Konflikte · Évian-les-Bains, Teheran und Washington
Trump knüpft Ukraine-Unterstützung auf G7-Gipfel an Minenräumung in der Straße von Hormus – US-Iran-Abkommen vor Unterzeichnung
Präsident Donald Trump bot auf dem G7-Gipfel in Évian-les-Bains an, die Ukraine zu unterstützen und die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen, machte dies jedoch laut von Politico zitierten Quellen von europäischer Marinehilfe zur Minenräumung in der Straße von Hormus abhängig.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Digi24, Ziare.com, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der US-Präsident bot an, den Druck auf Russland zu verstärken und die Ukraine militärisch zu unterstützen, verlangte jedoch im Gegenzug von den europäischen Verbündeten Hilfe bei der Minenräumung in der Straße von Hormus, eine auf dem G7-Gipfel in Évian-les-Bains diskutierte Bedingung.
Die Erklärung verspricht verstärkte Luftabwehrlieferungen, Langstreckenwaffen und mögliche Produktionslizenzen für die Ukraine, während die Sanktionen gegen Russlands Öl- und Gassektor verschärft werden.
Eine 14-Punkte-Absichtserklärung wird in der Schweiz unterzeichnet und eröffnet 60 Tage Gespräche. Vizepräsident JD Vance beschrieb den Text als 'eineinhalb Seiten' lang und 'sehr allgemein'.
TankerTrackers berichtete, dass drei NITC-Supertanker mit insgesamt 4,8 Millionen Barrel Rohöl die Blockadezone verließen, was die ersten Rohölexporte Irans seit zwei Monaten darstellt.
Der ehemalige nationale Sicherheitsberater John Bolton sagte Euronews, Trump ignoriere die geostrategischen Auswirkungen und kümmere sich nur um die Wiedereröffnung der Straße und die Senkung der Benzinpreise.
Parlamentssprecher Qalibaf und Präsident Pezeshkian stellten den Deal als Erfolg dar, aber ein hardliner Abgeordneter nannte ihn ein Dokument, das den Iran in eine amerikanische Kolonie verwandeln würde.
- 16.06.G7-Gipfel beginnt in Évian-les-Bains; Trump bringt Ukraine-gegen-Hormus-Deal ins Spiel.
- 17.06.Erste iranische Tanker verlassen Blockadezone der US-Marine; G7-Gemeinsame Erklärung veröffentlicht.
- 19.06.USA und Iran unterzeichnen 14-Punkte-Absichtserklärung in der Schweiz, eröffnen 60-tägige Gespräche.
Der Deal von Évian
Die Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Sieben waren nach Évian-les-Bains gereist, in Erwartung einer Konfrontation mit Donald Trump über Iran und die Ukraine. Stattdessen brachte der erste volle Verhandlungstag hervor, was Bundeskanzler Friedrich Merz als „eine gewisse Zuversicht“ bezeichnete. Trump signalisierte, dass er den Druck auf Wladimir Putin zur Beendigung des Krieges gegen die Ukraine verstärken werde, knüpfte diese Unterstützung jedoch an europäische Hilfe zur Sicherung der Straße von Hormus, jener Engstelle, deren Schließung während des Iran-Konflikts die Energiepreise in die Höhe schnellen ließ.
„Die Gespräche, die wir untereinander und mit dem US-Präsidenten geführt haben, sowohl in formellen Sitzungen als auch informell am Rande, flößen mir eine gewisse Zuversicht ein.“
Zwei hochrangige EU-Diplomaten, denen von Politico Anonymität gewährt wurde, sagten, die Erleichterung sei unter den fünf Beamten, die mit dem Medium sprachen, spürbar gewesen. Einen Tag zuvor hatte Trump Verbündete verunsichert, indem er andeutete, das Abkommen zwischen Washington und Teheran werde ihm ermöglichen, sich wieder auf ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine zu konzentrieren.
