Fußball · Atlanta
Tschechien und Südafrika straucheln bei der WM mit 1:1-Unentschieden – beide am Abgrund
Ein später Elfmeter rettete Südafrika in Atlanta, konterte Michal Sadíleks frühen Treffer und hält beide Mannschaften am Tabellenende der Gruppe A fest.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, Reuters, europa press und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der tschechische Mittelfeldspieler erzielte in der 6. Minute nach einer Flanke von Hložek sein zweites Länderspieltor.
Teboho Mokoena verwandelte in der 83. Minute einen Elfmeter, der wegen Handspiels von Pavel Šulc gegeben wurde, und beendete Südafrikas 16-jährige WM-Torflaute.
Mit je einem Punkt aus zwei Spielen benötigen Tschechien und Südafrika in ihren letzten Gruppenspielen am 25. Juni wohl Siege.
Der südafrikanische Torschütze kassierte seine zweite Gelbe Karte und fällt damit für das entscheidende Duell mit Südkorea aus.
- 18.06.Thapelo Masekos Schuss aus kurzer Distanz wird kurz vor der Halbzeit von Kapitän Ladislav Krejčí geblockt.
- 18.06.Teboho Mokoena gleicht per Elfmeter nach einem Handspiel von Pavel Šulc aus.
- 18.06.Relebohile Mofokeng droht für Südafrika den späten Sieg zu erzielen.
Tschechien und Südafrika trennten sich am 18. Juni im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta mit einem 1:1-Unentschieden, ein Ergebnis, das beide Teams nach zwei Spielen der Gruppe A mit nur einem Punkt zurücklässt und ihre WM-Hoffnungen ernsthaft gefährdet. Michal Sadílek brachte die Tschechen früh in Führung, doch Teboho Mokoena verwandelte in der 83. Minute einen Elfmeter nach einem Handspiel von Pavel Šulc und rettete Bafana Bafana einen Punkt.
Frühe tschechische Kontrolle
Die Tschechen, die nach 20 Jahren zur WM zurückkehrten, begannen zielstrebig. Bereits in der ersten Minute köpfte Patrik Schick nach einer Krejčí-Flanke freistehend am Tor vorbei. Der Durchbruch gelang in der sechsten Minute, als Adam Hložek von rechts flankte und Sadílek spät kam, um Ronwen Williams zu überwinden. Das Tor, Sadíleks zweites für sein Land, resultierte aus einer Einwurf-Spielzug, der an ihren Treffer gegen Südkorea erinnerte. Südafrika, das seit Katlego Mphelas Tor gegen Frankreich im Jahr 2010 bei einer WM nicht mehr getroffen hatte, wirkte defensiv anfällig und ungeordnet, und die Tschechen erspielten sich zu Beginn der zweiten Halbzeit weitere Chancen durch Lukáš Červ und Schick.
Späte Dramatik
Die europäische Mannschaft wurde jedoch vorsichtig und lud den Gegner zum Druck ein. Sechs Minuten vor dem Ende traf Thapelo Masekos Schuss den Arm des eingewechselten Pavel Šulc, und die amerikanische Schiedsrichterin Tori Penso zeigte auf den Punkt. Mokoena, der bei Mamelodi Sundowns spielt, bewahrte die Nerven und glich aus. Er feierte mit Cristiano Ronaldos Marken-Gesten (auf den Boden zeigen und die Hände falten), ein Moment, der in den sozialen Medien Spott über den torlosen Auftritt des portugiesischen Stars gegen den Kongo hervorrief. Die letzten zehn Minuten brachten hektische Wechsel: Relebohile Mofokeng hätte Südafrika in letzter Sekunde fast den Sieg beschert, während die Tschechen ohne Erfolg nach vorne drängten.
Die Lage in Gruppe A
- Mexiko
- 3 Punkte
- Südkorea
- 3 Punkte
- Tschechien
- 1 Punkte
- Südafrika
- 1 Punkte
Daten aus dem Artikeltext
Mexiko und Südkorea, die jeweils drei Punkte haben, treffen später am 18. Juni in Zapopan aufeinander. Tschechien und Südafrika stehen bei je einem Punkt und stehen nun vor einem Sieg-muss-Spiel-Szenario, wenn die Gruppe am 25. Juni abgeschlossen wird. Die Tschechen treffen auf Mexiko, während Südafrika auf Südkorea trifft. Mokoena, der während des Spiels verwarnt wurde, wird dieses letzte Spiel aufgrund einer Sperre verpassen und die Mannschaft damit ihres Elfmeterhelden berauben.
Trainerurteil
Tschechiens Trainer Miroslav Koubek argumentierte, seine Mannschaft hätte den Sieg mehr verdient gehabt, und verwies auf die von ihr herausgespielten Chancen.
„Ich denke, wenn man sich die Chancen ansieht, waren wir näher am Sieg. Aber wir waren nicht in der Lage, ein zweites Tor zu erzielen. Wenn wir ein zweites Tor erzielt hätten, wäre das Spiel wahrscheinlich zu Ende gewesen.“
„Obwohl der Elfmeter recht streng war, war es in Ordnung, dass sie auf Handspiel entschieden hat.“
Das Spiel wurde von einem rein weiblichen Schiedsrichtergespann unter der Leitung von Tori Penso geleitet – erst das zweite Mal, dass ein Frauen-Schiedsrichterteam ein Männer-WM-Spiel leitete, nach Stéphanie Frappart im Jahr 2022.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Michal Sadilek
- tschechischer Mittelfeldspieler, der das Führungstor gegen Südafrika erzielte
- Teboho Mokoena
- südafrikanischer Mittelfeldspieler, der den Ausgleichselfmeter verwandelte und mit Cristiano Ronaldos Gesten feierte
- Miroslav Koubek
- tschechischer Nationaltrainer, der der Meinung war, seine Mannschaft sei näher am Sieg gewesen
- Hugo Broos
- belgischer Trainer Südafrikas, der behauptete, die Tschechen hätten nur bei Standardsituationen getroht
- Tori Penso
- amerikanische Schiedsrichterin, die das Spiel leitete, erst die zweite Frau bei einem Männer-WM-Spiel
- Pavel Sulc
- tschechischer Einwechselspieler, dessen Handspiel zum südafrikanischen Elfmeter führte
- Patrik Schick
- tschechischer Stürmer, der eine frühe Kopfballchance vergab
- Thapelo Maseko
- südafrikanischer Flügelspieler, dessen Schuss das Handspiel verursachte
- Cristiano Ronaldo
- portugiesischer Star, dessen Gesten von Mokoena nachgeahmt wurden
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