Alexis Tsipras, ehemaliger Ministerpräsident und Vorsitzender von ΕΛ.Α.Σ., wird am 19. und 20. Oktober Thessalien besuchen, mit einer Station in Volos. Die Reise kündigte er am 18. Oktober in einem Beitrag in den sozialen Medien an, in dem er einer jungen Frau aus Volos antwortete, die gefragt hatte, wann er nach seinem Besuch auf Kreta in die Stadt kommen werde. Der geplante Zeitplan sieht bis zu den Weihnachtsferien eine Reise in eine andere Region pro Woche vor, und Thessalien ist nach Kreta die nächste Station. Tsipras erklärt, er wolle ganz Griechenland bereisen, und bittet um Geduld bis zu den beiden Besuchen.
„Die Absicht ist, ganz Griechenland zu bereisen. Etwas Geduld, wir sprechen persönlich.“
Tsipras beschreibt Thessalien als von Sturm Daniel verwüstet und wirft der Regierung Gleichgültigkeit und Spott gegenüber der Region vor. Das Programm sieht Gespräche mit Menschen in der Landwirtschaft und in anderen Produktionsbereichen vor, dazu Besichtigungen zerstörter Ernten und von Projekten, die seiner Darstellung nach durch wiederholte Fristverlängerungen und Verzögerungen ins Stocken geraten sind. Außerdem will er konkrete Lösungen und Entwicklungspläne für die thessalische Ebene erörtern. Der Besuch auf Kreta habe gezeigt, wie wertvoll der direkte Kontakt mit den einfachen Menschen sei, sagt er und wiederholt seinen Aufruf, „aus der Gesellschaft, mit der Gesellschaft, für die Gesellschaft“ zu handeln.
In einem Artikel, der bei magnesianews.gr und larissanet.gr erschien, nennt Tsipras die hohen Preise ein „unsichtbares Memorandum“ und wirft der Regierung vor, die Konfrontation mit großen wirtschaftlichen Interessen zu scheuen. Seine Vorschläge zum Kraftstoff sehen eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoff auf 13 Prozent, eine Halbierung der Sonderverbrauchsteuer, eine einmalige Steuer auf Übergewinne und eine Obergrenze für Raffineriemargen vor. Als Ziel nennt er 1,40 Euro pro Liter für Heizöl und 1,80 Euro für Diesel. Für Lebensmittel und Grundgüter schlägt er einen Mehrwertsteuersatz von 6 Prozent in Kombination mit einer verpflichtenden digitalen Preisbeobachtungsstelle vor, die alle Stufen der Lieferkette erfasst. Beim Strom strebt er eine Senkung der gewichteten Durchschnittskosten um 30 Prozent durch langfristige Verträge mit inländischen Erzeugern an, gekoppelt an die Wiederherstellung der strategischen öffentlichen Rolle des staatlichen Energieversorgers ΔΕΗ.
Tsipras argumentiert, die Erholung nach Daniel brauche eine langfristige nationale Planung, wobei der Vorbeugung neuer Katastrophen Vorrang einzuräumen sei. Er schlägt einen geschützten Haushalt für Prävention, einen nationalen Wasserwirtschaftsplan und Hochwasserschutzbauten vor. Zudem will er das Ministerium für ländliche Entwicklung nach Larisa verlegen, die landwirtschaftliche Produktion stärken und öffentliche Dienste dezentralisieren, flankiert von einem nationalen Kohäsionsfonds. Der Regierung von Kyriakos Mitsotakis wirft er vor, jungen Menschen das Recht auf Hoffnung und Träume nahezu verweigert zu haben.
Tsipras sagt, junge Menschen wehrten sich gegen Ungerechtigkeit und extreme Ungleichheit, und verweist auf die Demonstrationen in Frankreich. Die Botschaft komme deutlich aus Frankreich und nicht nur von dort, schreibt er. Die Wut bringt er mit steigenden Preisen, der Wohnungskrise und der von ihm so bezeichneten absoluten Vorherrschaft der Marktlogik in Verbindung. Er stellt die Wahl zwischen der Fortsetzung der aktuellen Politik und einer Regierungs- und Gesellschaftsveränderung dar und zeigt sich zuversichtlich, dass die nächste Regierung progressiv sein werde.
„Junge Menschen treten hervor und bringen die Gesellschaft gegen reaktionäre neoliberale Politik in Bewegung.“
Er schließt seinen Beitrag mit dem Satz, verloren sei nur die Schlacht, die nie geschlagen werde.
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Alexis Tsipras wird am 19. und 20. Oktober Thessalien besuchen, mit einer Station in Volos, um junge Menschen und von Sturm Daniel betroffene Produzenten zu treffen. Die Reise kündigte er am 18. Oktober in einem Beitrag in den sozialen Medien an.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, NewsIT, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht .