
Acht Jugendliche aus steckengebliebenem Fahrgeschäft in Villanova Canavese gerettet – Stromausfall ließ einige in 30 Metern Höhe kopfüber hängen
Ein defekter Stoppte den Booster-Fahrgeschäft auf der Villexpo am Samstagabend, acht Fahrgäste eingeschlossen. Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiteten daran, sie sicher herunterzubringen, keiner benötigte Krankenhausbehandlung.
Was geschah
Am Samstagabend, dem 20. Juni, stoppte der Booster-Fahrgeschäft auf der Villexpo-Messe in Villanova Canavese plötzlich während des Betriebs und ließ acht Jugendliche in der Luft hängen. Vier von ihnen saßen in den unteren Gondeln fest, während die anderen vier in etwa 30 Metern Höhe kopfüber hingen. Die Panne ereignete sich gegen 22:00 Uhr, als das Fest mit Hunderten von Besuchern überfüllt war. Das Fahrgeschäft, eine große rotierende Konstruktion mit zwei Metallarmen und Gondeln, die volle 360-Grad-Drehungen ausführen, stoppte nach einer vorübergehenden Stromunterbrechung, die eine Sicherung durchbrennen ließ.
Es war eine seltene technische Unannehmlichkeit.
Die Rettungsaktion
Die Feuerwehr entsandte vier Teams zum Ort des Geschehens und arbeitete daran, die Fahrgäste aus den Gondeln zu befreien. Sie ließen alle acht in einer koordinierten Aktion allmählich zu Boden. Rettungssanitäter des örtlichen 118-Notdienstes untersuchten jeden Fahrgast, insbesondere diejenigen, die am längsten kopfüber gehangen hatten. Einem Bericht zufolge wurde ein Elternteil aufgebracht und störte kurzzeitig die Rettungsaktion, aber die Operation verlief ansonsten zügig und geordnet. Es wurden keine strukturellen Schäden an der Attraktion gemeldet.
Ursache und Folgen
Die Betreiber des Fahrgeschäfts führten den Stillstand auf einen vorübergehenden Stromausfall zurück, der eine Sicherung beschädigte. Die genaue Abfolge, die zum Sicherungsausfall führte, wurde nicht angegeben, aber die Geschäftsführung beschrieb ihn als einen ungewöhnlichen technischen Fehler. Medizinische Untersuchungen bestätigten, dass keiner der Jugendlichen Verletzungen erlitten hatte und keiner einer Krankenhausbehandlung bedurfte. Der Vorfall endete ohne weitere Konsequenzen für das Fest oder die beteiligten Familien.

