) in Lamerd. Raketen trafen einen Sportkomplex und ein angrenzendes Wohngebiet, töteten oder verletzten 22 Zivilisten, wobei insgesamt mindestens 177 bis 178 zivile Todesfälle an beiden Zielorten verzeichnet wurden. Die Untersuchung stellte fest, dass der Angriff in Lamerd mit Luftzündungsmunition durchgeführt wurde, die Wolframkügelchen in einem besiedelten Gebiet verteilte, das eindeutig ziviler Natur war. Die Ermittler erklärten, dass US-Kommandeure rücksichtslos handelten, indem sie die Angriffe auf der Grundlage unbestätigter oder veralteter Informationen über einen iranischen Befehlshaber anordneten.
Vorwürfe gegen iranische Behörden
Über die US-Militäraktionen hinaus dokumentierte das dreiköpfige Gremium systematische Misshandlungen durch iranische Sicherheitskräfte gegenüber der eigenen Zivilbevölkerung. Der Bericht stellte fest, dass die iranischen Behörden bei der Niederschlagung landesweiter regierungsfeindlicher Demonstrationen im Januar 2026 Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben. Diese Tötungen ereigneten sich in allen 31 Provinzen.
„Zivilisten im Iran sind gefangen zwischen schweren Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von ihrer eigenen Regierung begangen werden, und dem tödlichen Konflikt, den das Land mit den Vereinigten Staaten und Israel führt.“
Reaktionen aus Washington und Teheran
Die US-Behörden weigerten sich, Informationen bereitzustellen oder Personal Zugang zum UN-Team während der Untersuchung zu gewähren. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, wies die Schlussfolgerungen zurück und behauptete, der Menschenrechtsrat habe über mehrere Jahrzehnte nichts für die Menschenrechte erreicht und produziere bedeutungslosen Unsinn. Kelly erklärte, der Iran bleibe der Hauptverantwortliche für regionale Kriegsverbrechen, und verwies auf Teherans tödliches Vorgehen gegen inländische Demonstranten, Angriffe auf Amerikaner im Ausland, Aktionen in der Straße von Hormus und Angriffe auf Nachbarstaaten. Das US Central Command wies jede Verantwortung für den Angriff in Lamerd zurück, während das Außenministerium erklärte, Washington messe den Schlussfolgerungen des Gremiums keine Glaubwürdigkeit bei. Das UN-Gremium soll seinen vollständigen Bericht am Montag formell dem Menschenrechtsrat in Genf vorlegen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Jornal ExpressoRelatório da ONU aponta para crimes de guerra cometidos pelos Estados Unidos no Irão
- Deutsche WelleMDD ta samu hujjojin tuhumar Amurka da laifukan yaki a Iran
- Süddeutsche ZeitungUN-Kommission wirft USA Kriegsverbrechen vor
- BBCExpertos de la ONU afirman que hay motivos para creer que EE.UU. cometió crímenes de guerra en los ataques contra Irán
- Anna Kelly
- Sprecherin des Weißen Hauses
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