Konflikte · Évian-les-Bains, Beirut und Damaskus
Trump kritisiert Israels Taktik im Libanon und schlägt vor, Syrien solle sich um die Hisbollah kümmern
US-Präsident Donald Trump hat Israels Militärtaktik im Libanon offen gerügt, Premierminister Benjamin Netanjahu unnötiger Zerstörung bezichtigt und Syrien aufgefordert, den Kampf gegen die Hisbollah zu übernehmen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTE.ie, RFI, BFMTV und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der US-Präsident sagte, es sei unnötig, ganze Gebäude zu zerstören, wenn man nach Hisbollah-Kämpfern suche, und verwies auf zivile Opfer.
Trump lobte den syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa und schlug vor, Israel solle Damaskus die vom Iran unterstützte libanesische Miliz überlassen.
Trump sagte, er sei wütend auf Netanjahu gewesen, nachdem ein israelischer Luftangriff Beirut zwei Stunden vor dem Abschluss des US-Iran-Abkommens getroffen hatte.
Ein offizielles Konto postete Trumps Äußerungen, während ein Sprecher die beständige Freundschaft mit Israel und dessen mutige Aktionen gegen den Iran betonte.

- 14.06.Trump sagt Axios, er sei 'wütend' auf Netanjahu gewesen wegen eines Angriffs auf Beirut, der das Iran-Abkommen verzögerte
- 16.06.Beim G7-Gipfel in Évian rügt Trump öffentlich Israels Taktik und schlägt vor, Syrien solle die Hisbollah erledigen
Öffentliche Rüge beim G7-Gipfel
Am Rande des G7-Gipfels in Évian, Frankreich, übte US-Präsident Donald Trump eine seltene öffentliche Kritik an Israels Militärtaktik im Libanon. Er sagte, es sei unnötig, ganze Wohnblocks in die Luft zu sprengen, während man nach Hisbollah-Kämpfern suche.
„Man muss nicht jedes Mal ein ganzes Wohnhaus abreißen, wenn man jemanden sucht, denn in diesen Wohnhäusern leben viele Menschen, und nicht alle sind Hisbollah.“
Trump fügte hinzu, Israel kämpfe bereits „zu lange“ gegen die mit dem Iran verbündete Miliz und es seien „zu viele Menschen getötet worden“. Eine derart direkte Kritik an Israels Militärtaktik ist für einen amtierenden US-Präsidenten ungewöhnlich.
Eine unerwartete syrische Alternative
Trump schlug dann eine Alternative vor: Er habe „Israel vorgeschlagen, Syrien die Hisbollah erledigen zu lassen.“ Er lobte den syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa und beschrieb ihn nicht als Pfadfinder, sondern als jemanden, der in Syrien „einen unglaublichen Job“ gemacht habe.
„Er ist sehr gut, was die Hisbollah angeht. Wenn Israel den Job nicht erledigen kann, ohne alle zu töten, wird er es tun.“
Al-Sharaas islamistische Regierung, die Ende 2024 an die Macht kam, ist der libanesischen Miliz feindlich gesinnt, aber zwei Personen, die bei jüngsten Treffen anwesend waren, sagten der AFP, dass Damaskus keine Absicht habe, in den Libanon einzugreifen. Syrien griff dort zuletzt während des Bürgerkriegs von 1976 ein.
Wut über ein beinahe gescheitertes Iran-Abkommen
Der offene Riss geht auf einen israelischen Luftangriff auf Beirut zurück, der nur zwei Stunden stattfand, bevor die USA ihr Friedensabkommen mit dem Iran finalisieren wollten. Trump sagte am Sonntag gegenüber Axios, die Angriffe hätten „alles vermasselt“ und das Abkommen um mehrere Stunden verzögert.
„Ich war wütend. Er hat überhaupt kein Urteilsvermögen. Das habe ich ihn wissen lassen.“
Er wiederholte beim G7-Gipfel, dass ihm der Zeitpunkt des Angriffs „überhaupt nicht gefallen“ habe, der die Gespräche hätte gefährden können.
Weißes Haus versucht, den Ton zu entschärfen
Kurz nach Trumps Äußerungen postete das offizielle Konto des Weißen Hauses in den sozialen Medien ein Video seiner Kritik. Ein Beamter des Weißen Hauses erklärte später, der Präsident habe ein starkes Verhältnis zu Netanjahu und die israelischen Verteidigungskräfte seien „unglaubliche Partner“.
„Es hat keinen größeren Freund Israels und Kämpfer für den Frieden gegeben als Präsident Trump … Amerikaner und unsere Verbündeten auf der ganzen Welt sind bereits sicherer durch die mutigen Aktionen der USA und Israels, die dem iranischen Regime die Fähigkeit zur Entwicklung einer Atomwaffe verweigern.“
Die widersprüchlichen Botschaften unterstreichen die ungewöhnliche Spannung in einem Bündnis, das Trump selbst als „ausgezeichnet“ bezeichnete, während er darauf bestand, dass es ohne ihn „kein Israel gäbe“.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RTE.ieUS President Trump criticises Israel's tactics in Lebanon
- RFITrump suggère que la Syrie "s'occupe" du Hezbollah au Liban à la place d'Israël
- BFMTV"Il doit être plus responsable": Donald Trump critique Benjamin Netanyahu et dit avoir "suggéré à Israël de laisser la Syrie s'occuper du Hezbollah"
- 7sur7Trump critique la stratégie d'Israël au Liban: "Bibi doit être plus responsable
- Donald Trump
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- Premierminister von Israel
- Ahmad al-Charaa
- Präsident von Syrien, von Trump für seine Haltung zur Hisbollah gelobt
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