Konflikte · Kyjiw, Saporischschja und Oslo
Ukraine setzt Angriffe auf russische Ölraffinerien unter Trumps Druck aus, berichtet das WSJ
Kyjiw hat seine Langstreckenangriffe auf russische Raffinerien nach wochenlangem Druck aus Washington informell eingestellt. Die Pause soll mindestens bis zu den US-Zwischenwahlen am 3. November dauern.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NOS, NewsIT, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Kyjiw hat die Pause nicht angekündigt, doch laut WSJ-Quellen begann sie Anfang der Woche des 19. Oktober und soll mindestens bis zu den Zwischenwahlen am 3. November dauern.
Trump drängte Zelensky wochenlang, kündigte eine Vereinbarung mit Vladimir Putin über Diesel-Lieferungen an und setzte einige Sanktionen gegen Russland aus.
Am 27. Oktober sagte Zelensky vor Journalisten, die ukrainischen Streitkräfte seien vorsichtiger gewesen, es habe aber keinen Befehl gegeben, Raffinerieangriffe einzustellen.
Am späten Abend des 29. Oktober starb nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko eine Person bei russischen Raketenangriffen auf Kyjiw.
Am 29. Oktober teilte die IAEA mit, ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporischschja sei bei einem russischen Drohnenangriff getötet worden; Rafael Grossi bekräftigte seine Forderung nach militärischer Zurückhaltung.
- 27.10.Zelensky sagt vor Journalisten, die ukrainischen Streitkräfte hätten keinen Befehl, Raffinerien nicht mehr zu treffen
- 29.10.Das WSJ berichtet über die informelle Pause, und die IAEA meldet den Tod eines Mitarbeiters des Kraftwerks Saporischschja
- 3.11.US-Zwischenwahlen, bis zu denen die Pause voraussichtlich dauern soll
Eine informelle Pause bei Raffinerieangriffen
Die Ukraine hat ihre weitreichenden Luft- und Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien informell eingestellt, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit den Operationen vertraute Personen. Kyjiw hat die Pause nicht offiziell bekannt gegeben. Einheiten, die Langstreckendrohnenangriffe fliegen, wurde Mitte Oktober mitgeteilt, die Kampagne sei faktisch ausgesetzt – mit Ausnahme bereits laufender Missionen. Die Pause gilt seit Anfang der Woche des 19. Oktober und soll mindestens bis zu den US-Zwischenwahlen am 3. November andauern, möglicherweise länger.
Druck aus Washington
Donald Trump hatte Volodymyr Zelensky wochenlang gedrängt, die Angriffe auf Raffinerien einzustellen, und in den vergangenen Wochen machte er Kyjiw für hohe Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten verantwortlich. Vom WSJ zitierte Energieexperten führen den globalen Preisanstieg überwiegend auf den Krieg zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und Iran zurück. Trump kündigte eine Vereinbarung mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin über Diesel-Lieferungen und die Aussetzung einiger Sanktionen an – Schritte, die den Druck auf amerikanische Landwirte und andere Verbraucher mildern sollen. Republikanische Kandidaten bei den Zwischenwahlen fürchteten Berichten zufolge, hohe Kraftstoffkosten könnten sie Stimmen kosten. Trump sagte zudem einmal, die Ukraine brauche möglicherweise eine neue Führung, und Elon Musk argumentierte in einem Beitrag auf X ähnlich. Das WSJ berichtete zudem, SpaceX habe der Ukraine während der Krise den Zugang zu Starlink eingeschränkt, und Musk sagte, die ukrainische Armee habe die Nutzungsbedingungen verletzt – eine Behauptung, die Zelensky zurückwies.
Kyjiws Reaktion
Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn und Sondergesandter, schaltete sich am 20. Oktober per Videoschalte in die Gespräche in Oslo ein, wo Steve Witkoff mit Zelensky zusammentraf, während europäische Delegationen anwesend waren. Laut WSJ sagte Kushner zu Zelensky, er und Witkoff investierten erhebliche Zeit, Energie und Kerosin in Gespräche mit Moskau, und eine 30-tägige Pause der Angriffe auf russische Raffinerien könnte für die Ukraine ein Weg sein, Dankbarkeit zu zeigen. Eine zweite WSJ-Quelle sagte, Verteidigungsminister Yevhenii Khmara habe Zelensky geraten, die Armee halte es wegen der heiklen diplomatischen Lage für vorzugswürdig, Raffinerieangriffe eine Zeit lang zu vermeiden. Zelensky stimmte zu, betonte aber, das Militär bleibe frei, solche Angriffe wieder aufzunehmen. Vor Journalisten in Kyjiw sagte Zelensky am 27. Oktober, die ukrainischen Streitkräfte hätten in den vergangenen Tagen versucht, etwas vorsichtiger zu sein, es gebe aber keinen Befehl, Raffinerien nicht mehr zu treffen, und Drohneneinheiten griffen nun andere Ziele in Russland an.
