Wahlen · Port Huron und Detroit

Trump behauptet, ein Sieg der Demokraten würde Dschihadisten einladen – und zielt auf muslimischen Senatskandidaten

Bei einer Kundgebung in Port Huron am Sonntag, 25. Oktober, sagte Trump, ein Sieg des Demokraten Abdul El-Sayed würde Dschihadisten Tür und Tor öffnen. Die Äußerungen fielen neun Tage vor den Zwischenwahlen, in einem engen Senatswahlkampf in Michigan gegen den Republikaner Mike Rogers.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, Bloomberg Business, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Port Huron, Detroit · Vereinigte Staaten

Eine Kundgebung in einem tiefroten Wahlkreis

Donald Trump sprach am Sonntag, 25. Oktober, vor mehr als 4.000 Anhängern in Port Huron, einer Arbeitervorstadt am Wasser, etwa 60 Meilen nordöstlich von Detroit. Die Stadt liegt in einem konservativen Kongresswahlkreis, und der Auftritt folgte auf Kundgebungen in den Carolinas, Georgia und Florida. Das Publikum wirkte enthusiastisch, Tausende versuchten, ihn zu erreichen, als er die Bühne betrat. Die Veranstaltung fand neun Tage vor den Zwischenwahlen statt, in einem Senatswahlkampf, der weiterhin knapp ist.

Er warnte die Menge davor, was ein Sieg der Demokraten mit sich bringen würde:

„Wenn Abdul und die Demokraten gewinnen, werden sie die Schleusen öffnen und Horden von Dschihadisten an unsere Küsten einladen“

Donald Trump, US-Präsident

Angriffe auf El-Sayeds Glauben

Trumps Ziel war Dr. Abdul El-Sayed, der demokratische Senatskandidat, ein Muslim, geboren in den Vereinigten Staaten in einer Familie, die aus Ägypten eingewandert ist. Trump nannte ihn ein „dschihadistisches Mitglied der Muslimbruderschaft“ und lieferte für diese Behauptung keinerlei Belege. Er stellte El-Sayed als Sympathisanten des islamischen Extremismus dar und warnte vor einem Albtraum von Gewalt und Terror, der bis in die Feiertage reichen werde. Anschließend stellte er ihn dem republikanischen Kandidaten Mike Rogers gegenüber, der 63 Jahre alt ist, weiß und ebenfalls in den Vereinigten Staaten geboren wurde; Rogers nannte er „Apple Pie“ und „Central Casting“. Die Äußerungen passen zu einem Schlusswahlkampf, den Trump und seine Verbündeten auf düstere Themen und persönliche Verunglimpfung gebaut haben.

Spaltung unter arabischen und jüdischen Wählern

Viele arabische Wähler, die Trump 2024 aus Protest gegen den Kurs der Biden-Regierung gegenüber Israel unterstützt hatten, haben inzwischen ihren Kurs geändert und scharen sich hinter El-Sayed, während andere Rogers unterstützen. El-Sayed ist Arzt und Experte für öffentliche Gesundheit und steht den Progressiven nahe; er könnte der erste muslimische Senator in einem Schlüsselstaat werden. Einige jüdische Wähler sind verärgert über seine Kritik an Israel und über Äußerungen, die Kommentatoren als unsensibel bezeichneten und die er nach einem Angriff auf eine Synagoge machte. Der Konflikt im Nahen Osten ist zu einem Prüfstein in der demokratischen Debatte in Michigan geworden, insbesondere unter den großen arabisch-amerikanischen und jüdischen Gemeinden des Staates. Debatten über Gaza, Sicherheit, Identität und Demokratie belasten die Bindungen innerhalb beider Gemeinschaften.

Was bei den Zwischenwahlen auf dem Spiel steht

Das Rennen wird als Referendum über Trump gerahmt, und die kleinen, aber einflussreichen Wählergruppen in beiden Gemeinschaften könnten über den Ausgang mitentscheiden. Umfragen zeigen tiefe Unzufriedenheit mit dem Präsidenten, und Meinungsforscher glauben, dass Michigan sich wieder den Demokraten zuwendet. Die Kundgebung fand in einem konservativen Wahlkreis dieses Staates statt, was die Frage aufwirft, ob Trumps Anwesenheit der Wahlbeteiligung der Republikaner hilft oder schadet. Der Auftritt in Port Huron war eine von mehreren Kundgebungen in den Carolinas, Georgia und Florida vor der Wahl. Die Zwischenwahlen finden neun Tage nach der Kundgebung statt, und der Ausgang des Senatswahlkampfs ist weiterhin offen.

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