Am Samstag, 17. Oktober sprach Pentagonchef Pete Hegseth vor Kadetten der University of Tennessee in Knoxville und erinnerte an seinen eigenen Dienst in der Nationalgarde in Afghanistan. Er sagte, von den rund 50 Ländern, die zu NATO und ISAF-Mission beitrugen, hätten vielleicht fünf einen echten Beitrag geleistet, und gegen Ende seien nur noch ein oder zwei an Kampfhandlungen beteiligt gewesen. Er wiederholte außerdem einen Witz, den er in der Armee gehört habe, wonach ISAF für „I Saw Americans Fighting“ stehe. Sejmmarschall Włodzimierz Czarzasty nannte die Äußerungen skandalös und beleidigend für polnische Soldaten.
Am Dienstag, 20. Oktober verlas Donald Tusk vor der Kabinettssitzung eine Textnachricht einer Frau, die in Afghanistan gedient hatte. Darin beschrieb sie ein Jahr dort, erinnerte an das letzte polnische Todesopfer der Mission, einen Unteroffizier, dessen Frau damals in Polen schwanger war, und sagte, sie habe eine amerikanische Medaille dafür erhalten, US-Soldaten mit polnischen Medikamenten behandelt zu haben. Tusk sagte, er wolle, dass die Verbündeten diese Botschaft hören.
„Ich möchte, dass diese Worte unsere Verbündeten erreichen, damit niemand jemals wieder die Anstrengung unserer Soldaten geringschätzt.“
Er fügte hinzu, er habe erwartet, dass der Präsident in dieser Sache Stellung beziehe, und es sei ein Fehler gewesen, darauf zu zählen.
Am Sonntag, 18. Oktober drang eine Drohne mit Sprengstoff in den litauischen Luftraum ein, NATO-Kampfjets wurden alarmiert. Die Piloten konnten das Objekt nicht sehen und nicht bestätigen, dass es sich um ein unbemanntes Luftfahrzeug handelte, deshalb wurde es nicht abgeschossen. Die Trümmer wurden später in Juodzioniai im Gebiet Poswol gefunden. Die litauischen Behörden erklärten, es habe sich um eine ukrainische Drohne mit Sprengstoff gehandelt. Die Ukraine entschuldigte sich und erklärte, die Drohne könne wegen russischer Systeme der elektronischen Kriegsführung vom Kurs abgekommen sein. Tusk sagte, Polen erlaube keine Operationen auf oder über seinem Territorium ohne ausdrückliche polnische Zustimmung, und daran werde sich unabhängig davon, wer sie durchführe, nichts ändern. Er wolle den Zwischenfall am Nachmittag mit dem litauischen Präsidenten Gitanas Nausėda erörtern, und sagte, allen Daten zufolge sei die Drohne von polnischer Seite gekommen.
Polnische Soldaten waren fast 20 Jahre lang, bis 2021, in Afghanistan im Einsatz, mehr als 33.000 polnische Soldaten und Militärangehörige nahmen teil, 44 Polen verloren ihr Leben. Berichte über die Mission halten fest, dass dort mehr als 1.000 NATO-Soldaten starben, darunter 459 britische Soldaten, und dass es der einzige Fall war, in dem die NATO Artikel 5 über die gegenseitige Beistandspflicht anrief. Das konservative Portal wPolityce.pl deutete die Rede als Öffentlichkeitsarbeit mit Blick auf Washington und als Angriff auf Präsident Nawrocki.
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Polens Ministerpräsident verlas am Dienstag, 20. Oktober, vor der Kabinettssitzung den Text einer Frau, die in Afghanistan gedient hatte. Er sagte, er habe erwartet, dass Präsident Karol Nawrocki nach Pete Hegseths Äußerungen über verbündete Truppen Stellung beziehen würde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, naTemat.pl, forsal.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht .