Diplomatie · Abu Dhabi und Moskau
Trump: Treffen zwischen Putin und Selenskyj soll sehr bald stattfinden – Datum und Ort offen
Trump sagte, ein Treffen zwischen Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj werde sehr bald arrangiert. Weder Kiew noch Moskau haben einen Gipfel der Staatschefs bestätigt, und der Kreml strebt ein Dreiertreffen im November an.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, Le Soir, Bloomberg Business und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Trump nannte weder ein Datum noch einen Ort für das geplante Treffen, und weder Kiew noch Moskau haben öffentlich bestätigt, dass sich die Staatschefs auf eines verständigt haben.
Selenskyj erklärte am 25. Oktober, ein Treffen zwischen Kiew, Washington und Moskau werde im November stattfinden; Reuters nennt unter Berufung auf die Berliner Zeitung Abu Dhabi und die Schweiz als mögliche Orte für Gespräche in der ersten Novemberhälfte.
Laut Le Soir hat der Kreml bislang ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj an jedem anderen Ort als Moskau ausgeschlossen und lehnt eine Waffenruhe vor einer substanziellen Vereinbarung ab.
Selenskyj warnte die Partner davor, die Sanktionen gegen Russland vor Dreiergesprächen mit den Staatschefs der Ukraine, der USA und Russlands aufzuheben; Moskau hat einen Termin nach dem 10. November ins Spiel gebracht.
- 25.10.Selenskyj erklärt, ein trilaterales Treffen zwischen Kiew, Washington und Moskau werde im November stattfinden
- 28.10.Trump sagt, ein Treffen werde sehr bald arrangiert, ohne Datum oder Ort zu nennen
- 3.11.US-Zwischenwahlen, sechs Tage nach Trumps Ankündigung
Trumps Ankündigung
US-Präsident Donald Trump sagte vor Journalisten, ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj werde sehr bald arrangiert, und fügte hinzu, daraus könne erheblicher Fortschritt entstehen. Ein Datum oder einen Ort nannte er nicht, und seine Äußerungen ließen offen, ob er einen Dreiergipfel oder zunächst getrennte Gespräche meinte. Trumps Bemerkungen fielen, während seine Regierung die diplomatischen Bemühungen um den Krieg verstärkte, der laut Bloomberg inzwischen im fünften Jahr ist. Bloomberg zitiert ihn auf Englisch mit den Worten:
„Ich denke, was Russland betrifft, machen wir bei Russland-Ukraine große Fortschritte“
Trilaterale Gespräche für November geplant
Selenskyj erklärte am 25. Oktober, ein Dreiertreffen zwischen Kiew, Washington und Moskau werde im November stattfinden, mit dem Ziel, die seit Jahresbeginn stockenden Friedensgespräche wieder in Gang zu bringen. In diesem Format sollte auch ein neues Treffen auf Ebene der Staatschefs erörtert werden. Russland hatte zuvor erklärt, ein solches Treffen sei für November in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten geplant. Die Berliner Zeitung berichtet unter Berufung auf Reuters, die drei Seiten hätten sich auf Gespräche ihrer Verhandlungsteams in der ersten Novemberhälfte verständigt, wobei Abu Dhabi und die Schweiz als mögliche Orte genannt würden. Direkte russisch-ukrainische Verhandlungen im Jahr 2025 führten zu keiner Einigung, und beide Seiten beharren weiterhin auf ihren Bedingungen.
Kreml-Position und Sanktionen
Der Kreml hat ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj nicht bestätigt, und laut Blick strebt er ein Treffen im November an, ohne öffentliche Einzelheiten zu nennen. Le Soir merkt an, der Kreml habe bislang jede Begegnung der beiden Staatschefs außerhalb Moskaus ausgeschlossen. Juri Uschakow, Putins außenpolitischer Berater, sagte der Associated Press, zunächst müsse die Sicherheitsordnung nach einem möglichen Kriegsende erörtert werden, und Moskau habe einen Termin nach dem 10. November ins Spiel gebracht. Russland lehnt eine Kampfpause vor einer substanziellen Vereinbarung ab und argumentiert, eine Waffenruhe würde Kiew Zeit zur Wiederaufrüstung geben. Selenskyj warnte die Partner davor, die Sanktionen gegen Russland vor trilateralen Gesprächen mit den Staatschefs der Ukraine, der USA und Russlands aufzuheben. Er sagte, er habe der amerikanischen Delegation mitgeteilt, dass Loyalität gegenüber Russland nicht zu diesem Preis erkauft werden dürfe, und er wolle sich nicht ohne Sanktionen, Geld oder eingefrorene Vermögen als Druckmittel an einen Tisch mit Putin setzen.
Vorbereitung und Kalender
Steve Witkoff, Trumps Sondergesandter, traf am etwa 20. Oktober in Oslo mit Selenskyj und Vertretern europäischer Regierungen zusammen und erörterte Sicherheitsgarantien für die Ukraine, mögliche Waffenruhe-Regelungen und Bedingungen für eine Friedenslösung. Am 21. Oktober traf er Putin in St. Petersburg für rund drei Stunden. Danach erklärte Russland, grundsätzlich bereit zu sein, die Gespräche mit der Ukraine und den Vereinigten Staaten wieder aufzunehmen. Selenskyj sagte am 21. Oktober, diese Verhandlungen sollten auch ein persönliches Treffen der Staatschefs vorbereiten. Die Ankündigung erfolgt sechs Tage vor den US-Zwischenwahlen am 3. November, bei denen entschieden wird, welche Partei den Kongress kontrolliert.
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Quellen und Kontext
- Deutsche WelleTrump kündigte „sehr bald“ Treffen mit Putin und Selenski anТрамп анонсировал "очень скорую" встречу с Путиным и Зеленским · Original auf Russisch
- Le SoirTrump sagt, dass ein Treffen zwischen Putin und Selenski „sehr bald“ organisiert wirdTrump dit qu'une rencontre Poutine-Zelensky va être organisée " très bientôt " · Original auf Französisch
- Bloomberg BusinessTrump sagt, dass ein Treffen mit Selenskyj und Putin bald arrangiert wirdTrump Says Meeting With Zelenskyy and Putin Will Be Set Up Soon · Original auf Englisch
- RTBFTrump sagt, dass ein Treffen zwischen Putin und Selenski „sehr bald“ organisiert wirdTrump dit qu'une rencontre Poutine-Zelensky sera organisée 'très bientôt' - RTBF Actus · Original auf Französisch
- Donald Trump
- US-Präsident, der das geplante Treffen mit Putin und Selenskyj ankündigte
- Vladimir Putin
- Russischer Präsident, dessen Treffen mit Selenskyj Trump ankündigte
- Volodymyr Zelensky
- Ukrainischer Präsident, der ein trilaterales Treffen im November vorschlug
- Steve Witkoff
- Trumps Sondergesandter, der Selenskyj in Oslo und Putin in St. Petersburg traf
- Yuri Ushakov
- Putins außenpolitischer Berater, der sich zur Sicherheitsordnung und zu einem möglichen Termin äußerte
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