Wahlen · Washington

Trump nennt US-Zwischenwahlen manipuliert, während die Demokraten mindestens 250 Sitze im Repräsentantenhaus gewinnen

Zwei Tage nach den Zwischenwahlen sagte Donald Trump vor Journalisten, die Wahlen seien manipuliert worden, ohne Belege zu liefern. Die Auszählungen im Senatswahlkampf in Alaska und Mississippi dauerten weiter an, und den Demokraten sind mindestens 54 Senatssitze sicher.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20minutes, Le Monde.fr, Le Soir und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Shealeah Craighead, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Zwischenwahlen finden statt; Trump erklärt am Dienstagabend, er werde die Ergebnisse akzeptieren
  2. 4.11.Jeffries schreibt an demokratische Abgeordnete und stellt die Lebenshaltungskosten an erste Stelle
  3. 5. November, morgensTrump schreibt auf Truth Social, Stimmen für den Namensvetter in Alaska müssten Dan Sullivan zugerechnet werden
  4. 5. November, Äußerungen im Oval OfficeTrump sagt vor Journalisten, die US-Wahlen seien manipuliert, ohne Belege zu liefern

Ein Versprechen, dann eine Kehrtwende

Donald Trump sagte am Dienstagabend, dem 3. November, er werde die Ergebnisse der Zwischenwahlen akzeptieren. Am Donnerstag, dem 5. November, kehrte er zu Behauptungen über Wahlbetrug durch die Demokraten zurück, die in der Berichterstattung als unbegründet bezeichnet werden. Vor Journalisten im Oval Office sagte er, die US-Wahlen seien manipuliert, und lieferte keine Belege für diese Behauptung. Die Berichterstattung wertet diese Äußerungen als Kehrtwende gegenüber seinem Versprechen vom Dienstag. Am Morgen hatte er auf Truth Social über die Auszählung im Senatswahlkampf in Alaska geschrieben und argumentiert, Stimmen für einen Kandidaten mit demselben Namen wie der republikanische Amtsinhaber Dan Sullivan müssten dem Amtsinhaber zugerechnet werden, und das Rennen sei entschieden.

Alaska und Mississippi weiter offen

Bei rund 75 % ausgezählten Stimmen in Alaska lag die Demokratin Mary Peltola mit rund 600 Stimmen vor dem republikanischen Senator. Der namensgleiche Kandidat, ebenfalls Dan Sullivan, kam auf 3.600 Stimmen, also 1,7 % der Gesamtstimmen. Alaska ist traditionell ein konservativer Bundesstaat, was den ungewissen Ausgang des Senatsrennens bemerkenswert macht. Die New York Times berichtete, die Kandidatur des Namensvettern sei ein Manöver gewesen, um die Stimmen des Amtsinhabers zu verwässern, doch die Demokraten bestritten, dahinter zu stehen.

Auszählung im Senatswahlkampf in Alaska bei rund 75 % gemeldeter StimmenStimmen
Vorsprung von Mary Peltola vor Dan Sullivan (ca.)
600 Stimmen
Namensvetter Dan Sullivan
3600 Stimmen

Daten aus dem Artikeltext

In Mississippi lag bei 96 % ausgezählten Stimmen der Demokrat Scott Colom mit 1.138 Stimmen vor der republikanischen Amtsinhaberin Cindy Hyde-Smith – in einem Staat, der als sichere Bank für die Rechte gilt. Beide Auszählungen waren am Donnerstag noch nicht abgeschlossen, sodass sich die endgültigen Senatsbilanzen noch ändern könnten.

Demokratische Zugewinne im Kongress

Die Demokraten haben sieben Senatssitze gedreht, die zuvor die Republikaner hielten, und ihnen sind mindestens 54 der 100 Sitze sicher. CNN und Fox News prognostizierten am Donnerstag, dass die Demokraten mindestens 250 Sitze im Repräsentantenhaus gewinnen werden – eine Zahl, die steigen könnte, während die Auszählung in rund zwanzig Wahlkreisen weiterläuft. Ihnen sind mindestens 65 Sitze im Repräsentantenhaus mehr als den Republikanern sicher. La Libre schrieb, der Sieg der Demokraten sei bereits sowohl in Washington als auch in den Landesparlamenten bedeutend. Die Inflation, verschärft durch den Krieg im Iran, belastete die Wahl, und auch in den Landesparlamenten verloren die Republikaner an Boden. Floridas Gouverneur Ron DeSantis beschrieb die Niederlage als nahe an der Auslöschung für die Republikaner in vielen Teilen des Landes – ein Ausmaß, das es seit einem Jahrhundert nicht gegeben habe.

Was die demokratischen Mehrheiten bedeuten

Ab dem 3. Januar wird die demokratische Mehrheit im Senat Trumps bundespolitische Nominierungen blockieren können. Im Repräsentantenhaus wird voraussichtlich Hakeem Jeffries zum Sprecher gewählt, womit er der erste Schwarze in diesem Amt wäre. In einem Schreiben an seine demokratischen Kolleginnen und Kollegen am Mittwoch, dem 4. November, machte Jeffries die Senkung der Lebenshaltungskosten zu seiner ersten Priorität. Er sagte außerdem, die Demokraten würden die parlamentarische Kontrolle über die Exekutive stärken und die von ihm so genannten Gauner zur Rechenschaft ziehen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Washington · Vereinigte Staaten

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