Angriffe auf Energie- und zivile Ziele
Russland und die Ukraine haben seit Monaten die Energieanlagen der jeweils anderen Seite ins Visier genommen. Anfang Oktober hatte Trump gesagt, beide Seiten hätten vereinbart, vorerst keine Energieziele der anderen Seite anzugreifen, doch die Ukraine nahm ihre Angriffe wenige Tage später wieder auf, was Zelensky damit begründete, dass Russland die Vereinbarung nicht einhalte. Am späten Abend des 29. Oktober wurde nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko eine Person bei russischen Raketenangriffen auf Kyjiw getötet; Gebäude wurden beschädigt und Brände ausgelöst. Am 29. Oktober teilte die Internationale Atomenergiebehörde mit, ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporischschja sei bei einem russischen Drohnenangriff getötet worden – Berichten zufolge ein Schweißer in der zentralen Reparaturwerkstatt des Kraftwerks. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi bekräftigte seine Forderung nach militärischer Zurückhaltung rund um die Anlage.
Wie es weitergeht
Die informelle Pause ist Teil neuer, von den USA unterstützter Bemühungen, Verhandlungen wieder in Gang zu bringen, die den tödlichsten bewaffneten Konflikt in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg beenden könnten, so das WSJ. Die Quellen des Wall Street Journal erwarten, dass die Pause bis zu den Zwischenwahlen hält, mit einer möglichen Verlängerung im späteren November. Zelensky hat gesagt, Kyjiw wolle einen stärkeren Schutz seiner Energieinfrastruktur, die Russland vor dem Winter weiterhin mit Raketen und Drohnen angreift. Die Ukraine hat keine formelle Vereinbarung bestätigt, und über die Reaktion des Kremls auf die berichtete Pause ist in den Quellen nichts berichtet.
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Quellen und Kontext
- NOSUkraine pausiert Angriffe auf russische Ölraffinerien unter Trump-Druck'Oekraïne pauzeert aanvallen op Russische olieraffinaderijen onder druk Trump' · Original auf Niederländisch
- NewsITWSJ: Ukraine friert Angriffe auf Russlands Raffinerien nach Trumps Druck einWSJ: Η Ουκρανία "παγώνει" τις επιθέσεις σε διυλιστήρια της Ρωσίας μετά τις πιέσεις Τραμπ · Original auf Griechisch
- Η ΝαυτεμπορικήWSJ: Ukraine friert Schläge gegen russische Raffinerien nach Trumps Druck einWSJ: Η Ουκρανία παγώνει τα χτυπήματα σε ρωσικά διυλιστήρια μετά τις πιέσεις Τραμπ · Original auf Griechisch
- Deutsche WelleWSJ: Unter Trumps Druck hat die Ukraine Schläge gegen Raffinerien in der Russischen Föderation ausgesetztWSJ: Под давлением Трампа Украина приостановила удары по НПЗ в РФ · Original auf Russisch
- Donald Trump
- US-Präsident, der Zelensky drängte, Raffinerieangriffe einzustellen, und einen Diesel-Deal mit Russland ankündigte
- Volodymyr Zelensky
- Ukrainischer Präsident, der die Pause der Raffinerieangriffe nicht offiziell angekündigt hat
- Jared Kushner
- Trumps Schwiegersohn und Sondergesandter, der eine 30-tägige Pause der Raffinerieangriffe anregte
- Steve Witkoff
- US-Sondergesandter, der am 20. Oktober in Oslo Gespräche mit Zelensky führte
- Elon Musk
- SpaceX-Gründer, dessen Unternehmen der Ukraine den Starlink-Zugang einschränkte und der sagte, die Ukraine habe die Nutzungsbedingungen verletzt
- Rafael Grossi
- IAEA-Generaldirektor, der seine Forderung nach militärischer Zurückhaltung rund um das Kraftwerk Saporischschja bekräftigte
- Vitali Klitschko
- Bürgermeister von Kyjiw, der über den nächtlichen Raketenangriff und das Todesopfer berichtete
- Yevhenii Khmara
- Ukrainischer Verteidigungsminister, der Zelensky riet, Raffinerieangriffe vorübergehend auszusetzen
- Orte
- Kyjiw, Ukraine, Saporischschja, Oslo, Vereinigte Staaten, Russland
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