Die gemeinsame Erklärung
Am späten Dienstag gab die G7 eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie „unerschütterliche Unterstützung für die Ukraine bei der Verteidigung ihrer Freiheit, Souveränität und territorialen Integrität“ zusicherte. Das Dokument nennt Trump dreimal und verpflichtet sich zur Verschärfung der Sanktionen gegen Russlands Öl- und Gassektor. Es verspricht zudem verstärkte Lieferungen von Luftabwehrsystemen, Abfangraketen und Langstreckenangriffsfähigkeiten an Kiew sowie die Prüfung von Lizenzvereinbarungen, die es der Ukraine ermöglichen würden, die heimische Rüstungsproduktion auszuweiten.
„Dieser G7-Gipfel ist ein Moment des strategischen Weckrufs.“
Der französische Präsident sagte in einem Video nach dem Galadinner der Staats- und Regierungschefs, dass alle G7-Mitglieder, einschließlich der Vereinigten Staaten, die Entscheidungen unterstützten. Die Erklärung befürwortet zudem eine von Großbritannien und Frankreich geführte internationale Mission zum Schutz von Schiffen in der Straße von Hormus und fordert eine alternative Energieversorgungsroute, wobei sie „Kanadas Potenzial, in den kommenden Jahren erhebliche zusätzliche Kapazitäten für die globalen Märkte bereitzustellen“, hervorhebt.
Die Hormus-Bedingung
Frankreichs Macron betonte, dass die Entsendung von Minenräumschiffen nur auf formellen Antrag Washingtons und mit Zustimmung anderer Parteien, insbesondere Irans und Omans, möglich sei. Es wurde keine Einigung über die Marinemission erzielt, aber die G7-Erklärung unterstützt das US-Iran-Abkommen und sagt, die Mitglieder seien „bereit, zu seiner Umsetzung beizutragen“.
„Trump ist verzweifelt darauf aus, einen Deal zu machen, und sie haben ihn manövriert, nach ihrem Willen manipuliert, weshalb sie den Deal bekamen, den sie wollten.“
John Bolton, Trumps ehemaliger nationaler Sicherheitsberater, sagte Euronews, das Abkommen sei „sehr ungünstig für die Vereinigten Staaten“. Er argumentierte, Trump ignoriere die geostrategischen Auswirkungen und kümmere sich nur um die Wiedereröffnung der Straße, die Beförderung von Golföl auf die Weltmärkte und die Senkung des Benzinpreises an der Zapfsäule. Bolton bezeichnete das Einfrieren iranischer Vermögenswerte ebenfalls als Fehler und sagte, das Regime habe sich nicht wirklich geändert.
Das Iran-Abkommen nimmt Gestalt an
Die USA und der Iran werden am 19. Juni in der Schweiz ein 14-Punkte-Absichtserklärung unterzeichnen, die ein 60-tägiges Verhandlungsfenster eröffnet. Vizepräsident JD Vance beschrieb den Text als „sehr allgemein“ und nur „eineinhalb Seiten“ lang. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi sagte, ein Friedensabkommen würde den Abzug Israels aus dem Libanon erfordern.
Noch vor der Unterzeichnung berichtete TankerTrackers, dass mindestens zwei iranische VLCC-Supertanker, DIONA und HERO2, mit insgesamt 3,8 Millionen Barrel Rohöl die Blockadezone der US-Marine verlassen hatten. Ein dritter Tanker folgte später mit 1 Million Barrel. Die Seite bezeichnete dies als „die ersten Rohölexporte des Landes seit zwei Monaten“.
Teherans innenpolitische Verkaufsstrategie
Die iranische Führung verkauft die Absichtserklärung nicht als Rückzug, sondern als einen aus dem Widerstand geborenen Sieg. Parlamentssprecher Mohammad Bagher Qalibaf, der Chefunterhändler, nannte sie „einen wichtigen Schritt zum endgültigen Sieg“. Präsident Masoud Pezeshkian sagte, eine vollständige Umsetzung könne „eine andere Welt“ im Iran und im Nahen Osten schaffen. Qalibafs Unterstützung ist bedeutsam, da er nicht aus Pezeshkians moderatem Lager stammt; seine öffentliche Unterstützung deutet darauf hin, dass der Deal von härteren Elementen des Systems, einschließlich der Revolutionsgarde, mitgetragen wird.
