Präsident Donald Trump veröffentlichte am 6. September 2026 eine Grafik, die Mexico durch America ersetzte, und schlug eine offizielle Namensänderung des Bundesstaates vor.
Gouverneurin Michelle Lujan Grisham erklärte, der Name New Mexico existiere bereits vor den Vereinigten Staaten, und beschuldigte das Weiße Haus, die Aufmerksamkeit von Treibstoffpreisen und dem Krieg im Iran abzulenken.
Die Abgeordneten Melanie Stansbury und Gabe Vasquez sowie Senator Martin Heinrich lehnten die Umbenennung ab und wiesen darauf hin, dass Staatsnamen nicht per Präsidialdekret einseitig geändert werden können.
Der Schritt folgt der Executive Order 14172 vom 20. Januar 2025 zur Umbenennung des Golfs von Mexiko und einer Anordnung vom 27. August 2026 zur Umbenennung des Ontariosees in Lake America.
Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, schlug in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social vor, den Bundesstaat New Mexico in New America umzubenennen. Trump teilte ein Bild einer Staatskarte, auf der das Wort Mexico durchgestrichen und durch America ersetzt wurde. Die Grafik wurde anschließend vom Weißen Haus in den sozialen Medien verbreitet. Trump bezeichnete das Gebiet als eine von historischem Wahlbetrug geprägte Region und behauptete, dass eine Namensänderung den Bewohnern Prestige verleihen würde.
„Viele Leute haben vorgeschlagen, den Namen von New Mexico, einem der großartigen Bundesstaaten, in dem es allerorten Wahlbetrug gab, in New America zu ändern. Es wäre viel prestigeträchtiger und schöner für die Menschen dieses potenziell unglaublichen Staates. Wow, das gefällt mir.“
Die demokratische Gouverneurin Michelle Lujan Grisham, die New Mexico seit Januar 2019 regiert, lehnte den Vorschlag ab und erklärte den Staatsnamen für nicht verhandelbar. Lujan Grisham erklärte, der Name gehöre den Bewohnern aus einer Zeit, bevor die Vereinigten Staaten existierten, und verwies auf Initiativen des Bundesstaates in den Bereichen Gesundheitswesen, Wohnungsbau und gebührenfreie Studiengebühren. Sie beschuldigte die Regierung, geografische Debatten zu nutzen, um die öffentliche Aufmerksamkeit von steigenden Treibstoff- und Lebensmittelkosten sowie von Militäreinsätzen im Iran abzulenken.
„Während der Präsident versucht, die Amerikaner von seinem katastrophalen Krieg im Iran abzulenken, steigen die Benzinpreise weiter. Während das Weiße Haus Zeit damit verschwendet, Karten auszumalen, tut New Mexico seine Arbeit.“
Auch andere demokratische Abgeordnete, die den Bundesstaat in Washington vertreten, lehnten die Idee ab. Die Abgeordnete Melanie Stansbury betonte, dass der Name Generationen kulturellen Erbes in sich trage, während der Abgeordnete Gabe Vasquez sagte, die Regierung werde New Mexico nicht auslöschen können. Senator Martin Heinrich erklärte, er werde den Golf von Mexiko, den Ontariosee und New Mexico weiterhin mit ihren ursprünglichen Bezeichnungen nennen. Die Republikanische Partei von New Mexico gab zunächst keine Stellungnahme zu dem Vorschlag ab. Rechtliche Rahmenbedingungen verhindern, dass der Präsident einen Bundesstaat einseitig umbenennen kann, da solche Änderungen Maßnahmen auf Bundesstaatsebene erfordern. Aufzeichnungen des Bureau of Indian Affairs belegen, dass die Bezeichnung New Mexico auf das 16. Jahrhundert zurückgeht und damit vor der Gründung der amerikanischen Republik liegt.
Die Ankündigung folgt früheren bundesweiten Umbenennungsanordnungen, die während Trumps zweiter Amtszeit erlassen wurden. Am 20. Januar 2025 unterzeichnete Trump die Executive Order 14172 mit dem Titel "Restoring Names That Honor American Greatness", die das Innenministerium anwies, den Golf von Mexiko in Golf von Amerika umzubenennen und den Mount McKinley wiederherzustellen. Das U.S. Board on Geographic Names genehmigte die maritime Änderung im Februar 2025 offiziell, und das Repräsentantenhaus verabschiedete im Mai 2025 ein Gesetz, das sie kodifizierte. Am 27. August 2026 unterzeichnete Trump eine Anordnung, die den Ontariosee während eines Handelsstreits mit Kanada in Lake America umbenannte. Sowohl Mexiko als auch Kanada weigerten sich, die geografischen Änderungen anzuerkennen. Die Associated Press wurde von der Berichterstattung aus dem Oval Office ausgeschlossen, nachdem sie weiterhin internationale Namensstandards verwendet hatte, während inländische Kartendienste wie Google Maps und Apple Maps die Darstellung ausschließlich für Nutzer innerhalb der Vereinigten Staaten änderten.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenRegierung · Santa Fe und Washington
Donald Trump veröffentlichte auf Truth Social eine Karte, auf der New Mexico durchgestrichen und durch New America ersetzt wurde, was sofortige Ablehnung von Gouverneurin Michelle Lujan Grisham und Abgeordneten des Bundesstaates auslöste, die auf historisches Erbe und rechtliche Grenzen verwiesen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, TOK FM, ZEIT ONLINE und weiteren Medien. Geändert .