Trump bezeichnet LeBron James als ‚vielleicht einen Rassisten‘ und kürt Michael Jordan zum besten Basketballer
US-Präsident Donald Trump griff NBA-Star LeBron James vom Weißen Haus aus an, während James einen letzten Titelkampf mit den Philadelphia 76ers ankündigte.
US-Präsident Donald Trump nutzte eine Routinefrage nach dem größten Basketballspieler aller Zeiten, um einen persönlichen Angriff auf LeBron James zu starten, während der 41-jährige Star seinen Wechsel zu den Philadelphia 76ers für eine 24. und vermutlich letzte NBA-Saison bestätigte.
Trumps Attacke aus dem Weißen Haus
Auf die Frage, wer der beste Basketballspieler der Geschichte sei, gab Trump eine einwortige Antwort: Michael Jordan. Doch schnell lenkte er auf James um. „Ich denke, LeBron ist – vielleicht ist er ein Rassist, oder vielleicht mag er Trump einfach nicht. Ich weiß es nicht. Ich mag nur Leute, die mich mögen“, sagte Trump. Er fügte hinzu, Jordan sei „ein Freund von mir. Ich spiele Golf mit ihm. Er ist ein wirklich netter Kerl.“
Die beiden liegen seit Jahren im Clinch. 2018 twitterte Trump, James werde von „dem dümmsten Mann im Fernsehen, Don Lemon, interviewt. Er lässt LeBron klug aussehen, was nicht einfach ist.“
James‘ letztes Kapitel in Philadelphia
Nach monatelangen Spekulationen gab James bekannt, dass er zu den Philadelphia 76ers wechseln wird. „Ich bin überzeugt, dass ich dazu beitragen kann, die Philadelphia 76ers zu einem Meisterteam zu machen, und ich bin enorm aufgeregt, eine neue Fangemeinde zu inspirieren und diese unglaubliche Reise ein letztes Mal zu beginnen“, postete James in den sozialen Medien.
Mit 41 Jahren gehört James immer noch zu den 20 besten Spielern der Liga, auch wenn er ein Team nicht mehr allein tragen kann. In Philadelphia stößt er zu einem Kader, der Center Joel Embiid, die jungen Guards Tyrese Maxey und VJ Edgecombe sowie den kürzlich verpflichteten Jaylen Brown umfasst. „Ist das auf dem Papier die beste Starting Five der NBA?“, fragte Experte Zach Lowe im Bill Simmons Podcast.
Die Zahlen hinter der GOAT-Debatte
Die Debatte zwischen James und Jordan dominiert die Diskussionen der Fans. Jordan gewann in den 1990er Jahren sechs NBA-Meisterschaften mit den Chicago Bulls. James hat vier Titel, hält aber sowohl den Allzeit-Punkterekord als auch die meisten absolvierten Spiele in der Ligageschichte. Das Argument „Zähle die Ringe“ bleibt ein Favorit in den sozialen Medien.
- Michael Jordan
- 6 Ringe
- LeBron James
- 4 Ringe
Ein fünfter Ring könnte die Diskussion neu beleben, auch wenn Embiids Verletzungsgeschichte Prognosen erschwert. James‘ 24. Saison beginnt mit den Sixers, die einen der tiefsten Kader der Liga haben, und die Basketballwelt wird beobachten, ob der letzte Akt seiner Karriere die Debatte um sein Vermächtnis zu seinen Gunsten kippen kann.

