
Belgien demontiert USA 4:1 – Trumps Balogun-Intervention geht nach hinten los
Belgien hat die USA im Achtelfinale der Weltmeisterschaft mit 4:1 ausgeschaltet, Folarin Balogun blieb wirkungslos, nachdem Donald Trumps Anruf bei der FIFA seine Sperre aufgehoben hatte. Die Roten Teufel verspotteten den Präsidenten mit einem viralen „Overturn this“-Post.
Spielbericht
Belgien dominierte von Beginn an im Lumen Field von Seattle, Charles De Ketelaere eröffnete in der 9. Minute den Torreigen. Der Stürmer von Atalanta schob eine Flanke von Raskin nach einem Abwehrgewühl ein. Die USA glichen kurzzeitig aus, als Malik Tillmans Freistoß in der 31. Minute von Hans Vanaken abgefälscht und an Thibaut Courtois vorbei ins Tor ging, doch De Ketelaere stellte nur 100 Sekunden später mit einem Kopfball nach Trossards Flanke die belgische Führung wieder her.
- De Ketelaere eröffnet den Torreigen für Belgien
- Onana verletzt, Vanaken kommt für ihn
- De Ketelaere erzielt sein zweites Tor
- Tillman gleicht für die USA mit einem abgefälschten Freistoß aus
- Vanaken macht nach Freeses Fehler das 3:1
- Lukaku besiegelt den 4:1-Sieg
In der zweiten Halbzeit kontrollierte Belgien das Spiel. Vanaken machte in der 57. Minute das 3:1, nachdem Torhüter Freeses Fehler De Ketelaere den Ball stehlen ließ und der Mittelfeldspieler einschob. Romelu Lukaku legte in der Nachspielzeit einen vierten Treffer nach und besiegelte den deutlichen Sieg. Belgien trifft nun im Viertelfinale auf Spanien.
Baloguns unsichtbarer Abend
Folarin Balogun, dessen Sperre nach Trumps Anruf bei FIFA-Präsident Gianni Infantino kontrovers aufgehoben worden war, stand in der Startelf, blieb aber wirkungslos. Er kam nur auf wenige Ballkontakte und einen Torschuss, gewann den Freistoß, der zu Tillmans Tor führte. Der Stürmer wurde nach 82 Minuten ausgewechselt, nachdem er die Vorschusslorbeeren kaum gerechtfertigt hatte.
Politische Folgen
Trumps Intervention stieß auf breite Kritik, und das Ergebnis löste in den sozialen Medien Diskussionen über einen „Trump-Fluch“ aus. Der frühere Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Anthony Scaramucci, postete:
US-Trainer Mauricio Pochettino gab zu, dass seine Mannschaft nie fokussiert war:Der Trump-Fluch wirkt, genau wie bei den Knicks.
Von Anfang an sah jeder, dass wir nicht im Spiel waren; wir haben uns nie beteiligt gefühlt.
Belgiens Spott
Nach dem Schlusspfiff ahmten Belgiens Spieler Trumps charakteristischen Tanz nach, und der offizielle X-Account der Mannschaft postete zwei Fotos von Lukaku mit der Bildunterschrift:
Die Botschaft war ein direkter Seitenhieb auf Trumps Versuch, das Spiel zu beeinflussen. Der Post ging viral, viele Fans interpretierten ihn als Verteidigung der sportlichen Integrität.Overturn this.
Wie es weitergeht
Die USA ist das dritte Gastgeberland, das nach Mexiko und Kanada im Achtelfinale ausscheidet. Belgien trifft am Freitagabend auf Spanien – mit Schwung und einer klaren Ansage.


