
Fox-News-Umfrage: 36 % bewerten Trumps Amtsführung positiv, 64 % negativ
Die vom 9. bis 12. Oktober unter 1.202 registrierten Wählern durchgeführte Umfrage von Fox News zeigt zudem, dass die Zustimmung zu seiner Inflationspolitik auf 22 % gefallen ist, nach 36 % ein Jahr zuvor.
Niedrigste Zustimmungswerte seiner beiden Amtszeiten
Eine vom 9. bis 12. Oktober durchgeführte Umfrage von Fox News ergab, dass 36 % der Befragten Donald Trumps Amtsführung positiv bewerten, während 64 % sie ablehnen. In den Berichten wird dies als sein niedrigster Wert in beiden Amtszeiten als Präsident bezeichnet. Den stärksten Rückhalt verlor er bei Wählern unter 45 Jahren, bei Haushalten mit einem Jahreseinkommen unter 50.000 Dollar, bei nichtweißen Wählern und bei Menschen ohne Hochschulabschluss. Die Umfrage erfasste 1.202 registrierte Wähler und hat eine Fehlermarge von 2,5 Prozentpunkten.
Spaltung nach Parteien
Unter den Anhängern der Republikaner unterstützen 76 % den Präsidenten und 23 % bewerten ihn negativ. Unter den Anhängern der Demokraten lehnen 98 % seine Amtsführung ab und 2 % befürworten sie. Die unabhängigen Wähler sind gespalten: 22 % befürworten, 78 % lehnen ab. Die Kluft zwischen den beiden Parteien ist die größte Spaltung in der Aufschlüsselung nach politischer Zugehörigkeit.
- Anhänger der Republikaner
- 76 %
- Unabhängige
- 22 %
- Anhänger der Demokraten
- 2 %
Wirtschaft, Zölle und Inflation
Die Ablehnung ist bei Wirtschaftsthemen mit 70 % am höchsten, gefolgt von Zöllen mit 69 %, Außenpolitik mit 64 % und Einwanderung mit 56 %. Die Grenzsicherheit ist der am besten bewertete Bereich, hier ist die Meinung mit 50 % Zustimmung und 50 % Ablehnung gleichmäßig geteilt. Die Zustimmung zur Inflationspolitik der Regierung ist auf 22 % gefallen, nach 36 % ein Jahr zuvor.
- Wirtschaft
- 70 %
- Zölle
- 69 %
- Außenpolitik
- 64 %
- Einwanderung
- 56 %
- Grenzsicherheit
- 50 %
Lebenshaltungskosten und der Krieg mit Iran
Trumps Wahlkampf 2024 drehte sich um das Versprechen, die Lebenshaltungskosten zu senken. Der am 28. Februar begonnene Krieg mit Iran hat zu höheren Ölpreisen und Energiekosten beigetragen. Laut AAA lag der Durchschnittspreis für eine US-Gallone (etwa 3,79 Liter) Normalbenzin am Mittwoch, dem 14. Oktober, bei rund 4,33 Dollar, also 1,25 Dollar mehr als ein Jahr zuvor. Trump hat eingeräumt, dass der Konflikt mit Iran den Republikanern bei den Wahlen schaden könnte, während er Bedenken über steigende Kraftstoffpreise herunterspielt.
Was die Zahlen messen
Die Umfrage wurde zwischen dem 9. und 12. Oktober durchgeführt, ihre Zahlen spiegeln also die Meinung in diesen vier Tagen wider. Die Stichprobe der registrierten Wähler ist die Grundlage für jeden hier genannten Prozentwert, einschließlich der Aufschlüsselungen nach Partei und Demografie. Die schlechteren Bewertungen für Inflation und Wirtschaft zeigen, dass die Sorge um die Kosten den Präsidenten stärker belastet als seine Positionen zur Grenzsicherheit, wo die Meinung gleichmäßig geteilt ist.
