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Heutiger Brief

Zwei Tanker brennen vor Sulina

Trump setzt Kiew unter Druck, Europa feilscht um Geld, Schiffe im Schwarzen Meer brennen

Ukrainische Vertreter sagten, das Weiße Haus habe für Starshield-Terminals auf schnellen Drohnen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 160 km/h angeordnet, zugleich sagte Wolodymyr Selenskyj, die Ukraine werde nach drei Tagen Pause Angriffe auf russische Raffinerien wieder aufnehmen. Im Schwarzen Meer brannten zwei Tanker vor Rumänien, mindestens sieben Seeleute wurden vermisst, und Rettungskräfte in Peschawar meldeten mindestens 34 Tote nach dem Einsturz eines Schuldachs.

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    Donald Trump bezeichnet den Umgang mit Wolodymyr Selenskyj als schwieriger als mit Wladimir Putin und kritisiert erneute ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien.

  • EU-Gipfel beginnt in Brüssel

    Selenskyj berichtet laut ANSA nach Gesprächen mit Costa und von der Leyen, dass diese Woche neue Verhandlungskapitel für den EU-Beitritt eröffnet wurden.

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Sonstiges · Aktualisiert vor 9 Min.

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Es wurde lediglich eine erneute Stellungnahme des EDPB zu Smart Glasses veröffentlicht; keine neuen konkreten Entscheidungen zu Plattformen, KI oder Medien.

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Foto: Daniel Torok, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Diplomatie·vor 1 Std.

Trump: USA führen Atomgespräche mit Russland und China über Abrüstung

Trump sagte gegenüber Newsmax, Washington spreche mit Moskau und Peking über nukleare Abrüstung und erwarte, dass China innerhalb von fünf Jahren zum US-Arsenal aufschließen werde. Der Vertrag New START lief im Februar ohne Nachfolgeregelung aus.

Trumps Angaben zu den Gesprächen

Am Donnerstag, dem 15. Oktober, sagte US-Präsident Donald Trump dem Sender Newsmax, Washington führe Gespräche mit Russland und China über nukleare Abrüstung. Er sagte, er wolle eine Denuklearisierung verfolgen, falls sie sich als möglich erweise, und er spreche häufig mit beiden Atommächten über das Thema. Zuvor hatte er erklärt, es fänden Gespräche zwischen den drei Staaten statt, ohne Details zu Verhandlungsrunden oder Ergebnissen zu nennen. Trump sagte außerdem, er erwarte, dass China innerhalb der nächsten fünf Jahre bei Atomwaffen zu den Vereinigten Staaten aufschließen werde, was Peking weniger kompromissbereit bei der Abrüstung machen dürfte. Newsmax berichtete, Trump habe das Thema auch gegenüber dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping angesprochen.

Der ausgelaufene Vertrag

Der 2010 unterzeichnete Vertrag New START begrenzte die Zahl der stationierten strategischen Sprengköpfe auf 1.550 pro Seite und die Zahl der einsatzfähigen Trägersysteme auf 700. Er lief im Februar ohne Nachfolgeregelung aus, und die fünfjährige Verlängerung, auf die sich Joe Biden und Wladimir Putin 2021 verständigt hatten, war der letzte mögliche Schritt. Nach dem Ende des Vertrags sind Russland und die Vereinigten Staaten nicht mehr an dessen Grenzen gebunden. Diese Grenzen freiwillig einzuhalten oder ein neues Abkommen zu vereinbaren, würde politische Entscheidungen beider Länder erfordern. Trump hat seither ein neues Abkommen gefordert, ohne zu benennen, welche Staaten daran teilnehmen sollen. Sipri warnte im Juni, ohne Nachfolgeregelung könnten die beiden Länder theoretisch viele Hunderte Sprengköpfe auf bestehende Trägersysteme laden, und seine Forscher sprachen von einem neuen nuklearen Wettrüsten.

Schlüsseldaten in der Rüstungskontroll-Debatte zwischen USA, Russland und China
  1. 2026-02New START läuft ohne Nachfolgeabkommen aus
  2. 24. Sept. 2026Trump drängt Xi im Weißen Haus auf dreiseitige Rüstungskontrollgespräche
  3. 28. Sept. 2026Peskow sagt, Rüstungskontrollgespräche mit Washington seien längst überfällig
  4. 15. Okt. 2026Trump sagt Newsmax, die USA sprächen mit Russland und China über nukleare Abrüstung
  5. 18. Nov. 2026Apec-Gipfel in Shenzhen am 18. und 19. November; ein Treffen von Trump, Putin und Xi dort ist nicht vereinbart

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Moskau und Peking halten sich zurück

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte am 28. September gegenüber Reuters, Rüstungskontrollgespräche mit Washington seien längst überfällig und müssten auf Expertenebene gründlich vorbereitet werden. Trump hatte bei seinem Treffen mit Xi am 24. September im Weißen Haus auf dreiseitige Verhandlungen gedrängt, wie aus einer Erklärung der US-Regierung hervorging. Peskow sagte, China habe eine Teilnahme wiederholt abgelehnt und Moskau wisse von keiner Änderung der Haltung Pekings. In Äußerungen gegenüber Interfax sagte er später, eine dreiseitige Runde könne kaum zu Kürzungen führen, da China sein Arsenal als nicht vergleichbar mit dem russischen und amerikanischen betrachte. Ein mögliches Treffen von Trump, Putin und Xi am Rande des Apec-Gipfels in Shenzhen am 18. und 19. November 2026 ist nicht vereinbart. Insider im US-Außenministerium sagten im Februar, Washington wolle ein neues multilaterales Abkommen unter Einschluss Chinas, was dieses ablehne. Separat berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf Regierungskreise, Trump habe ein mit Saudi-Arabien ausgehandeltes ziviles Atomprogramm vorangetrieben.

Bestände und Chinas Aufrüstung

Sipris Schätzungen zufolge beläuft sich Russlands Bestand auf 5.420 Atomsprengköpfe, die Vereinigten Staaten auf 5.042 und China auf rund 620. Der Spiegel fasste die Verteilung so zusammen, dass Russland die meisten eingelagerten Sprengköpfe besitze, während die Vereinigten Staaten mehr einsatzbereite hätten. China, so Sipri, baut sein Arsenal schneller aus als jedes andere Land und präsentierte bei seiner Militärparade 2025 mehrere neue nukleare Systeme. Trump erwartet, dass China die Lücke zu den Vereinigten Staaten innerhalb von fünf Jahren schließt.

Eingelagerte Atomsprengköpfe nach Ländern, Sipri-Schätzungen · Sprengköpfe
Russland
5.420
Vereinigte Staaten
5.042
China
620
Russland
5420 Sprengköpfe
Vereinigte Staaten
5042 Sprengköpfe
China
620 Sprengköpfe
Washington · Moskau · Peking · Shenzhen
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5 Quellen

  • Trump afirmă că discută cu Rusia și China despre denuclearizare
    G4Media.ro·vor 2 Std.
  • Neuer Rüstungskontrollvertrag?: Trump: Atomare Abrüstung - Gespräche zwischen USA, China und Russland
    N-tv·vor 3 Std.
  • Trump stellt Atomgespräche mit Russland und China in Aussicht
    Berliner Zeitung·vor 5 Std.
  • Atomabrüstung: Donald Trump spricht von Verhandlungen mit Moskau und Peking
    Spiegel Online·vor 7 Std.
  • Nukleare Abrüstung: Trump plant Mega-Deal mit Putin und Xi
    Blick.ch·vor 8 Std.

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