Ein hardliner stellvertretender Vorsitzender des nationalen Sicherheitsausschusses des Parlaments beschrieb den Entwurf Berichten zufolge als ein Dokument, das den Iran in eine amerikanische Kolonie verwandeln würde, und beschuldigte die Unterhändler, die Anweisung des obersten Führers, die Straße nicht wieder für die Schifffahrt zu öffnen, ignoriert zu haben. Der in der Absichtserklärung vorgeschlagene 300-Milliarden-Dollar-Investitionsfonds, finanziert von den von drei Monaten Krieg gebeutelten Golfstaaten, ist eine Alternative zu Irans Forderung nach direkter Entschädigung durch die USA und Israel.
Breitere G7-Agenda
Die Staats- und Regierungschefs befassten sich auch mit dem Libanon und unterstützten die Bemühungen zur Entwaffnung der Hisbollah durch einen „sofortigen und robusten Waffenstillstand“ und gelobten, die humanitären und Wiederaufbaubemühungen in Gaza zu verstärken. Im Indopazifik lehnten sie „jegliche einseitigen Versuche, den Status quo zu ändern, insbesondere durch Gewalt oder Zwang, im Ost- und Südchinesischen Meer sowie in der Taiwanstraße“ ab.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Digi24Trump va pune presiune pe Putin pentru a înceta războiul din Ucraina. Ce le-a cerut europenilor în schimb
- Ziare.comFostul consilier al lui Trump critică acordul cu Iranul: "L-au manevrat, l-au manipulat după bunul lor plac
- Digi24Macron, victorios la ultimul său summit G7: Declarația comună pentru sprijinul Ucrainei și sancționarea Rusiei, semnată și de Trump
- Digi24"Un anumit sentiment de optimism". Donald Trump îi întinde Ucrainei o ramură de măslin la summitul G7, dar cu o condiție
- Donald Trump
- 47. Präsident der Vereinigten Staaten, schlug auf dem G7-Gipfel vor, die Ukraine-Unterstützung an europäische Marinehilfe in der Straße von Hormus zu knüpfen
- Emmanuel Macron
- Präsident Frankreichs, nannte den G7-Gipfel einen 'strategischen Weckruf' und bestand darauf, dass die Minenräumung in Hormus einen formellen US-Antrag und die Zustimmung Irans und Omans erfordert
- Friedrich Merz
- Bundeskanzler, äußerte nach Gesprächen mit Trump auf dem G7-Gipfel 'eine gewisse Zuversicht'
- John Bolton
- Ehemaliger nationaler Sicherheitsberater der USA in Trumps erster Amtszeit, kritisierte das US-Iran-Abkommen als 'sehr ungünstig' für Washington
- JD Vance
- Vizepräsident der Vereinigten Staaten, beschrieb den Text der US-Iran-Absichtserklärung als 'sehr allgemein' und 'eineinhalb Seiten' lang
- Mohammad Bagher Qalibaf
- Sprecher des iranischen Parlaments und führende Figur in Irans Verhandlungen mit den USA, nannte den Deal 'einen wichtigen Schritt zum endgültigen Sieg'
- Masoud Pezeshkian
- Präsident des Iran, beschrieb die Absichtserklärung als potenziell transformativ und sagte, sie könne 'eine andere Welt' im Iran und im Nahen Osten schaffen
- Abbas Araghchi
- Iranischer Außenminister, erklärte, ein Friedensabkommen mit den USA würde den Abzug Israels aus dem Libanon erfordern
- Vladimir Putin
- Russischer Präsident, Ziel erneuten G7-Sanktionsdrucks und Trumps erklärter Bereitschaft, den Druck zur Beendigung des Ukraine-Krieges zu verstärken
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